Mai
14
Lena, twelve points…!
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To-do-Liste für DEN Fernsehabend des Jahres:
Kasten Bier (Tannenzäpfle): √
Kartoffel-Chips (mit Zwiebel): √
Wodka im Kühlschrank (viel): √
Vuvuzela (schwarz-rot-gold): √
Telefon & Klingel (abgeschaltet): √
Mai
13
Man trifft sich schon mal
abgelegt von Hannes Sander in So eine Wirtschaft in Diessen | 1 Kommentar
Ich mag keine Stammtische. Sich da hinzuhocken, nur weil es mal wieder so weit ist, ist nicht mein Ding.
Gestern Abend war Gewerbeverbands-Stammtisch. Mit einem Spannung verheißenden Thema; deshalb war ich dann doch auch dabei. Am Stammtisch sollte es um “Aktivitäten zum herausragenden (Töpfer-)Marktereignis” gehen, die die Presseverantwortliche des Dießener Töpfermarktes mit den Gewerbetreibenden zu besprechen vorhatte.
Die Gewerbeleute und die Töpfermarktler waren bisher im Luftkurörtchen kein Dreamteam. Zur fälligen Annäherung können Gespräche nur nützlich sein – dachten sich zumindest die Gewerbetreibenden und stellten sich in überraschend großer Zahl zur verabredeten Zeit im Gasthaus “Mirabell” ein. Sie kamen auch rasch zur Sache; ihre knackigsten Punkte brachten sie schon aufs Tablett, noch bevor die PR-Frau von einem Termin eingetroffen war:
- Der Initiator der Runde, Michael Moser vom Grappashop.de, sah VERBESSERUNGSPOTENZIAL BEIM INFORMATIONSFLUSS, Z.B. ZU DEN WERBEMÖGLICHKEITEN IN TÖPFERMARKT-ZEITUNGEN.
- WIE GELINGT ES NOCH BESSER, DIE TÖPFERMARKT-BESUCHER IN DIE ORTSMITTE ZU LOTSEN? Ein Ladenbesitzer schlug vor, dass der Shuttle-Bus von den Außerhalb-Parkplätzen die vielen Gäste nicht – wie gehabt und wieder geplant – direkt zum Bahnhof bringen sollte. Von dort würden sie nämlich direkt in den Töpfermarkt eintauchen, ohne vorher die geöffneten Geschäfte des Ortszentrums gestreift zu haben. – Ob die Töpfermarkt-Logistiker noch nach geeigneten Ausstiegs-Alternativen suchen werden?
- WARUM SOLL ES NICHT MÖGLICH SEIN, DIE ÖFFNUNGSZEITEN VON TÖPFERMARKT UND GESCHÄFTEN ZU HARMONISIEREN? Der Sinn der geltenden Regelung erschließt sich mir auch nicht: Der Töpfermarkt ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet, den Geschäften wird an den Feiertagen (Donnerstag und Sonntag) das Öffnen aber nur von 12 bis 17 Uhr gestattet. – Was soll das denn…?!?
Hier hätten die Gewerbetreibenden eine interne Diskussion gleich anschließen können: WIE GELINGT ES, DASS AUCH WIRKLICH ALLE GESCHÄFTE AN DEN FEIERTAGEN ÖFFNEN UND SICH DIEßEN SO ALS LEBENDIGER MARKT-ORT PRÄSENTIERT…?
Stattdessen wurde mit der PR-Expertin über Plakatwerbung in heimischen Geschäften diskutiert. Die Töpfermarktler sähen es “schon als einen Erfolg”, wenn die Plakate möglichst in jedem Geschäft hingen, um ein “einheitliches Erscheinungsbild” zu schaffen. Einige Gewerbetreibende sahen hingegen mehr Sinn in einer Plakatierung in Nachbarorten und -städten, denn die Dießener wüssten doch sicher, dass Töpfermarkt sei.
Die Töpfermarkt-Presseverantwortliche wünschte, “den Töpfermarkt in der Dießener Bevölkerung mehr zu verankern”; zudem würde ungenügend im Ort kommuniziert, dass dieser Markt ein internationales Ereignis sei. So sprach sie mir dann auch aus der Seele: “Im Ort könnte mehr geschehen.” Als Beispiel schlug sie von Dießener Gastronomen organisierte “Töpferfrühstücke” vor. Sie regte an, schon jetzt sollten etwa im Einzelhandel Überlegungen zu Aktionen für den nächsten Töpfermarkt 2012 beginnen.
