Tiere-und-Nutzpflanzen-aus-alter-Zeit-Anne-WebertSamstagvormittags ist an Diessens erster Adresse, dem Krempels, normalerweise immer viel los; heute ging es aber am Rathaus-Eck noch ein ganzes Stück lebhafter zu. Der gute Grund für den Run auf die Prinz-Ludwig-Straße 2 war der Verkaufsstart des Erstlings von Anne Webert in unserem Luftkurörtchen.

Meine hoch geschätzte Blogger-Kollegin, die sich auf ihrer Website als “Journalistin, Veranstalterin, Mutter, Gestalterin, Autorin, Beraterin, Fotografin, Freundin, Bookerin, Köchin, Pressefrau, Webmaster, Zuhörerin, Managerin und Handwerkerin” selbst vorstellt, hat ein wunderschönes Buch gemacht.

Ich habe es angeschaut – und bin begeistert. “Tiere und Nutzpflanzen aus alter Zeit” ist der etwas unsexy anmutende Titel, weshalb der blv-Verlag einen die Phantasie deutlich anregenderen Untertitel ersonnen haben muss: “Von Heidschnucke bis Puffbohne”.

Anne stellt auf 160 schön gestalteten Seiten 70 heimische Tiere, Obst- sowie Gemüsesorten und außerdem einige bei der Bewahrung engagierte Leute vor. Fasziniert haben mich viele erstklassige Fotos von den 200 Bildern. Man kann dieses Buch durchlesend oder auch -blätternd verschlingen; jedes doppelseitige Kapitel erzählt mit einer herrlich illustrierten Geschichte, was es mit diesem Tier oder dieser Pflanze aus alter Zeit auf sich hat. Toll gemacht, liebe Anne!

Das Buch wird im “Krempels” verkauft, ist aber natürlich auch in diversen Offline- und Online-Shops zu kriegen. Ich empfehle aber den Kauf am Dießener Rathaus-Eck, bei einem echten Original….

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Im Gespräch mit einem FIFA-Referee

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Nicht alltäglich ist es für mich, einen FIFA-Referee zu interviewen. Neulich habe ich mit Thorsten Kinhöfer, Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter, für Controlling.TV gesprochen. Denn, das wird so manchen überraschen, Kinhöfer ist im Hauptberuf Leiter Controlling bei den Stadtwerken Herne.

Besonders spannend fand ich zu erfahren, wie das zusammenpasst: Ein Schiri trifft oft in Sekundenbruchteilen – meist intuitiv – gewichtige Entscheidungen; ein Controller bereitet Entscheidungen hingegen gründlichst vor.

Wen das Thema interessiert, der kann sich mein Video-Podcast hier anschauen:

In Weilheim haben sich schon vor ein paar Jahren einige Jugendliche zusammen getan und das unabhängige Magazin Husk gegründet. Gestartet als Internetplattform und in den ersten zögerlichen Schritten mit 20 Exemplaren Auflage auch als Printausgabe erschienen, ist das Magazine inzwischen auf bis zu 1000 Hefte pro Ausgabe gewachsen und kann eine große Fangemeinde vom Ammersee bis ins tiefe Allgäu sein Eigen nennen.

Nun hat auch der Bayerische Rundfunk davon mitbekommen, dass die Jugendszene in Weilheim nicht schläft, und ein Interview mit den zwei Gründern des Husk, Kathi Schwaiger und Vinz Hölzl, geführt. Wer möchte kann es hier nachlesen oder anhören.

Mitte Januar erscheint die vorerst letzte gedruckte Ausgabe der Jugendzeitschrift. Es geht in die Abi-Pause, da Chefredakteurin und Herausgeber sich auf ihre Prüfungen konzentrieren müssen. Trotzdem geht es natürlich auf der Internetseite weiter!

husk

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Seit dem letzten Jahr arbeite ich freiwillig und unendgeldlich beim unabhängigen Jugendmagizin husk mit.

