Jan
15
Net(t)working im Traidtkasten
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Gerade komme ich zurück vom 16. Dießener Neujahrsempfang. Am Samstagabend (-nacht) hatte im Traidtkasten Bürgermeister Herbert Kirsch wieder langjährig ehrenamtlich Tätige sowie erfolgreiche Sportler geehrt. Den musikalischen Rahmen gestaltete in diesem Jahr die luftkurörtliche Musikschule – mit erstklassigen Stücken. Reichlich gute Gelegenheiten zum Netzwerken bot der Abend (besser gesagt: die Nacht) im Anschluss, waren doch hier Vereinsvorstände und Kommunalpolitiker (fast vollständig) anzutreffen. – Eine rundum gelungene Sache also!
Jan
13
Ammersee-Denkerhäusler im Münchner combinat56
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Von einem spannenden Ausflug in die große weißblaue Landeshauptstadt kann ich heute berichten. Unser Ammersee-DenkerHaus-Gründerkreis war am Vormittag Gast im Münchner combinat56, einem lebendigen, stylischen, professionell arbeitenden, einfach beeindruckenden “flexiblen Arbeitsort für Selbständige” (und gleichzeitig eine Veranstaltungslocation) in Schwabing.
Die combinats-Chefin Dr. Sina Brübach-Schlickum (unser Bild), promovierte Sozialwissenschaftlerin, im harten Berufsleben Marktforscherin und außerdem noch Mama von drei Kindern, nahm uns drei DenkerHäusler vom Bauernsee an die Hand und öffnete für uns ihre Schatzkiste voller Erfahrungen. Ziemlich unverfroren haben wir diese Gelegenheit beim Schopfe gepackt und Sina Riesenlöcher in den Bauch gefragt; wie so ein “Coworking-Space” gegründet und so erfolgreich betrieben werden kann. Danke, Sina, für Deine Geduld und Deine großzügige Offenheit!
Nun sind wir nicht nur wirklich wieder ein paar Kilometer schlauer, wir sind auch motiviert, unser Ammersee-DenkerHaus im Luftkurörtchen ins Laufen zu bringen. Im Moment prüfen wir eine neue, sehr, sehr spannende Immobilien-Option und zermarten uns die Köpfe wegen wohl hunderten zu lösenden Aufgaben… mit aufgefrischtem Tatendrang.
Wer weitere Informationen sucht, findet ein paar erste auf der Ammersee-DenkerHaus-Website, kann den e-Newsletter unserer Initiative abonnieren (einfach eine Mail senden) und uns auf unserer Facebook-Site folgen. Wir freuen uns natürlich auch über weitere Interessenten – Freiberufler, Selbständige, Freelancer, Homeworker, Start-up-Gründer… – in unserer Runde. Wer hat also Lust, mit uns einen echten Ammersee-Leuchtturm mit zu bauen? Wer sucht einen Schreibtisch an einem innovativen Arbeitsort und doch am Ammersee…?
Jan
12
Alte Bücher in alter Dießener Druckerei
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Anfang Dezember ist neues Leben in die alten Gemäuer der ehemaligen Druckerei Huber gezogen. Norbert Thaler hat das Buchantiquariat Clerc Fremin nach mehr als drei Jahren aus dem “Seerichterhaus” hierher verlegt. Heute nun war ich dort ein bisschen stöbern. Es gibt kein Antiquariat in den Fußgängerzonen dieser Welt, in denen ich nicht den Anschluss an die Familienshoppingtour hoffnungslos verliere…
Auch heute hat sich das Kurz-mal-reinschauen gedehnt, ein Bücherpäckchen ist natürlich ebenfalls herausgesprungen.
Jedenfalls: Ich finde es sensationell, dass hier jemand versucht, das “Dornröschen-Schlösschen” wachzuknutschen. Vor Jahren hatte ich einmal Gelegenheit, das alte Druckereigebäude anzuschauen, ich träumte damals davon, dort vielleicht das Ammersee-Aquarium hineinzuzaubern. Später geisterte mir dieses faszinierende Gemäuer noch einmal bei der Suche nach geeigneten DenkerHaus-Räumen durch den Kopf. Die einzigen Fortschritte machte aber lange Zeit allein der unübersehbare Verfall.
Jetzt also brennt zumindest erst einmal wieder Licht im Haus. Es wird geheizt, es ist trocken und ICH kann stundenlang schmökern. Toll!
(Das Antiquariat in der Diessener Johannisstr. 13 ist Montag bis Samstag von 12 bis 20 Uhr geöffnet.)
Jan
8
Haushaltsdebatte im Rathaus Dießen und im Web
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Am Montag (9. Januar) nimmt auch unser Marktgemeinderat seine Arbeit im neuen Jahr wieder auf; 18:30 Uhr tagt der Finanzausschuss zum Tagesordnungspunkt “Haushaltsberatungen 2012″. Als nerviger Anhänger maximaler Transparenz und Bürgerbeteiligung erlaube ich mir, aus diesem Anlass hier über das entsprechende Vorgehen der gewählten Gremien in unserer nordwestenglischen Partnerregion Cumbria zu berichten. Dort ist extra für die Haushaltsberatungen auf der Website der Regionalverwaltung (dürfte unserem Kreistag entsprechen) ein spezieller Bereich für eine öffentliche Diskussion eingerichtet worden. Bis Ende Januar sind seit dem 16. Dezember die Bewohner eingeladen Vorschläge zu unterbreiten und zu diskutieren, bevor es dann in “Bürgerversammlungen” weiter geht.
