Morgen, am Donnerstag, ist es wieder soweit. Der stimmungsvolle Einkaufsabend soll Dießen-City zum Strahlen bringen. Ich zolle den Kollegen und Freunden vom Dießener Gewerbeverband meine Hochachtung: “Dießen leuchtet” ist eine wunderbare Gelegenheit, Leben und gute Laune ins Zentrum des Luftkurörtchens zu bringen, zu zeigen, was man drauf hat, und hoffentlich auch, gute Umsätze zu machen.

“Mr. Mühlstraße”, Michael Moser vom Grappashop, hat mir einen Ankündigungstext gesendet, den ich hier zur Kenntnis gebe:

“Zum vierten Mal wird sich Dießen einen Abend lang heller erleuchtet präsentieren, als an anderen Tagen in dieser dunklen Jahreszeit. Unter dem Motto „Dießen leuchtet“ haben sich die Einzelhändler des Marktes zusammen getan, um bis in die späten Abendstunden (22 Uhr), Kunden und Gäste im Glanz der Lichter zu verwöhnen und zu verzaubern.

Kernstück des langen Abends ist die Ausstellung „Das kleine Format“ von Annunciata Foresti im Blauen Haus, zu dem alljährlich zahlreiche Besucher erwartet werden.

Mit einem bunten Rahmenprogramm sorgt der Dießener Einzelhandel für einen kurzweiligen, spannenden und interessanten Abend in Dießen. In vielen Geschäften werden künstlerische, musikalische oder kulinarische Besonderheiten angeboten. So treten bei Fischerei Gastl Alphornbläser ab 18 Uhr auf und bringen winterliche Weisen zum Vortrag und im grappashop.de in der Mühlstraße wird wieder hausgemachter Glühwein ausgeschenkt.
Beim Cafe Sixt tritt der Feuerkünstler „Samu Samsara“ mit seiner Partnerin gegen 19 Uhr auf (wie in den letzten Jahren auch), und will die Besucher mit Licht und Feuer in seinen Bann ziehen. In der Von-Eichendorff-Straße im Schilchergarten von Peter Kaun jun. wird die Mittelalter-Gauklertruppe „Tealach Mara“ mit einer Feuershow gegen 19 Uhr die Stimmung so richtig anheizen. Dort wird ein „Nachtmarkt“ abgehalten. Gegen 20 Uhr gastiert die Feuershow am „Blauen Haus“ , wo auch die Ausstellung der Künstler gezeigt wird. Der Feuerkünstler „Samu Samsara“ verabschiedet sich mit seinem spektakulären Auftritt am Marktplatz gegen 21 Uhr.

Licht ist der Hauptdarsteller des Abends am Donnerstag, 24. November. Überall in der Mühl- und der Herrenstraße in der Prinz-Ludwig- und Johannisstraße wird Licht erstrahlen, aber auch in der Fischerei bei Paul Gastl, und am Rathaus und an der Sparkasse sorgen Lichteffekte für ein ganz besonderes Flair.

In der Herrenstraße schließen sich viele Geschäfte um die Abzweigung Schützenstrasse – Von-Eichendorffstraße zusammen und bieten zahlreiche Aktionen an, so z.B. werden bei „Bagages“ Crêpes gebacken und verkauft. Mitarbeiter der VR-Bank in der Herrenstraße verkaufen zugunsten der Dießener Tafel allerlei Vorweihnachtliches. Die Kinder, welche bei der „Spielkiste“ vorbeischauen und eine gebastelte Laterne mitbringen, erhalten ein kleines Geschenk. Bei der Cinebar steht unter freiem Himmel eine Bar mit heißen Getränken.

Quer durch das Zentrum im Markt Dießen präsentieren sich die Einzelhändler von ihrer schönsten und strahlendsten Seite.
Speisen und Getränke werden an vielen Stellen der Einkaufsstraßen gereicht, so dass auch für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt ist. Auch in vielen nicht genannten Geschäften wird es Aktionen geben.

Die Licht- und Feuershow wird von der VR-Bank Landsberg Ammersee, von der Sparkasse Dießen und der Gemeinde unterstützt und von den Gewerbetreibenden getragen.“

TOLLE SACHE ALSO. BESUCHT DIE LEUCHTENDE DIEßENER GESCHÄFTSWELT!

 

… kam nun auch im Bayerischen Fernsehen: Die mit Steuergeldern sanierte Staatsstraße, auf der keine Schulbusse mehr verkehren können; ein Versuch, den “scharzen Peter” weiterzuschieben; Taxis statt Schulbus – natürlich wieder auf Kosten der Steuerzahler; mehr private Autofahrten anstatt Busnutzung. – Wer will, wer kann eigentlich über so eine Posse wirklich lachen?

Heute ist Welttoilettentag. Sondersitzungen finden bei uns aber dennoch wohl nicht statt.

Auf das Flipchart passte XXL-Schrift gestern Abend bei der offenen SPD-Mitgliederversammlung in Dießen. Die Genossen wollten von Betroffenen und Interessierten des heraufziehenden Ausbaus der Mühlstraße Vorschläge sammeln. Doch trotz großer Anwesenheit blieben frische Ideen Mangelware. Diese lassen sich in zwei Pünktchen zusammenfassen: 1. Die Mühlstraße soll verkehrsberuhigt; 2. Parkplatzflächen sollen nur in geringem Umfang reduziert werden.

