Jun
30
Plötzlich zu viel Wasser
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Das war dann wohl doch etwas zu viel des Guten: Seit heute Nacht regnet es bei uns am Südzipfel des Ammersees; das ließ auch manchen Straßengraben überlaufen. So hatten unsere freiwilligen Feuerwehrler heute früh, durch Sirenen alarmiert, einiges zu tun. Hier schaufeln sie kurz nach 8 Uhr zwischen Dießen und Riederau einen Graben frei und beseitigen so eine gefährliche Unfallquelle.
Jun
28
Was für eine Bullenhitze!
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Was für eine Hitze das heute gewesen ist! Die Wetterstation der luftkurörtlichen Website hat alles penibel aufgezeichnet: 14.50 Uhr hatten wir den heutigen Spitzenwert von 30,08 Grad erreicht. Entsprechend prall gefüllt war am Nachmittag auch mein Lieblingsstrandbad St. Alban.
Überall war der Ansturm auf Erfrischungen enorm.
Jun
26
Rauch über dem Bodensee
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Das Internationale Dampfboot-Treffen heute in Güttingen (CH) am Bodensee erinnerte mich ein bisschen wehmütig an die englischen Steamboate, die wir im September 2008 hier bei uns auf dem Ammersee begrüßen konnten. Dampfende Boote sind auf dem Bodensee ein willkommener Farbtupfer; hier am Ammersee eine Jahrhundertrarität. Sehr schade!
Jun
25
Vom Dießener Ratstisch zum Berliner Sonderparteitag
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Heute tagt in Berlin der GRÜNEN-Sonderparteitag. Aus dem Kreisverband Landsberg/Lech nimmt die Dießener GRÜNEN-Gemeinderätin Petra Sander teil.
Es ist eine interessante Frage zu diskutieren und schließlich zu entscheiden: Wollen die GRÜNEN den schwarz-gelben Atomausstieg mittragen? Die Grünen-Spitze sagt in ihrem Leitantrag zum Sonderparteitag “Ja, aber”: „Den Atomausstieg wollen wir unterstützen – eine unsinnige Kaltreserve, mangelhafte AKW-Sicherheit, fehlende Endlagersuche und eine Energiewende, die zurück zur Kohle will, sind für uns dagegen nicht zustimmungsfähig“, heißt es dort.
Dass das aber gar nicht zu trennen geht, weil es ja im selben Gesetz steht, sagen Kritiker. Von linken Grünen u.a. steht ein Alternativ-Papier zur Debatte, das eine Zustimmung von konkreten Bedingungen abhängig macht, die man bisher im schwarz-gelben Gesetz nicht erfüllt sieht.
Änderungsanträge betreffen auch regionale AKWs; in einem heißt es: “Auch ist es überhaupt nicht nachvollziehbar, warum die beiden AKW-Blöcke Gundremmingen B und C, im wesentlichen baugleich mit den Katastrophenreaktoren in Fukushima, gegenüber dem ursprünglichen rot-grünen Ausstiegsfahrplan mit längeren – und im Übrigen unterschiedlichen – (Rest)Laufzeiten versehen werden sollen, obwohl beide im selben Jahr ans Netz gegangen sind. Es muss alles dafür getan werden, um ein schnellstmögliches Abschalten dieser Risikoanlagen zu erreichen.”
Auf den Verlauf der Diskussionen und die Abstimmungsergebnisse dieses Sonderparteitages kann man also gespannt sein.

Das AKW Gundremmingen bei Günzburg abzuschalten war eine Forderung der Großdemonstration am 25. April in Günzburg, an der auch eine große Gruppe aus dem Landkreis Landsberg/Lech auf Initiative des Dießener GRÜNEN-Ortsverbandes teilgenommen hatte.
Jun
24
Kein Atomausstieg um Windermere
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Wie die Lokalzeitung unserer nordwestenglischen Partnerregion, “The Westmorland Gazette“, berichtet, sollen die beiden Atomkraftwerke in der Nachbarschaft unserer Partnerstadt Windermere neue Reaktoren bekommen. Sowohl in Sellafield (Cumbria) wie auch in Heysham (Lancashire) plant die britische Regierung “next generation of reactors” bis 2025 zu bauen. Diese beiden AKW-Standorte gehören zu den insgesamt acht, die die Londoner Regierung mit neuen Reaktoren versehen will. Die anderen sechs sind: Bradwell, Essex; Hartlepool; Hinkley Point, Somerset; Oldbury, South Gloucestershire; Sizewell, Suffolk; Wylfa, Anglesey. Die veröffentlichten Pläne sollen laut “The Westmorland Gazette” im Parlament beraten und beschlossen werden, die Minister hofften auf eine pro-nuclear Mehrheit im Unterhaus.
Ich selbst war schon an jenem Strand der Irischen See, an dem dann plötzlich die Blöcke des AKW Sellafield quasi aus den Dünen ragen. Viele Strandbesucher hatte diese Gegend nicht. Viel geredet wurde und wird auch nicht über das Atomkraftwerk hinter den wunderschönen Bergen an der See. Erst bei den letzten Besuchen in Windermere sind mir dann aber Flyer zum Besucherzentrum des AKW Sellafield in die Hände gefallen.
Ich habe bei unseren Freunden im Lake District schon viele herrliche Landschaften und Sehenswürdigkeiten besucht. Dieses strahlende “Angebot” konnte da nicht mithalten.
Jun
23
Ammersee-Piraten in der Carl-Orff Schule
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Die “lieben Kleinen” können manchmal schon ganz ordentlich auf die Pauke hauen und einem den Marsch blasen. Diese Fähigkeiten werden bei uns im Luftkurörtchen kultiviert. Unsere Grund- und Mittelschule “Carl Orff” bietet seit drei Jahren für Schüler ab der 3. Klasse fakultative Bläserklassen an.
Unser Junior konnte sich ein Blasinstrument auswählen und probt seit Schuljahresanfang zweimal wöchentlich in der Schule und dazwischen auch zu Hause. Das ist schon ziemlich abgefahren, wenn er an einem Sport-Schultag, einmal in der Woche, behangen wie ein Tannenbaum in die Schule, oben auf dem Berg, einrückt: mit Schulranzen, Posaunen-(Riesen-)Koffer und Sporttasche… Aber, es macht ihm Riesenspaß, und vielen seiner Freunde auch, wie ich es immer wieder erlebe.
Vor kurzem, am 8. Juni, hatten Carl-Orff Schule und Musikverein zu einem Konzert der Bläserklassen eingeladen. Wochenlang war Junior aufgeregt – und motiviert. Das Konzert in der Schul-Aula hat dann die Mühen belohnt: die 65 Kinder haben vor geschätzt 250 Gästen – Eltern, Geschwister, Großeltern, Onkel & Tanten – ihr Können unter Beweis gestellt. Das Filmchen zeigt die große Aufregung, hat auch manchen schrägen Ton aufgezeichnet, aber es lässt auch nacherleben, wie glücklich, stolz und tapfer die Musikanten – und ihre Eltern, Omas, Opas… – waren.
Ich hoffe, mein neues Filmchen als schöne Erinnerung an dieses erste Konzert findet viele Zuschauer. Bitte leitet den Link an Eltern und Verwandte weiter, damit auch sie ihre kleinen Künstler loben können!