Auf besagter Website ist auch der Haushaltsentwurf “Draft Council Plan and Budget 2012/13″ online (Late Item No 7), verfasst von einer Person mit der ebenfalls hochinteressanten Stellen-Bezeichnung: “Senior Democratic Services Officer”.
Werfen wir einen Blick auf die Website zur öffentlichen Diskussion: Hier stehen im Forum 3 Fragen zur Debatte. Es werden Meinungen zu gemachten Sparvorschlägen (z.B.: Sollen auch Einwohner künftig Parkgebühren zahlen, das war bisher für sie kostenlos? – 56 Diskussionsbeiträge; Sollen Zuschüsse für Sozialleistungen gesenkt werden? – 6 Beiträge) erfragt. Die Besucher sind außerdem aufgerufen, selbst Vorschläge zu machen: Do you have any suggestions for how the council could make major savings over the next several years? – Bislang gibt es darauf 24 – wie mir allerdings scheint, wenig konkrete – Antworten. Darunter zudem auch ein paar durchaus kritische Töne zum gemachten und weiteren Vorgehen.
Dennoch zeigt dieses Beispiel einen interessanten Ansatz, finde ich, wie die interessierte Öffentlichkeit in wichtige Weichenstellungen einbezogen werden kann.
Jan
7
Live-Berichte aus dem Rathaus: Dees wird so!
abgelegt von Hannes Sander in Diessen und die weite Welt, Moosblogger aus Diessen | 1 Kommentar
Interessante Neuigkeiten aus MeckPomm: Wie die “Ostsee-Zeitung” dieser Tage schrieb, müssten sich die Stadt- und Gemeindevertreter aus Bad Doberan und Umgebung darauf einstellen, dass bei ihren Sitzungen künftig Kameras und Mikrofone dabei sind. Laut neuer Kommunalverfassung könnten öffentliche Sitzungen nun mitgeschnitten werden. “Auch ein Stadtvorsteher oder eine Bürgerschaftspräsidentin kann Rundfunkjournalisten nicht mehr das Mikro verbieten”, heißt es bei der OZ weiter, die sich dabei auf einen Sprecher des Schweriner Innenministeriums beruft.
“In den neun Gemeinden des Amtes Bad Doberan Land werde das keinen Einfluss auf Entscheidungen der Gemeindevertreter haben, ist sich Michael Theis sicher. Der leitende Verwaltungsbeamte begrüßt transparente Kommunalpolitik”, schreibt die OZ weiter. “Allerdings werde das Klima vielleicht etwas anders, wenn eine Kamera dabei sei.”
Ich zitiere diese OZ-Meldung hier, weil ich erst im November im MOOSBLOGGER das Thema unter der Überschrift “Brauchen wir eine ‘Show’ im Gemeinderat?“, verbunden mit einer Umfrage, behandelt hatte. Auf meine Frage, ob wir Live-Übertragungen aus öffentlichen Gemeinderatssitzungen “brauchen”, hatten sich immerhin nur knapp 32 Prozent dagegen ausgesprochen; 26% wollten das aber “unbedingt” und 37% fanden das “nett”.
Ich weiß, unsere Gemeindeordnungen bzw. Satzungen sind noch nicht so weit wie im sturmumtosten Norden. Es wird aber kommen, wetten…? Bei meinen nächsten Besuchen an der Ostsee (ganz in die Nähe von Bad Doberan zieht es mich immer) werde ich auch einmal genauer vor Ort verfolgen, wie die “Gemeindevertreter aus Bad Doberan und Umgebung” bei ihren Sitzungen mit “Kameras und Mikrofonen” so zurecht kommen.
Jan
4
AmmerLechTaler bald auf e-Plastikkarte
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“Wenn Sie Euro ausgeben, sind sie weg. Sie haben keinen Einfluss mehr, was damit passiert. Sicher ist: AmmerLechTaler bleiben in unserer Region.” Mit diesem Satz endet der Neujahrsbrief von Michael Scholz, einem der rührigen Vorstände des AmmerLechTaler e.V. Im Juni 2007 habe ich erstmals hier im MOOSBLOGGER über die Regionalwährung berichtet und seitdem immer einmal wieder. Mir gefällt diese Initiative schon immer, und wenn wir schlaue Schlussfolgerungen aus den zur täglichen Plage mutierenden Zockerkrisen ziehen, dann stärken wir doch unseren AmmerLechTaler!!
Michael Scholz kündigt in seinem Neujahrsbrief an, dass nun auch in Dießen ein AmmerLechTaler-Stammtisch eingerichtet werden soll. Eine andere Neuigkeit ist die angekündigte Einführung einer elektronischen AmmerLechTaler-Karte. “Damit erleichtern wir nicht nur die Geld-Kreisläufe der Einzelhändler untereinander, sondern auch Privatleute können sie gut nutzen”, schreibt Scholz, der zugleich betont, dass es die bunten A.L.T.-Geldscheine nach wie vor geben wird. Unsere AmmerLechTaler-Aktivisten erhalten bei der Karteneinführung professionelle Hilfe von den Machern des bekannten “Chiemgauers“.
P.S. Wer den MOOSBLOGGER monetär unterstützen mag, kann mir auch gerne mal einen bunten AmmerLechTaler spendieren…