Die fast schon kühn anmutenden Vorschläge der pensionierten Stadtplanerin, Frau Müller, die in das abendliche Thema eingeführt hatte, fielen bei den sich artikulierenden, auf der anderen Saalseite versammelten Laden- und Restaurantbetreibern offenkundig auf wenig Gegenliebe. Frau Müller hatte einige Umgestaltungen bei Straßenverlauf und -einmündungen, aber auch den umfangreichen Rückbau von Parkplätzen und gar die Entwicklung der Mühlstraße in eine “touristische Flaniermeile” und “Fressmeile” angeregt. Schwindelerregend muss wenig später der Einwurf eines “zugezogenen” (Entwarnung: er kam aus München ;-) ) Augustinum-Bewohners gewirkt haben, der sich wünschte, die Mühlstraße zur Fußgängerzone umzugestalten.

Die Tongeber von der Geschäftsleuteseite sendeten hingegen andere Signale: Der “Drive-In”-Zeitungskauf dürfe genauso wenig angetastet werden wie die (platzverschlingenden) Parkplätze. Mit einer Fußgängerzone käme das Ende, raunte es. Ein Ladenbesitzer orakelte mit Hinweis auf den unlängst neu eröffneten Drogeriemarkt in der Laachener Straße: “Die Mühlstraße stirbt aus!” “Der Maibaum kimmt neet weg!”, wandte sich ein anderer seinem Nachbarn zu, als Antwort auf die Ideen der Planerin, die Zone um den Maibaum umzugestalten.

So mussten sich Dießens SPD-Gemeinderäte Hanni Baur und Erich Schöpflin, im Beisein der GRÜNEN-Gemeinderätin Petra Sander, des CSU-Gemeinderats Edgar Maginot und des Bürgermeisters Herbert Kirsch, mit den beiden Flipchart-Pünktchen begnügen. Die will man jenen Planern mit auf den Weg geben, die der Gemeinderat auf seiner Dezembersitzung auswählen will.

Bei allem bescheidenen Output der Versammlung gestern Abend: Es war eine richtige und wichtige Initiative der luftkurörtlichen SPD, zu einer öffentlichen Beratschlagung einzuladen; unabhängig davon, wie diese Chance von Betroffenen und Interessierten – nicht – genutzt wurde.

Die in Home-Offices geistig Werkelnden hervorlocken aus ihren Büros von Kellern bis Dachstuben; ihnen einen Platz schaffen zum Arbeiten, zum Netzwerken, zum Austausch von Meinungen, Ideen und Erfahrungen. – Das ist die Idee, die hinter dem “Ammersee-DenkerHaus” steckt, das dieser Tage einen neuen Anlauf macht und hofft, nun geeignete Räume gefunden zu haben.

Ob Selbständiger, Freiberufler oder Angestellter im Home-Office – alle Interessenten aus der Ammersee-Region sind eingeladen, sich

am: Montag, 21. November, 18 Uhr

in der: Prinz-Ludwig-Str. 2

in den Räumen über der ehemaligen Rathaus-Metzgerei einen Eindruck zu verschaffen, wo vielleicht schon bald das “Ammersee-DenkerHaus” seine Pforten öffnen könnte. Bei dem Treffen wollen wir – die Initiatoren – das Konzept und das weitere Vorgehen erläutern, wir wollen aber auch das Interesse erfahren und brauchen nun deutliche Signale, wer denn tatsächlich in das innovative Projekt einsteigt.

Mit meinem MOOSBLOGGER-Beitrag “Ein ‘Betahaus’ in Romenthal oder Downtown” vom 19. Februar 2009 habe ich vor nun zweieinhalb Jahren die Idee vom CoWorking ins Luftkurörtchen eingeschleppt. Seitdem hat es einige Höhen und Tiefen, zahllose gedankenschwere Treffen des “Gründerkreises” gegeben und sogar eine denkwürdige Veranstaltung mit rund 60 Interessenten (was allerding nun auch schon fast zwei Jahre her sein dürfte). Das Thema CoWorking zieht sich zudem kontinuierlich durch dieses so beliebte Weblog ;-) .

Nun also wagen wir einen Neustart und haben eine echte Chance, die Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Kommt also am Montag zu unserem kleinen Workshop, erzählt anderen Leuten rund um den Ammersee davon und bringt sie gleich mit! CoWorking kann leben, wenn es viiieeele CoWorker findet – selbst hier, am Südzipfel des Ammersees.

Die olympische Flamme kommt auf ihrem Weg in die Olympiastadt 2012 London auch in unsere nordwestenglische Partnerstadt Windermere. Wie ich der dortigen “The Westmorland Gazette” entnehme, soll die “Olympic Flame” am 21. Juni 2012 mit einem Schiff auf dem Lake Windermere von Ambleside nach Bowness, dem Ufer-Stadtteil von Windermere, kommen. Dort macht sie auch Station, bevor die Flamme am nächsten Tag in Richtung der südöstlich gelegenen “Kreisstadt” Kendal weiter zieht.

Olympische Flamme im südlichen Lake District
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Olympische Flamme im südlichen Lake District

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Bereits die Ankündigung von Termin und Route soll laut Gazette Begeisterung ausgelöst haben; Kinder hätten während der offiziellen Ankündigung am Ufer Fähnchen schwenkend den erwarteten Weg gesäumt.

Die Meldung kam zum passenden Zeitpunkt: Am Dienstagabend hatten wir im Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins, Freundeskreis Ammersee-Windermere e.V. FAW, überlegt, wie im kommenden Jahr die traditionelle “Britische Woche” gestaltet werden könnte. Dabei hatten wir uns entschlossen, an einem Programm zu arbeiten, das sich um das große Ereignis, Olympische Sommerspiele in London, ranken soll. Erste Ideen sind geboren, deren Verwirklichung wir nun prüfen wollen. Mehr Informationen gibt es zu gegebener Zeit…

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