Seit einigen Monaten habe ich mich als PR-Mensch immer wieder einmal mit “Story Telling” befasst. Das ist, ganz einfach gesprochen, eine in Marketing und Vertrieb verstärkt genutzte Erzählmethode, Zuhörende zu einer erwünschten Schlussfolgerung oder (meist Kauf-)Handlung zu führen. Da gibt es eine Menge teurer Fachliteratur und noch teurerer Fachseminare.
Nun haben mich Michaela & Michael, die befreundeten Wirtsleute vom “Gasthaus am Sportplatz”, auf ein bevorstehendes, ganz ungewöhnliches Ereignis aufmerksam gemacht. Am kommenden Mittwoch machen bei ihnen “fahrende Mundwerker” auf ihrer diesjährigen Tour durch Oberbayern Station. Als Bärentreiber und Bär verkleidet, mit Dudelsack und anderen Instrumenten behängt, wollen sie auch in Diessen ihre Geschichten erzählen. Hinter dem sicher amüsanten und unterhaltsamen Abend stecke die Absicht, die “mündliche Erzählkultur” zu fördern, an die Ur-Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, zu erinnern, heißt es in der Ankündigung. – Ich bin gespannt auf die “Story-Teller”….! (05. September, Gasthaus am Sportplatz, 19 Uhr)

Unglaublich! – Gestern habe ich ziemlich verzweifelt und ohne große Hoffnungen hier von unserem vermissten Katerchen geschrieben. Über zehn Tage war er verschwunden; Suchzettelaktionen, Umfragen in der Nachbarschaft und Telefonate mit Tierärzten waren erfolglos geblieben. Deshalb gestern noch ein “letzter Versuch” im Web.
Heute morgen mauzt es am Fenster; pudelnass, aber sonst super in Form, gibt sich unser Katerchen wieder Ehre und begehrt Einlass in “sein” Reich!
Ob seine heutige Rückkehr irgendwie mit dem gestrigen Eintrag im MOOSBLOGGER zusammenhängt? Der MOOSBLOGGER als Katzen-Suchmaschine… – Wer weiß?! Jedenfalls sind wir unendlich froh, unser Katerchen wieder hier zu haben.

Über zehn Tage ist nun mein Katerchen verschwunden, am 17. August war er das letzte Mal zu Hause. Ob ihn jemand gesehen oder gar aufgenommen hat?

Kater Filimon

Unser grauer Tiger war vor 1 1/2 Jahren schon einmal für einige bange Tage auf Derbie und damals bei einer entfernten Nachbarin erst ins Auto geklettert und dann in ihrer guten Stube aufgenommen worden. Er ist ja so süüüß!

Nun also wieder: Zettel in der Umgebung aufhängen, Nachbarn fragen, Tierklinik anrufen… – doch alles bislang vergeblich.

Vielleicht hilft ein Weblog.

Wir lernen nicht für die Schule, sondern fürs Leben, wurde mir viele Jahre immer wieder ans Herz gelegt. Bis zum Abitur wird man dann auch richtig vollgestopft vor allem mit Dingen, die man spätestens einen Tag nach der Abiturprüfung aus dem Kurzzeitspeicher gelöscht hat. Gilt das eigentlich nur für das blanke Schulwissen, oder auch für Werte, Benimmregeln u.ä.?? – Hoffentlich nicht, denn dann wäre dieser engagierte Versuch am Ammersee-Gymnasium, neben den Spiel-Regeln des nicht überall so bekannten Boulespiels zuallererst die “Verhaltensregeln am Bouleplatz” zu vermitteln, gescheitert. Diese lauten:

Spielregeln Gymnasium
“- Missbrauch der Sportgeräte ist strengstens untersagt (Bälle auf andere Personen werfen oder mit dem Rechen herumalbern usw.
- Der Platz wird nicht als Sandkasten benützt, d.h. es wird nicht in ihm gegraben und er wird auch nicht als Weitsprungstelle verwendet.
- Es wird auch nicht mit Sand geschmissen oder sonstiges damit angestellt.
- Man geht nur auf den Platz um die Bälle zu holen, es ist kein Beachvolleyplatz. Unbefugten ist das Betreten untersagt.”

Reicht das ein Leben lang? Was könnte da nicht noch Sonstiges so am Boule-Platz alles angestellt werden und gehört deshalb strengstens verboten (außer, dass es natürlich auch streng verboten gehört, den Rechen auf andere Personen zu werfen)?:
- Den Sand als Schlafsand zu missbrauchen
- Sandkuchen für die Pausen zu backen
- Sand ins Getriebe der benachbarten Schule bzw. Ammerseebahn zu streuen
- den Sand mit Zement und Kalk vermischt zu einer Skaterbahn zu verbauen
- ……
- …
Hier bitte gerne weitere zweckdienliche Hinweise posten!

Das Kult.Cafe bezahlt seine Angestellten auf Wunsch auch mit AmmerLechTalern. Ein Gehalt und eine runde Trinkgeld habe ich mir schon in der neuen “Regionalwährung” auszahlen lassen, nachdem Kunden damit gezahlt hatten.
Ammerlechtaler AmmerLechTaler 2007
Damit ist ein wichtiger Schritt zum Gelingen des angestrebten Kreislaufs getan. Geplant ist, dass der AmmerLechTaler als alternatives Zahlungsmittel im ganzen Ammersee-Lech-Dreieck fungieren kann. Die Geschäftsleute nehmen die Währung in unserer Region an und sollen sie nach Möglichkeit hier auch wieder ausgeben, eben z.B. als Zahlungsmittel an ihre Angestellten, die ihn dann wieder an örtlichen Geschäften ausgeben. So soll das Geld, was sonst nach Weilheim, München oder sonstwo abfließt, im Landkreis bleiben.
Leider fehlt es in Diessen (im Gegensatz zu Utting) noch an einem zufriedenstellenden Angebot an Möglichkeiten das farbenfrohe Zahlungsmittel wieder auszugeben. Doch ich bin zuversichtlich, dass sich das bald bessern wird.

Es ist so wunderschön bei uns am Ammersee! – Gerade ist im Strandbad St. Alban das abendliche Konzert mit der englischen Brass Band “Tewkesbury Town Band” zu Ende gegangen; die schöne Musik, gut gelaunte Zuhörer bei prächtigem Sommerabendwetter zauberten eine phantastische Atmoshäre in unser Strandbad.

Hier ein paar Fotos (zum Anschauen auf das Bild klicken):

Town Band 1Town Band 4Town Band 3Town Band 2

Ein besonderer Spaß war der “Einsatz” von “Gast-Dirigent” Dieter Hardt von der Diessener Bläsergruppe.

Town Band 6Town Band 7

Der Vorsitzende des Freundeskreises Ammersee-Windermere, Helmut Fietzek (Foto unten, links), hatte die englischen Musiker, die zurzeit in ihrer Partnerstadt Miesbach weilen, nach Diessen eingeladen und konnte mit dem gelungenen Abend sehr zufrieden sein. Er dankte dem Dirigenten und Band-Leader, Musical Director Nigel Morgan, für das gelungene Konzert.

Town Band 8

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