Okt
30
Arbeiten zu Hause: Wenn die Decke nicht mehr auf den Kopf fallen soll
abgelegt von Hannes Sander in DenkerHaus Projekt, So eine Wirtschaft in Diessen | kommentieren
Ich will hier ganz kräftig die Werbetrommel rühren für eine Zusammenkunft am 3. Dezember um 16.00 Uhr im KultCafé, die es in Diessen wohl noch nicht gegeben haben dürfte. Angesprochen sind vor allem jene geschätzt 200 Freiberufler, Selbständigen und so genannten Home Worker, das heißt also Leute, die in Firmen angestellt sind und zumindest teilweise zu Hause arbeiten, im Luftkurörtchen.
Sie arbeiten oft im Keller oder Dachkämmerlein heimeliger Häuschen – viele von ihnen schon seit Jahren. Als ich hier im MOOSBLOGGER am 10. Februar mit Begeisterung vom Berliner “Betahaus” schrieb und so in die Runde fragte, ob das nicht auch ein Modell für Diessen sein könnte, habe ich zu meiner freudigen Überraschung viel positives Feedback bekommen. Es geht darum, einen Raum zu schaffen, in dem sich diese “Einzelkämpfer” zum “Arbeiten unter Leuten”, Netzwerken, Gedankenaustauschen zusammenfinden können; einen Raum, der ihnen verloren gegangene soziale Kontakte wieder verschafft, der aber auch Ausstattungen bietet, die sie in ihren Häuschen einfach nicht vorhalten können, wie etwa einen professionellen Besprechungsraum. Das Modell soll funktionieren wie eine Mischung aus “Carsharing für Büroraum”, “Bezahlmodell Fitness-Studio” und Kaffeehaus-Ambiente…
Aus der im März spontan gebildeten Interessentenrunde kristallisierte sich in den Monaten ein “GründerKreis”, der seither viel geträumt, nachgedacht und gerechnet, diskutiert und erkundet hat. Unser Projekt hat den Namen “DenkerHaus” bekommen. Nun soll der nächste Schritt folgen: Am 3. Dezember wollen wir ab 16 Uhr im Diessener KultCafé Freiberuflern, Selbständigen, Home Workern sowie allen Interessierten unsere Ideen und Überlegungen vorstellen und mit ihnen diskutieren, weitere Anregungen einsammeln, viele Wegbegleiter gewinnen.
Dass unsere DenkerHaus-Idee keine exotische Träumerei ist, zeigen viele Praxisbeispiele, die unser GründerKreis-Mitstreiter Alexander Greisle aus Geltendorf auf der spezialisierten Website www.coworking-news.de vorstellt. Inzwischen hat sich eine bundesweite Runde aus Initiatoren solcher Projekte gefunden. Am 1. Dezember trifft sie sich zum zweiten Mal; diesmal im Berliner BetaHaus; natürlich wieder mit Vertretern der Diessener DenkerHaus-Initiative. Das erste Treffen hatte am 5. Oktober in Meiningen stattgefunden, von dem inzwischen ein interessantes Filmchen veröffentlicht worden ist, in dem die Initiatoren erklären, warum sie sich für diese Idee begeistern:
Treffen der CoWorking-Initiativen sind eine zusätzliche Motivation, das “DenkerHaus” in Diessen zu verwirklichen. Liebe MOOSBLOGGER-Leser: Erzählt bitte Freunden, Bekannten und Kollegen, denen in Ihren Heimbüros die Decke auf den Kopf fällt, von der DenkerHaus-Idee und kommt mit ihnen am 3. Dezember um 16.00 Uhr ins KultCafé!
Okt
29
Willkommen, THILO JASPER!
abgelegt von Hannes Sander in Diessen, Übrigens.... | kommentieren
Am Sonntag ist THILO JASPER geboren worden. Ein hübsches Kerlchen, wie ich gerade gesehen habe. Willkommen diesem jüngsten Diessener!!! Alle besten Wünsche für ihn, seine Eltern, Geschwister, Verwandten, Bekannten, Freunde…!!!!!