Das kleine Magazin von einer knapp vierstelligen Auflage wurde vor einem Jahr von meinem Schülersprecherkollegen Vinzenz Hölzl zusammen mit der amnesty-Vorstitzenden Kathi Schwaiger gegründet. Er ist Herausgeber, sie Chefredakteurin. Dank dem harten Einsatz vor allem von Vinz und auch seinem persönlichem finanziellen Einsatz hat es die kleine Zeitschrift nun so weit gebracht verlustlos alle drei Monate in gedruckter Form zu erscheinen. Inhaltlich konzentriert sich husk auf die Region Weilheim – München, wobei aber auch der Ammersee immerwieder vorkommt.

Da wir alle “nebenberuflich” an dem Magazin arbeiten handelt es sich zwar noch um eine Baustelle, wo es hier und da noch Macken gibt, aber wir lernen und arbeiten daran.

Da das Heft bis jetzt noch keinen ISBN-Code hatte konnte es nur freiwillig als Extraleistung von geschäften angeboten werden. Mit einem Preis von 1 bis 2 Euro hielten sich die Kosten auch immer in Grenzen, genauso wie der Umfang mit 50 Seiten.

Wir suchen also immer Unterstützung von Läden/Firmen, die Anzeigen schalten oder das Heft verkaufen wollen. Über Abonnenten sind wir natürlich auch immer glücklich. Wer sich für unsere Arbeit interessiert bekommt auf www.huskmagazine.de immer einen guten ersten Eindruck. Zu empfelen ist vor allem der Kauf der im August erscheinenden neuen Ausgabe #4!

von Peter Oefele

Als „außenpolitischen Moosblogger“ konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mich vergangenen Donnerstag beim großen “Obamafest” zu akkreditieren. Und da der Trip ins “gefühlte Amerika” auf Moosblogger-Spesenrechnung erfolgte (oder?), hier ein kurzer Bericht sowie einige Foto-Impressionen aus Berlin, Germany.

Yes we can

Wie man sehen kann, standen wir sehr weit vorne, und wer viel Geduld hat, konnte auf den Titelblättern der Freitag-Ausgaben von New York Times, L.A. Times, Berliner Morgenpost, Handelsblatt, uswusf. das eine oder das andere Gesicht der zweiköpfigen Diessener Delegation ausmachen. Hier das weltweite gedruckte Titelblatt-Foto (In der Online-Version ist es leider nicht einmal den Versuch wert, Gesichter zu erkennen)

Was wir erlebt haben, war eine Art amerikanisches Volksfest im ansonsten üblichen Straße-des-17.-Juli-Berlin-Style, bei dem man von beindruckend zähen Mitarbeitern der Obama-Campaign permanent gefragt wurde, ob man denn Amerikaner sei und sich bereits für die Wahlen im November registriert hätte.

Yes we can

Erwartet wurde ein Rock-Star, tatsächlich trat dann aber ein Staatsmann auf. Die Masse war bemerkenswert ruhig. Vor allem in den letzten zehn Minuten vor der Rede herrschte quasi Stillschweigen – was durchaus faszinierend war…

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(Interview, Text und Bild: Anni Sander und Benjamin Weiß)

Gestern war es also endlich so weit: Startschuß für das “Almklang” Fest. Als Gast kann ich sagen, dass es sehr lustig war und wer nicht getanzt hat, war selber Schuld! Um drei Uhr, als vorbildlicher Weise die Musik abgestellt wurde (Schade!), machten sich dann auch die letzten im Auto oder in großer Herde zu Fuß auf den Nachhauseweg.

Man kann den Organisatoren für heute Abend mindestens genau so viel Erfolg wünschen, wobei Elektro ja bekanntlich am besten bei der Ammerseejugend ankommt.

Die zwei Organisatoren haben sich uns zum Interview gestellt:

moosblogger: Wird Almklang das neue Roots-Festival?

Oggy: Jein. Ja, weil ich noch der letzte verbliebene Teil des Roots-Festivals bin. Nein, weil der Roots-Reggae am Ammersee gut gelaufen ist, aber wir mal was andres machen wollen. Das Roots ist ein so großer Name, an den wir jetzt noch nicht anknöpfen wollen.

Toni: Aber im Musikprogramm ist auch Roots-Reggae mit dabei.

moosblogger: Warum habt ihr das Festival auf die Schatzbergalm verlegt? Read more

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