Jan
28
Dießens Team mit bestem Torwart auf Platz 8
abgelegt von Hannes Sander in Diessen | kommentieren

Unsere zuletzt recht erfolgreichen E1-Junioren mussten heute beim Hallenturnier des FT Jahn Landsberg eine herbe Enttäuschung hinnehmen. Mit nur einem Pünktchen landeten sie auf Platz 8. Dennoch gab es für unsere Dießener Junioren Grund zum Jubeln: Bester Torwart des Turniers wurde unser Goalie, Xaver Kaun, der für eine ganze Serie von Glanzparaden verdient diesen Titel verliehen bekam. Super!!!
Jan
25
Ammersee-DenkerHaus in Dießen: Was steckt da eigentlich dahinter?
abgelegt von Hannes Sander in DenkerHaus Projekt, Diessen und die weite Welt | 1 Kommentar
Meine Mitstreiter vom GründerKreis und ich haben schon vielen Leuten von unserem Projekt, dem Ammersee-DenkerHaus, erzählt. Diese neue Form des Zusammen-Arbeitens von Freiberuflern, Selbständigen, Homeworkern und Start-ups erlebt weltweit unter dem Stichwort “Coworking” einen erfreulichen Aufschwung. Was aber soll denn da passieren, wie soll das funktionieren? Heute habe ich ein brandneues, kurz und knackiges, schön gezeichnetes Youtube-Video gefunden, das genau darauf Antworten gibt:
Eine Fortsetzung dieses Erklärfilmchens erläutert, welchen Nutzen denn ein Ort, die Region und jeder einzelne Mitmacher aus solchen Initiativen, wie unserem Ammersee-DenkerHaus, ziehen kann:
Wenn Euch die Idee gefällt und Ihr – wie auch immer – beim Ammersee-DenkerHaus mitmachen wollt, meldet Euch! (Wir sind übrigens auch bei Facebook anzutreffen.)
Jan
24
Mögen Sie “Straßenmusik”?
abgelegt von Hannes Sander in Moosblogger aus Diessen | 4 Kommentare
Der MOOSBLOGGER ist seit Oktober 2005 am Werk. Weblogs kamen und gingen seither, manch heißer Aufreger flackerte in Wahlkampfwochen auf, um dann im selben Eilzugtempo wieder zu verstummen. Ich habe durchgehalten, der MOOSBLOGGER wird im Luftkurörtchen vielhundertfach gelesen. Darauf bin ich sogar stolz.
Es steckt viel Herzblut in diesem Projekt, sehr viel Spaß und sehr viel Zeit. Zeit, die ich von meiner “Arbeitszeit” immer wieder abgeknapst habe, weil wir das MOOSBLOGGEN einfach mehr Spaß machte, als andere Brötchenjobs.
Zeit ist aber auch wirklich Geld. Das spürte und spüre ich natürlich.
So frage ich mich immer wieder, ob man nicht mit einem frechen luftkurörtlichen Weblog auch ein paar Euros verdienen kann. Ich will nun nicht loslaufen und 1.0-Anzeigen verticken. (Wenn mir jemand ein Werbe-Banner verkaufen will, aber trotzdem bei mir melden!!)
Ich stelle nun einfach, wie ein Straßenmusikant, meinen Hut vor Euch auf: Wer vorbeikommt, und ihm gefällt mein Senf, der kann ab sofort einfach via PayPal etwas spenden: Ein Klick auf den “Spenden”-Button rechts, und schon poppt ein PayPal-Formular auf, in das PayPal-Kunden völlig unkompliziert aber sicher einen kleinen Spendenbetrag eingeben – und mir überweisen können.
Mich würden auch winzig kleine Spenden freuen; vielleicht kann ich davon ein paar Kosten meines Blogger-Hobbies decken.
Danke Euch im Voraus!
Schauen wir also mal…
Jan
24
PIRATEN am Ammersee
abgelegt von Hannes Sander in Diessen, Moosblogger aus Diessen | kommentieren
Gestern erst berichtete das “Landsberger Tagblatt” über die Gründung des Kreisverbandes Landsberg/Lech der Piratenpartei. Heute nun erscheint der “Ammersee-Kurier” mit einem halbseitigen Interview mit dem “Dießener Schriftsteller und Journalist” Michael Fuchs-Gamböck, der vor etwa einem Jahr nach Dießen gezogen ist. Name und Gesicht habe ich doch erst kürzlich irgendwo gesehen, denke ich.