Okt
28
Heute noch einmal ein goldener Herbsttag
abgelegt von Hannes Sander in Diessen und die weite Welt | kommentieren
Wohl eines der schönsten Fleckchen auf der Welt – bei uns vor der Haustür…!
Okt
27
Wie fährt man “auf Sicht”?
abgelegt von Hannes Sander in So eine Wirtschaft in Diessen | kommentieren
“Unternehmer im Dialog” ist eine regionale Initiative des Uttinger Unternehmers Niklas Weyer und des Landsberger Unternehmers Ingolf Brauner im Rahmen des Bundes der Selbständigen/Dt. Gewerbeverband. Dazu gehören regelmäßige Abende, bei denen Referenten aus der Region Themen vorstellen, über die anschließend ausgiebig und praxisorientiert diskutiert wird. Gestern abend nun stand “Controlling” auf der Speisekarte: “Wie viel Controlling braucht der Mittelstand?”
Zur Vorbereitung dieses Abends konnte ich ein bisschen beitragen und über den Internationalen Controller Verein zwei Referenten empfehlen. Zunächst war ich überrascht, dass dieses “nicht leichte” und auch “nicht besonders beliebte” Thema auch wieder über 20 Unternehmer in den Dialog locken konnte: Kleinstunternehmer und Selbständige aus der ganzen Region – von Kaufbeuren bis Diessen – und aus unterschiedlichsten Bereichen – vom EDV-Unternehmer über Handelsvertreter, Personal- oder auch PR-Berater bis hin zur Bestattungsunternehmerin. Alle wollten ein Gefühl bekommen und von anderen erfahren, wie man denn Controlling machen kann, ohne viel zusätzlichen, zu großen Aufwand.
Controlling für Kleinstunternehmen? – Schon die in der Vorstellungsrunde deutlich gewordene Herangehensweise der Dialog-Unternehmer an das Thema versprach Spannung: Jeder wollte einerseits besser wissen können, was in/mit seinem Unternehmen los ist, andererseits wollte sich aber auch niemand irgendwelchen anonymen Zahlen und Systemen ausliefern oder gar extra einen Controller anheuern.
Die Referenten, Andreas Bölscher und Gernot Meyer von der ControllerTeam Ltd. München, haben als externe Controlling-Berater in zahlreichen Projekten bei kleinen Unternehmen Erfahrungen gesammelt. Read more
Okt
25
Eine Sonntagsfahrt zu Spitzweg
abgelegt von Hannes Sander in Diessen und die weite Welt | kommentieren
Murnau ist immer einen Ausflug wert. Das schöne Ortszentrum mit einer Fußgängerzone lässt mich immer wieder träumen, was wohl mit Diessens durchfahrenen Straßen mit ebenso herrlichen alten Häusern und kleinen Geschäften machbar wäre, wenn … ja wenn auch hier mehr Fantasie und Mut herrschen würde…
Aber das ist nicht das Thema. Der heutige Sonntagsausflug ins malerische Murnau galt einer Sonderausstellung im Schlossmuseum: “Carl Spitzweg – Vor und hinter den Kulissen”. Als Spitzweg-Fan hatte ich mir den Besuch schon lange vorgenommen, nun endlich hat es geklappt. In zwei Räumen sind Gemälde und Zeichnungen Spitzwegs und einiger seiner Malerfreunde ausgestellt. Auch wenn mein Favorit, der “Arme Poet”, nicht zu den Exponaten zählt, hat sich der Besuch gelohnt; ein schöner Einblick in das Schaffen meines Lieblingsmalers. Gestaunt habe ich übrigens über ein ganz besonderes Ausstellungsstück: die Standarte der Königlich privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft Murnau. Diese hatte einst kein Geringerer als Carl Spitzweg auf einem Hopfensack bemalt.
Zwei Wochen noch, bis zum 8. November, ist die seit Ende Juli laufende Schau geöffnet. Offensichtlich hat das heute so manchen Genießer nach Murnau verschlagen. Die Ausstellung war sehr gut besucht, zeitweise wurden die Besucher schubweise eingelassen.
Okt
24
Sonntagfrüh Uhren stellen!!!
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