Wenn dieser Tage mal abends nicht das Runde ins Eckige muss, kann man ja mal wieder eine Runde Kinofilm gucken, bei uns um die Ecke in der Dießener Kinowelt.

Gestern Abend hat die neue Western-Klamotte „A Million Ways to die in the West“ dem enormen Leistungsdruck standgehalten: über 90 Minuten hohes Tempo, Schüsse aus allen Lagen, Überraschendes, fiese Fouls, ein paar Superstars, Action und Spaß bis zum Abpfiff. Einziger Wermutstropfen: Zwar werden großspurig 1 Million Arten im Wilden Westen zu sterben angekündigt, aber am Ende hatte ich nur 14 Leichen (die letzte gab es in der Nachspielzeit) im Spielbericht.

Schwer zu sagen, worum es in dem Streifen eigentlich geht: eine alle Western-Klischees bedienende, witzige, herrlich ferkelige, gut besetzte, schwarzhumorige Love-Story. Hier gibt es einfach alles: Sonnenauf- und Untergänge, Schurken, Indianer, Sheriff und Schafe, Verfolgungsritt durch die Prärie, Wildwesteisenbahn, Saloon mit Huren und Schlägerei, ein Menschenleben verschlingender Jahrmarkt, heiße Colts und Ladies und und und… (Soll ich verraten, ob es ein Happy End gibt? ;-) )

Ich habe mich prächtig unterhalten, viel gelacht über prickelnde Dialoge, schöne Bilder genossen von schönen Landschaften und Frauen.

Moosblogger-Urteil: ○○○○● (4 von 5 Punkten), empfehlens- und sehenswert (aber nicht mit Kindern, die Altersempfehlung FSK 12 halte ich für ziemlich gewagt).

Website Pin Facebook Twitter Myspace Friendfeed Technorati del.icio.us Digg Google StumbleUpon Premium Responsive

Kommentare

Kommentare geschlossen.