Drei Stunden im Kintopp können verfliegen oder auch mal quälend lang sein. Ich habe sie dieser Tage mit Junior überstanden – sogar ohne den obligatorischen Eimer Popcorn und ohne die eine oder andere kleine Pulle Bier…
Als wir uns am vergangenen grauen kalten November-Sonntagnachmittag in dieses neue Weltraum-Filmabentuer stürzten, wussten wir nicht viel mehr über das was da kommen würde, als uns das Plakat verraten hatte: Da fliegen ein paar Helden auf einen anderen Planeten…
Erzählt wird wieder einmal eine Geschichte, in der die Menschheit auf die Suche nach einem neuen Planeten geht. Denn die Erde soll von den Menschen nicht mehr gerettet werden, sie sollen sie nur noch verlassen. Die Bilder von der menschenfeindlich verhunzten Erde sind erschreckend und irgendwie sehr glaubwürdig. Zwischen gigantischen Sandstürmen ernähren wir uns noch von Mais, andere Getreidearten sind ausgerottet.
Zufällig, aber dann doch ganz und gar nicht zufällig, gerät ein ehemaliger, jung verwitweter Astronaut, der den Lebensunterhalt seiner Familie als Farmer verdient, an die NASA im Untergrund. Die forscht nämlich heimlich weiter, nachdem die Menschen keine Finanzmittel mehr für die als sinnlos gebrandmarkte und also abgewickelte Weltraumforschung mehr zugelassen haben. Die haben offensichtlich diesen Western-Held gebraucht, um eine lange erforschte und vorbereitete Mission endlich starten zu können.
Es beginnt ein packendes Weltraumabenteuer. Die Suche nach einem neuen Planeten für die Menschheit führt durch ein Wurmloch – auch davon hatte ich vorher noch nie gehört! ;-) Der staunende Cineast erlebt kühne Manöver, Sentimentales, krachende Rückschläge und Crashs, Landungen und Katastrophen, bis es ins 5-Dimensionale geht, was dann irgendwie zum Ausweg führt, den vielleicht Relativitätsexperten ganz verstehen mögen. – Ich habe es nicht verstanden, musste ich auch nicht: Das Abenteuer mit atemberaubenden Bildern ist sehenswert; viel Action, was fürs Herz und sogar Nachdenkliches: Wird die Erde wirklich schon bald nicht mehr zu retten sein? Wie realistisch ist das gezeigte Szenario, wenn die Menschheit schon nicht von der Erde auf neue Planeten umziehen kann, dann dort von ein paar Weltraumhelden eine neue Population aus eingefrorenen Embryonen aufzuziehen…?

Moosblogger-Urteil: ○○○○● (4 von 5 Punkten), empfehlens- und sehenswert für Freunde perfekter Weltraumabenteuer, die sich nicht daran stoßen, dass die Welt wieder einmal von einem hemdsärmeligen Ami gerettet wird. Tolle Bilder, viel Action, gute Musik.

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