Nov
17
MOOSBLOGGER im Twitter-Land
abgelegt von Hannes Sander in Diessen
“Ja, wo isser denn nur?”, hat sich einer der treuen MOOSBLOGGER-Leser in den letzten Tagen etwas besorgt gefragt. Warum hier im Blog so wenig Neues stand, wollte er wissen, als wir uns gestern abend zufällig begegneten. – Naja, zuerst war die Herbstferienreise an die Ostsee, dann kam die Schutzimpfung, der Fön und der grippale Infekt, und nun bin ich also raus aus den Federn und wieder da. Ein zweiter Grund könnte aber auch ein Experiment sein, das ich seit ein paar Wochen mache: Twittern.
Viele können damit gar nichts anfangen. So ging und geht es mir auch. Deshalb probiere ich es einfach aus. Twittern wird oft mit “Mikro-Blogging” beschrieben; man könnte sagen, das ist ein “verstümmeltes Weblog”, in dem die Beiträge max. 140 Schriftzeichen haben. Desen Wirksamkeit beruht auf der Vernetzung; d.h. “Leser” – so genannte “Follower” – melden sich aktiv beim Schreiber – dem Twitterer (”Zwitscherer”) – an (und auch schnell wieder ab). Gleiches tut auch ein Twitterer selbst: auch er “folgt” ihn interessierenden Schreibern. Dabei kann jeder Beitrag direkt per einfachstem Klick beantwortet, kommentiert und natürlich auch weitergeleitet und damit rasch und “unkontrolliert” verbreitet werden.
Weil viele “Social-Media-Experten” auf Twitter schwören, habe ich also begonnen es auszuprobieren: sowohl @Moosblogger als auch @ControllingNews tobt sich bei Twitter derzeit aus und beobachtet interessiert, was da nun eigentlich passiert.
Und, was passiert? Man kann da z.B. sehr gut “messen”: die Anzahl der Leser (”Follower”) wächst kontinuierlich. Dabei ist besonders interessant anschauen zu können, wer sich denn als neuer “Follower” eingetragen hat. Wenn ich den neuen Leser auch interessant finde, trage ich mich bei ihm ebenfalls als “Follower” ein. Eine Such-Funktion bei Twitter ermöglich übrigens Personen oder auch Autoren mit bestimmten Themen in der Twitter-Sphäre gezielt zu finden – und bei Interesse diesen auch künftig zu “folgen”.
Was passiert noch? Sichtbar habe ich Blog-Zeit umgeschaufelt und ins Twittern investiert. Das stelle ich übrigens bei so manchem anderen Blogger auch fest. Und bedauere es zunehmend: denn anstatt ausformulierte Blog-Beiträge vorzufinden, muss man sich beim Twitter oft mit “kryptisch verstümmelten” Einträgen zufrieden geben, deren Sinn sich erst durch Klicken auf den meist enthaltenen Link zu einem Drittbeitrag erschließt. Faszinierend finde ich dabei hingegen die enorme Vielfalt an Themen und Einfällen, die ich als “Follower” diverser Schreiber auf den Bildschirm – und hoffentlich bald auch auf mein neues Handy! – kriege.
Ich werde meinen Ausflug in die Twitter-Welt fortsetzen und zu ergründen versuchen, was dieses “suchtgefährdende” Medium für mich als MOOSBLOGGER wie auch für meine Beratungspartner bringt. Zugleich gelobe ich, meinen MOOSBLOGGER nicht zu vernachlässigen…





Nun sind wir mal gespannt wann der Moosblogger in Facbook auftaucht. Dort kann man dann zwischen zwei Interessengruppen wählen: Ammersee West-Coast und Ammersee East-Coast. Wobei die West-Coast mit 302 Mitgliedern der East-Coast mit 78 Mitgliedern weit im Vorteil ist.