Und ich habe mich nicht geirrt: Wir haben in Dießen also einen Kreisverbands-PIRATEN!! Im LT-Bericht war zu erfahren, dass Michael Fuchs-Gamböck als 2. Beisitzer in den Kreisvorstand gewählt worden ist. Das AK-Interview heute sagt zwar zum Thema PIRATEN (noch) nichts. Doch bin ich gespannt, ob nun bald Ammersee-PIRATEN das Luftkurörtchen entern. Suchen sie mit ihren Themen – Transparenz, Bürgerbeteiligung, Open Data etc. – hier demnächst auch einen Ankerplatz? – Könnte spannend werden.
Jan
17
Mühlstraße: Die Mühlen mahlen schon. Wer mahlt mit?
abgelegt von Hannes Sander in Diessen | 13 Kommentare
Am kommenden Donnerstag soll im Luftkurörtchen wieder über die anstehende Sanierung von Dießens Prunkstraße debattiert werden: Um 19 Uhr trifft sich der Gewerbeverband im “Unterbräu” zu einem “Mühlstraßen-Stammtisch”, gegen 20 Uhr will dann die Runde zur Teilnahme an einer Veranstaltung der Freien Wähler zum selben Thema den Raum wechseln.
Der Gemeinderat hat am 19.12.2011 den Punkt “VOF-Verfahren Mühlstraße, Vergabe der Planungsleistungen” beraten und dabei mit 21 : 1 Stimmen das Büro Klaus Immich, Architekt und Stadtplaner, München, “mit den weiteren Planungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 4 (Verkehrsanlagen) und ggf. Teilbereiche Abschnitt 2 (Freianlagen)” beauftragt. In dem vorangegangen “Verhandlungsverfahren” wurde lt. Protokoll am 07.12.11 von einer Jury unter drei eingeladenen Bewerbern ausgewählt, was der Gemeinderat dann am 19.12. zu beschließen hatte. Diese Auswahl sei nach einem festgelegten Punktesystem erfolgt, bei dem auch die “Erfahrungen im Hinblick auf die gestellte Aufgabe” bewertet wurden.
Wie sah bzw. sieht aber diese gestellte Auftgabe konkret aus? Diskutiert wird z.B. noch unter den Anliegern, ob die Mühlstraße künftig eine Fußgängerzone, als Spielstraße oder als Einbahnstraße verkehrberuhigt werden oder doch lieber wie gehabt aufgehübscht werden soll.
Der MOOSBLOGGER hatte im Dezember 2011 dazu eine unterstützende Umfrage durchgeführt. Auch diese Ergebnisse deuten auf eine Zerissenheit hin: Es gibt einen hauchdünn gekürten Favoriten (Fußgängerzone: 33%), eine fast gleich stark nachgefragte Alternative (Spielstraße: 29%) und einen ebenfalls nicht ganz schwachen dritten Vorschlag (Einbahnstraße: 21%).
Interessant finde ich diesen Zusatz im Gemeinderatsprotokoll der Sitzung am 19. Dezember: “Die anschließende Diskussion zum weiteren Vorgehen, insbesondere zur Frage der Bürgerbeteiligung, macht unterschiedlichste Auffassungen deutlich. Dabei reichen die Vorstellungen von der Fortsetzung der bisher geführten Anliegergespräche bis hin zu einer Mitsprache aller Gemeindebürger bei der Ausgestaltung einer wichtigen Einkaufsstraße.”
Was sich Anlieger und auch “nicht anliegende Gemeindebürger” vorstellen, ist vielleicht am kommenden Donnerstag bei Gewerbeverband bzw. Freien Wählern zu erfahren. Der MOOSBLOGGER wird sich umhören und berichten.
Wie wäre es, wenn wir unseren Gemeinderäten wieder etwas Entscheidungshilfe geben? Bitte stimmt kurz zu dieser Frage zum weiteren Vorgehen in Sachen Mühlstraße ab – und bittet Familienangehörige, Freunde, Bekannte, ebenfalls ihre Stimme abzugeben.
Jan
15
Soziale Netze & Jugendarbeit: Eine Widerrede
abgelegt von Hannes Sander in Diessen, Moosblogger aus Diessen | 1 Kommentar
In unserem Luftkurörtchen gibt es eine großartige kommunale Einrichtung für die Kinder- und Jugendarbeit, den “Jugendtreff“. Geleitet wird das Jugendzentrum vom Sozialpädagogen Ralf Kleeblatt, vor dessen engagierter Arbeit, die sicher nicht immer ganz einfach sein dürfte, ich meinen Hut ziehe.
Auch zum letzten Jahreswechsel hat Ralf Kleeblatt wieder einen akribischen “Jahresbericht 2011 Jugendtreff Dießen am Ammersee” vorgelegt. Das 16-seitige Gesamtwerk ist als PDF online und informiert nicht nur über die vielfältigen Aktivitäten; hier werden auch einige Punkte aufgeworfen, über die man sprechen sollte – und die meine Widerrede haben.
