Da bewahre uns Diessener doch sonstwer davor!! – Da bauen die im benachbarten Utting doch tatsächlich einen Klettergarten, wollen damit fremde Gruppen in ihren Ort locken, diese tourismusnärrischen Uttinger. Und das alles mit Zustimmung ihres Gemeinderates! – Naja, wenn die eben keine “eigenen Stärken” haben, brauchen sie eben solche künstlichen “Attraktionen”. Gut, dass wir uns kein “Remmidemmi” nach Diessen reinholen…. ;-) 

Keith Thomas ist Director der auf die europaweite Entwicklung von Tourismusprojekten spezialisierten The Petersham Group Ltd. Er hat in 2005 zweimal Diessen besucht und dabei – auch in Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern – die Chancen für ein neuartiges Tourismusprojekt sondiert und seine Ideen dem Gemeinderat vorgetragen. Nun hat er nach zehn Monaten Post aus dem Diessener Rathaus bekommen. Darin wurde ihm lapidar mitgeteilt, dass er Gemeinderat von einer Beauftragung für eine von der Petersham Group angebotenen Vor-Machbarkeitsstudie für ein “Haus der 5 Seen” Abstand genommen habe.

Diese Entwicklung hat der international tätige Tourismusexperte zum Anlass genommen, in einer Nachricht an mich vom 27. September, das Geschehen zu rekapitulieren und noch einmal die Hintergründe für die Idee dieser touristischen Attraktion “Haus der 5 Seen” zu erläutern. – Er skizziert dabei sein hier gewonnenes Bild von Diessen und spart dabei nicht an Kritik an den maßgeblichen Entscheidern der Marktgemeinde. Er betont: ohne enthusiastische Unterstützung der politischen Entscheider und der Lokalmedien ist ein derartiges Projekt nicht zu realisieren. – Mit Zustimmung von Keith Thomas veröffentlicht der “Moosblogger” übersetzt die wesentlichen Passagen seines Briefes:

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Der Diessener Gemeinderat wird keine (Vor-)Machbarkeitsstudie zum Tourismusprojekt “Haus der 5 Seen” in Auftrag geben. In einem Schreiben des Bürgermeisters an den kommissarischen Vorsitzenden des Diessener Gewerbeverbandes, Michael Hofmann, heißt es lapidar, der Gemeinderat habe auf seiner letzten Sitzung der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses entsprochen und von der Auftragsvergabe Abstand genommen. – Eine Begründung seitens Gemeindegremien oder Bürgermeister ist mir nicht bekannt.

25.000 EUR für die Studie, angeblich im Haushalt 2006 bei den fixierten 70.000 EUR für die “Entwicklung der Seeanlagen” eingestellt, werden somit “eingespart”.

Wie geht es nun weiter mit dem Projekt? – Lässt es sich ohne die gemeindlich finanzierte (Vor-)Machbarkeitsstudie mit weiterem Enthusiasmus und ehrenamtlichem Engagement vorantreiben? Oder liest man vielleicht in ein paar Monaten von einer anderen Ammerseegemeinde, ein derartiges Projekt anzugehen? – Diessen hat die Chance, hat hervorragende Bedingungen – und hätte auch das Geld. Allein, es fehlt der Mut.

Die “never ending story” von der Umgestaltung der Diessener Seeanlagen hat heute mit einem kleinen fantasievollen Spektakel ein weiteres Kapitel hinzubekommen. Am Abend hatten sich gut 15 Leute zu einem “Essen mit Klapptisch und Klappstuhl am Seeufer” zusammengefunden.

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“Indoor-Attraktion”?

abgelegt von Hannes Sander in Haus der 5 Seen | Kommentare deaktiviert

Der Begriff “Indoor-Attraktion” in der Präsentation zum “Haus der 5 Seen” Projekt rief unlängst bei manchem Mitdießener schiere Ratlosigkeit hervor. Also: Eine “Indoor-Attraktion” ist, wenn es z.B. vier Tage lang regnet, Besucher aber dennoch ein Ziel im Luftkurort ansteuern, weil es dort trocken und warm ist – und hier auch noch etwas zu sehen und zu erleben gibt. – Quasi ein ganzjähriger Töpfermarkt im Trockenen.

Tja, da rumorts im Dorf wegen der “touristischen Attraktion”: eine “Heimatzeitung” stichelt hartnäckig, ein damit vom “Ammersee-Kurier” gebriefter Leserbriefler überbietet sich in den Folgenummern mit Schenkelklopfern. – Na also, passt doch! Ein bisschen Mobbing nimmt seinen Lauf; und bald ist sie hin, die Idee vom “Haus der 5 Seen“, und endlich wieder Ruhe. – Denkste!  Read more

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