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Für zwei Tage hatten wir im Ammersee Denkerhaus Besuch aus Hamburg: Johannes Bouchain von www.nexthamburg.de. Dahinter verbirgt sich ein innovativer Ansatz, einschließlich Online-Plattform, zur Bürgerbeteiligung: Bürger können Vorschläge zur Entwicklung ihrer Stadt einbringen, publik machen und zur öffentlichen Diskussion stellen. Dabei hilft eine Online-Plattform, leicht und durch jedermann zu bedienen, mit Bewertungs- und Kommentarfunktionen und einer integrierten Landkarte, in der die jeweiligen Vorschläge gleich verortet werden. Zum Gesamtpaket gehören “analoge Veranstaltungen” wie Workshops und eine breite Öffentlichkeitsarbeit.

Dieser Ansatz, die Bürgerbeteiligung zu ermöglichen, ist inzwischen in vielen Städten eingeführt worden. So gibt es auch nextkassel und nextzürich, aber auch next-Plattformen in Belgrad, Istanbul, Lissabon und sogar im indischen Bangalore. Das muss man sich doch mal näher anschauen, war die Überlegung im Ammersee Denkerhaus, und Johannes Bouchain hat die Einladung in den Diessener Coworking-Space gerne angenommen.

Heute Mittag nun stellte der junge, studierte Stadtplaner mit IT- und Programmiererfahrungen einigen Interessenten das next-Konzept und die Plattform näher vor. Unsere Einladung zur Präsentation hatte auch der neue Beauftragte für Online-Medien der Marktgemeinde, Jung-Gemeinderat Frank Fastl “Zappi” (FReie Wähler), angenommen.

Anderthalb intensive und interessante Vortragsstunden waren schnell vorbei. Im Ammersee Denkerhaus wird dieses Thema sicher intensiv weiter verfolgt werden. Danke, Johannes Bouchain, für Deinen Besuch am Ammersee und die spannenden Gespräche!

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Kommentare

4 Kommentare zu “Ammersee Denkerhaus: Nachdenken über Bürgerbeteiligungsplattform”

  1. Leopold Ploner on Juli 25th, 2014 09:05

    Der Ansatz gefällt mir sehr gut. Ich habe mir mal die Nexthamburg und Nextkassel Seiten angesehen. Das wirkt alles noch etwas nach Betatest, hat aber sicher Potential. Habt ihr bei dem Treffen auch darüber gesprochen, wie man bei solchen Plattformen Manipulationen vermeiden kann?

  2. Administrator on Juli 25th, 2014 09:10

    @Leopold: Ja, in dem interessanten Gespräch hat auch das eine Rolle gespielt. Die Web-Plattform soll ja nicht die alles entscheidende Instanz sein, sondern ein nützliches, komfortables Hilfsmittel. Insofern also kann man das Problem möglicher Manipulationen (z.B. bestimmte Projekte organisiert zu pushen oder zu bashen) relativieren.

  3. Renate on Juli 25th, 2014 16:55

    Sehr gut, das Ansinnen, die Bürger mehr mitreden zu lassen. Das wäre dann wahre Demokratie. Bin gespannt, was dabei herauskommt.

  4. -Zap- on September 8th, 2014 12:58