Ein Thema ist das bitterböse Internetz. Mit einigen Passagen liefert der Jahresbericht Diskussionsstoff zum Sinn bzw. Unsinn sozialer Netzwerke. Unter der Überschrift “Jugendtreff und Facebook” schreibt Ralf Kleeblatt: Ob sich der Jugendtreff “beim derzeit größten sozialen Netzwerk” Facebook eine Site anlegen sollte, darüber “ist der Meinungsbildungsprozess (bei mir) noch nicht abgeschlossen“. Und weiter: “Bekanntermaßen nutzen sehr viele Jugendliche (aber auch schon Kinder, also unter 14 Jährige), sogenannte soziale Netzwerke.” – Dem ist nur zuzustimmen: In Deutschland hatte Facebook am 1.1.2012 laut allfacebook.de 21,1 Mio. Nutzer, 17% davon sind 13- bis 17-Jährige.
Vom Jugendtreff-Chef ist dann zu lesen, er habe für den Jugendtreff einen Facebook-Account kurzzeitig schon realisiert, aber mittlerweile … “aufgrund meiner Zweifel wieder gelöscht.” Seine Beweggründe listet er so auf: Ein Großteil des Lebens vieler Jugendlicher basiere weitestgehend nur noch auf dem Internet und besonders sozialen Netzwerken. “Unglaublich viel Zeit wird am/vor dem Computer verbracht und sich in diesen Netzwerken ausgetauscht. Hier möchte ich mit einem Jugendtreff Account keinen Beitrag leisten an dieser Zeitschraube weiter zu drehen.” Auch er selbst müsste dazu übrigens “zu viel sinnlose Zeit” am Computer verbringen. “Ein unmittelbarer und direkter Kontakt/Austausch mit Kindern und/oder Jugendlichen ist mir wichtiger”, so Kleeblatt.
Bei dieser Argumentation regt sich – natürlich – schon Widerspruch: Wenn Jugendliche sich vor allem im Web tummeln, muss sie genau dort abholen, wer sie gewinnen will! Wem nutzt es, einen Bogen um die sozialen Netzwerke zu machen? Wenn das “Juze” nicht bei Facebook zu finden ist, sind es viele, viele andere. Genau hier passende Angebote aufzubauen, ist keine “sinnlose Zeitverschwendung”. Den unmittelbaren, “direkten” “Kontakt/Austausch” wird wohl nur der knüpfen, der zu finden und attraktiv ist, und zwar dort, wo er heutzutage von Jugendlichen gesucht wird. Wenn das also die teuflischen Social Networks sind, dann muss man dort präsent sein! Wo ist denn Zeit sinnvoller angelegt: Beim Austragen von Papierflyern oder der Pflege von Social Network Präsenzen…?
Dennoch zufrieden mit der gegenwärtigen Juze-Web-Welt schreibt der Chef weiter: “Darüber hinaus verfügt der Jugendtreff über eine eigene Homepage, die ständig von mir aktuell gehalten wird und mir natürlich auch schon Zeit abverlangt (aber sinnvoll). Alle Angebote des Jugendtreffs sind damit jederzeit und weltweit abrufbar.” Das mag sein. Aber, wie wirksam ist dieser Online-Auftritt? Meine Erfahrungen sagen: Die klassische Website hat sich überlebt, als schlichte Visitenkarte darf sie noch weiterleben. Das “Web” ist längst weitergezogen.
Warum tummeln sich Jugendliche wohl in den sozialen Netzen? Was ist das “Erfolgsgeheimnis” von Social Media? – Man nennt das ganze Zeux auch – nicht mehr erst seit gestern – “Mitmach-Web”. Die Zeiten, da sich – junge wie alte – Bürger tumb berieseln ließen, sind längst vorbei. Gerade die junge Generation ist es von Kindesbeinen an gewohnt, selbst mediale Inhalte zu produzieren – und öffentlich zu machen. Die Zeiten, dass Medien in den Händen von ein paar Verlautbarern lagen, sind passé. Wo steht da also die Web-Präsenz des Jugendtreffs? Bei der Modernisierung “mitmachende Jugendliche” einzubeziehen, wäre ein guter Weg.
Der Juze-Chef hat einen pointierten Schlusssatz für sein Facebook-Kapitel im Jahresbericht gewählt: “Vor Facebook ging alles auch ohne Facebook. Warum soll das mit Facebook nicht auch möglich sein?” - Man kann von einzelnen Plattformen, ob sie Facebook, SchülerVZ oder sonstwie heißen, halten was man will; aber soziale Netzwerke sind eine großartige Errungenschaft. Sie sind nicht zu ignorieren oder zu verdammen, sondern klug zu nutzen!








