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Die erste Radldemo des jungen Jahres heute Nachmittag hatte trotz eher noch winterlichen als frühlingshaften Temperaturen 70 Teilnehmer. Auch, dass unser Pulk aus Diessen kommend, der sich in Fischen der Demo anschloss, 20 Radler stark war, ist ein klares Zeichen: Der Wille ist ungebrochen, sich für einen “straßenbegleitenden” Radweg am Südzipfel des Ammersees einzusetzen – und das beileibe nicht nur in Fischen!

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Gefreut habe ich mich über das interessante Gespräch mit dem Demo-Organisator Ernst Roeckl. Wir sprachen über den nichtöffentlichen “Faktencheck” und wie es mit den Demos weitergehen soll. Wie schon bei früheren Treffen zeigte er sich sehr gut informiert, war völlig unaufgeregt und erlebte erneut eine hohe Akzeptanz unter den versammelten Radweg-Befürwortern. Sollte also wieder einmal jemand von “Vertretern der in dieser Frage wichtigen Institutionen und Interessenvertretern” sprechen, würde es gut tun, diese Persönlichkeit nicht wieder außen vor zu lassen.

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Wer beim Thema Radweg Birkenallee von “toten Pferden” redet, mag sich also nicht täuschen. Heute waren es 70 Demonstranten, bei der nächsten Demo am 3. April (Karfreitag) und am 1. Mai (also immer am ersten Freitag eines Monats, 17 Uhr ab Feuerwehrhaus Fischen) werden es bei milderen Temperaturen sicher noch mehr Leute sein. Wetten?

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Kommentare

4 Kommentare zu “Radldemo Birkenallee: Von wegen, “totes Pferd”!”

  1. Eisenkolb Gerhard on März 6th, 2015 22:14

    Den Temparaturen angepasst hier eine kostengünstige Alternative:
    Sperrt die Birkenalle vom Mai bis September für den motorisierten Verkehr!
    Und leitet diesen entsprechend um.
    So kommen beide in den Genuss der Allee: Autofahrer und Radfahrer. Die einen im Sommer, die anderen im Winter
    Und die Kosten sind nur ein paar Umleitungsschilder!

  2. Michael Hofmann on März 7th, 2015 19:58

    totes Pferd

  3. Eisenkolb Gerhard on März 8th, 2015 12:42

    Ich denke
    würde man nur die Umweltvergänglichkeit von Autoverkehr im Naturschutz- und Ramsargebiet erneut prüfen wäre das Thema Autofahren dort schnell erledigt.
    Somit wäre ein separater Radlweg tatsächlich ein Totes Pferd. Somit hätte Herr Hofmann durchaus recht.

  4. Petra Sander on März 8th, 2015 15:37