…habe ich Euch dieses kleine Filmchen von der Wachablösung an der “Ewigen Flamme” an der Kreml-Mauer mitgebracht. Stark ist die Geste bei 1:30 min., wenn sich die Ablösenden “anschauen”.

Großartig: Kinder und Jugendliche aus unserem SOS-Kinderdorf haben gerade unter der Leitung von Roger und Susanne Kretschmann im Augustinum Reinhard Lakomys Kindermusical “Traumzauberbaum” aufgeführt. Vor 32 Jahren ist diese wunderbare Geschichte mit “Moosmutzel” und “Waldwuffel” erfunden worden, Angelika Mann und Veronika Fischer haben sie schon zu DDR-Zeiten fantastisch dargeboten, inzwischen gibt es 12 Geschichtenlieder-Produktionen.

Mit ihrem Traumzauberbaumfest an diesem Sonntagnachmittag haben die Akteure, allen voran die beiden mopsfidelen kleinen Waldgeister und die hervorragende Solistin, die Herzen der älteren, mittelalten und ganz jungen Zuschauer im vollen Saal gewonnen. Bravo!

Stolz wie ein Spanier bin ich oft, wenn mich Leute im Luftkurörtchen auf meinen MOOSBLOGGER ansprechen und sich als treue Leser outen. Dass das Blog sehr viele, genauer gesagt mehrere hundert, noch genauer gesagt täglich weit, weit mehr als 400 Besucher hat, ist mir gut bekannt. Mein unbestechliches Statistik-Werkzeug zeigt, dass die MOOSBLOGGER-Leserschar konstant groß ist, um die 450 Besucher jeden Tag, plus/minus 20, schwankt.

431 verschiedene Leser exakt waren es im Oktober. Durchschnittlich. Täglich. Das ist eine stolze Zahl. Danke Euch allen für Eure Neugier!

Dabei hat der MOOSBLOGGER Luft nach oben. Gelingt es zum Beispiel auch jene Leser für eine “ungebrochene” Lektüre zu gewinnen, die sich heute noch – wie ich aus zuverlässigen Quellen weiß ;-) – von Dritten “berichten” lassen, was der MOOSBLOGGER wieder so geschrieben hat, anstatt sich selbst ein eigenens Bild zu machen, wird die Besucherzahl weiter nach oben schnellen.

Bei einem Streifzug durch das Worldwideweb bin ich auf einen SZ-Artikel – der “Sächsischen Zeitung” – gestoßen, der sich mit einem meiner Lieblingsthemen befasst: dem Pro & Contra von Übertragungen der Gemeinderatsdebatten im Web.

Diese Idee wird in dem Artikel unter der Überschrift “‘Wir brauchen keine ‘Show’ in den Stadträten’” seziert. In dem Interview mit einem freistaatlich-sächsischen Datenschützer werden eine Reihe Gründe gegen die Web-Übertragungen aufgelistet. Dazu gehören Persönlichkeitsrechte, denn Kommunalpolitiker seien keine “Personen der Zeitgeschichte”, sowie “unüberschaubare Folgen durch die Aufzeichnunsgmöglichkeiten der Übertragung durch Dritte. “Das Einschalten der ‘Internet-Öffentlichkeit’” könnte auch dazu führen, “dass immer weniger Menschen bereit sind, sich ehrenamtlich im Gemeinderat zu engagieren”, lautet ein Einwand.

Es sei die Einwilligung jedes einzelnen Gemeinderatsmitglieds für ein solches Ansinnen der Live-Übertragung nötig. Mache da auch nur ein Einziger nicht mit, würde die ganze Sache nix. (Da stelle ich mir wohl lieber gar nicht erst die Frage, wer an unserem Ratstisch seine Einwilligung geben würde…)

Im weiteren Interviewverlauf folgen Hinweise auf die Gesetzeslage, die mir klar machen sollen: Es könnte noch ein Weilchen brauchen, bis etwa der MOOSBLOGGER live mit Bild & Ton wie selbstverständlich aus dem Gemeinderat in der “Internet-Öffentlichkeit” berichtet. Immerhin ist es aber laut Datenschützer bereits jetzt zulässig, “dass Besucher einer öffentlichen Gemeinderatssitzung aus dem Ratssaal heraus etwa einen ‘Live-Ticker’ anbieten”; allerdings ohne Bild- und Tonaufnahme. Das müsse der Hausherr dulden und so etwas dürfe auch nicht nur die Presse. Also, wenigstens etwas – für den Anfang.

Bleibt bei allem juristischen Gekaue eine Frage: Brauchen wir diese ganze “Bild-und-Ton-Show” eigentlich? Was könnte es bringen, die öffentlichen Gemeinderatssitzungen mit einem Live-Stream im Internetz zu übertragen? Das wäre mit nur geringstem Aufwand ja sofort möglich. Gegenargumente gibt es, wie im SZ-Interview zu lesen, genügend. Es wäre interessant zu wissen, wie MOOSBLOGGER-Leser das sehen. Schreibt doch Eure Meinung hier in Kommentaren und/oder stimmt bei der kleinen Umfrage mit ab:


Es hat sich mal wieder jemand etwas getraut in unserem Luftkurörtchen: Der wirbelige Peter Kaun jr. hat heute den “Dießener Viktualienmark” geboren. An der zentralen Von-Eichendorff-Straße 1 soll nun jeden Mittwoch dieser kleine Lebensmittelmarkt stattfinden.

Zur Eröffnung kamen heute nicht nur hunderte Gäste, der Bürgermeister und der Gemeinderat Bippus (UBV), auch Clärchen war strahlend mit von der Partie. Alle meinten es sichtlich gut mit dem Unternehmen Viktualienmarkt. – Auch der MOOSBLOGGER wünscht diesem Vorhaben viel Erfolg!

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