Am kommenden Donnerstag dürfen mal die Kinder im Jugendtreff wählen:

Der Spielplatz in Neudießen bekommt neue Spielgeräte. Im Gegensatz zu den Ergänzungen der vergangenen Jahre muss hier ein komplettes Spielgerät aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Das ist die perfekte Gelegenheit, die Kinder in die Gestaltung einzubeziehen. Albert Schmelzer, der Leiter des Bauhofes und ich (Jugendreferentin) ließen drei verschiedene Gestaltungsvarianten für den Spielplatz planen.

In der Klasse 4a der Carl-Orff-Schule wurde im Dezember ein Planspiel zur Spielplatzgestaltung durchgeführt. Neben Schaukeln, hohen Rutschen und Müllbehältern (gern mit Mülltrennung) wurden auch Streichelzoo und Teich vorgeschlagen. Diese würden allerdings unser Budget sprengen. Die Kinder hatten innerhalb des Planspiels die Möglichkeit, aus den drei vorgeschlagenen Varianten einen Favoriten zu wählen. Wichtig war ihnen auch, dass noch mehr Kinder in diese Entscheidung eingebunden werden.

Deshalb dürfen alle Kinder der Marktgemeinde Dießen im Alter von 5 bis 12 Jahren am kommenden Donnerstag, dem 15. März, von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Jugendtreff wählen.

Hier die Vorschläge:

Variante 1 Fisch Berta: ein kompaktes Klettergerät in Fischform. Die Rutsche ist relativ niedrig.

Variante 1

Fisch Berta

Variante 2 Turmkombination: ein dicker sechseckiger Turm und ein schmaler quadratischer Turm durch eine Hängebrücke miteinander verbunden, Höhe der Rutsche 2m.

Variante 2

Turmkombination

Variante 3 Kletterwald: mehrere Holzstämme durch verschiedenen Seile und Netze miteinander verbunden.

Variante 3

Kletterwald

Das Wahlergebnis wird am Donnerstag im Anschluss an die Wahl bekannt gegeben.

 

Liebe Moosblogger-Leser, macht bitte auch Familien in der Nachbarschaft und im Freundeskreis darauf aufmerksam.

Am 3.02.2009 fand im Jugendtreff Dießen ein Treffen der Jugendleiter statt, in dem unter anderem über die künftige Einbeziehung der Jugendlichen in ein Jugendforum diskutiert wurde. Zahlreiche Vertreter der Vereine, politischer Organisationen, Lehrer, Sozialpädagogen und Schülersprecher waren anwesend.

Einig waren sich fast alle, dass die Jugendlichen im Jugendforum eine wichtiger Bestandteil sein müssen.

Um über die Gestaltung dieses Forums zu reden, lade ich als Jugendreferentin alle Jugendsprecher, Schülersprecher und interessierte Jugendliche oder junge Erwachsene zu einer Gesprächsrunde am Samstag, dem 7. März, um 15.00 Uhr in den Jugendtreff ein, der uns von der Gemeinde dafür zur Verfügung gestellt wird.

Ab 18.00 Uhr wird der Jugendtreff dann seine erste Samstagöffnung haben, die von da an jeden 1. und 3. Samstag im Monat stattfindet.

Räume es weg oder zahle!

Diese Aufkleber mit einer unmissverständlichen Ansage sind in unserer englischen Partnergemeinde häufig zu sehen.

Heute morgen lag auf dem Weg unmittelbar vor unserem Kindergarten ein … Hundehaufen. Danke lieber Hundehalter, dass du ein blütenweißes Tempo draufgelegt hast. So haben wir es gleich gesehen und für dich weggeräumt, bevor eines der Kinder hineingetreten ist. 

Birkenallee

abgelegt von Petra Sander in Hier bloggt eine Gemeinderätin | Kommentare deaktiviert

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Am Wochenende habe ich sie getestet – die sanierte Birkenallee. Plötzlich war sie da, innerhalb von zwei Wochen, obwohl es im Juli noch ganz anders aussah.

Die Birkenallee war wochenlang im Focus der Bevölkerung und der Presse, weil sich die Unfälle häuften und die Opfer auch Nachbarn, Bekannte, Freunde waren.

Der Schriftwechsel zwischen Rathaus und Staatlichem Bauamt begann im April, im Juni stellten die Grünen an das Staatliche Bauamt sehr konkrete Fragen zum Zustand der Staatsstraße 2056 zwischen Dießen und Fischen.

Die Antwort war kurz und knapp, nur der Bereich um die Altammerbrücke solle erneuert werden und der Rest der Straße 2009 oder 2010. Nun ist es genau umgekehrt.

Vor zweieinhalb Monaten stellte sich der gesamte Gemeinderat hinter ein Schreiben der Grünen Fraktion, in dem das Staatliche Bauamt auf Grund der schlechten Zustandswerte zu Erhaltungsmaßnahmen aufgefordert und an seine Verkehrssicherungspflicht erinnert wurde, vielleicht hat das zum schnellen Ausbau etwas beigetragen.

Ich habe viel über Straßenerhaltungsmanagement gelernt, Merkblätter gelesen, den Computer meines Sohnes stundenlang blockiert und sogar ein kurzes Referat im Gemeinderat über die Bewertung der Griffigkeit von Straßen gehalten. Geholfen haben mir dabei Fachleute aus unserem Ort.

Vielen Dank an die Bauingenieure für die Erläuterung von Griffigkeit, Schwellenwerten, die richtige Zusammensetzung von Asphalt und die Hilfe bei der fachlich korrekten Formulierung, an den Rechtsanwalt, der das BGH-Urteil aus dem Jahr 1974 besorgte und allen Unterstützern für die Hilfe.

Und bitte immer daran denken: Die Straße führt durch ein hochrangiges Naturschutzgebiet, nicht rasen!