Die wohl 40 versammelten Gewerbetreibenden gingen schließlich auseinander, nahmen Prospekte und Plakate mit. Vielleicht erinnern sie sich in einem ganzen – oder besser in einem halben – Jahr an die Vorsätze. Die konkreten Fragen zum Shuttle-Bus und den Ladenöffnungszeiten hat der anwesende Gewerbereferent des Dießener Gemeinderates, Michael Hofmann, sicher notiert und kann die im hohen Rat zur Sprache bringen. (Auch das war übrigens interessant: An dem gestrigen Treffen der Gewerbetreibenden zum “Wirtschaftsturbo Töpfermarkt” hatten zwei Gemeinderäte teilgenommen: Zwei GRÜNE…)
Mai
10
Dießener Töpfermarkt soll “Erfolg für alle” werden
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Am 2. Juni beginnt der Dießener Töpfermarkt 2011. 170 Aussteller aus 12 Ländern sind angekündigt. „Kaffee und Schokolade“ heißt der diesjährige Themenschwerpunkt. Sehr lecker! Im Ausstellungspavillon auf der Wiese am Dampfersteg werden dafür spezielle Geschirre gezeigt. Ob da auch verkostet wird?
50-60.000 Besucher bis zum 5. Juni erwarten die Veranstalter dieser “Schau des zeitgemäßen europäischen Keramikschaffens”, die sie zu den “Top Ten in Europa” zählen.
Damit ist der Töpfermarkt auch ein Turbolader für die heimische Wirtschaft. Wie einer Einladung von Michael Moser, “Grappashop” in der Mühlstraße, zu entnehmen ist, soll dieses Event Anlass des nächsten Gewerbeverband-Stammtisches am Donnerstag, 12. Mai, 19:30 Uhr im Gasthaus Mirabell, sein. Die Presseverantwortliche des luftkurörtlichen Töpfermarktes, Beate Bentele, möchte lt. Mosers Einladung mit den Gewerbetreibenden und Selbständigen über “die Aktivitäten zu diesem herausragenden Marktereignis sprechen”. Weiter schreibt Moser, es solle ein “gemeinsamer Konsens” gefunden werden, “damit diese Markttage für alle ein Erfolg werden”.
Dieser beachtlichen Einaldung werde ich natürlich unbedingt nachkommen. Gerne würdige ich dann hier im MOOSBLOGGER die erzielten Meinungsübereinstimmungen (= “Konsens”). – Danke, Mr. Grappashop, für Initiative, Info & Einladung!
Mai
9
Windermere: Junger Internetunternehmer erobert Mandat
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Vergangener Freitag war in unserer nordwestenglischen Partnerregion Wahltag. Etwa die Hälfte, nämlich 19 Sitze für den South Lakeland Council (das dürfte einem Keistag bei uns entsprechen), waren neu zu vergeben, die bislang von 8 Liberaldemokraten und 11 Konservativen gehalten worden waren.
Wie die Lokalzeitung “The Westmorland Gazette” berichtet, lag die Wahlbeteiligung bei knapp über 50%. Offensichtlich bleibt es dort größtenteils beim Alten. Die Liberalen haben im South Lakeland District Council nach dieser Wahl 32 Sitze, die Konservativen 18 und Labour 1 Abgeordneten. Wohl überraschend eroberte der 23-jährige Internet-Unternehmer Ben Berry knapp den Wahlkreis Windermere Applethwaite and Troutbeck vom langjährigen Liberal Democrat Councillor Jo Stephenson (480 : 468 Stimmen – Internet rules…!).
Hier die Wahlergebnisse aus der “The Westmorland Gazette”:
Windermere Applethwaite & Troutbeck:
Ben Berry – Conservative 480 (Sieger), Jo Stephenson – Liberal Democrat 468;
Windermere Bowness North:
Kathleen Deidre Cross – Labour 47, Michael Patrick Nicholson – Conservative 280, Hilary Stephenson – Liberal Democrat 608 (Sieger);
Windermere Bowness South:
Rae Cross – Labour 43, Stephen Rooke – Liberal Democrat 331, David Lewis Williams – Conservative 376 (Sieger);
Windermere Town:
Sandra Britton – Liberal Democrat 537 (Sieger), Stephen James Hall – Conservative 117, Penny Henderson – Labour 114.
Mai
7
Im Regensburger Stadion
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Mein in die 2. Liga aufsteigender FC HANSA ROSTOCK ist auf Abschiedstour in der 3. Liga. Heute hat er 2:2 bei JAHN REGENSBURG gespielt. Von den 5.500 Zuschauern waren 1.500 HANSA-Fans, die nach dem Schlusspfiff mit ihren Lieblingen auf dem Grün den Aufstieg feiern wollten. – In Regensburg allerdings ist das Betreten der Rasenfläche verboten…
Mai
5
In Ruhe hinterherhinken
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Das “Landsberger Tagblatt” berichtet heute unter der Überschrift “Krise überwunden” über die Verbandsversammlung des Tourismusverbandes Starnberger-Fünf-Seen-Land, in dem Dießen neben dem Ammersee-Lech-Verband auch Beiträge bezahlt. Bewundernd lese ich in dem Text diesen Satz zur Situation im Luftkurörtchen: “In Dießen verlief die Konjunktur im Tourismus-Gewerbe ruhiger als im Gesamt-Verbandsgebiet.” Als PR-Mann hätte ich das auch nicht besser ausdrücken können. Bedeutet das etwa, wir hinken hinterher?
Über das gespaltene Verhältnis der Dießener zur Entwicklung des Tourismus will ich mich heute hier nicht schon wieder auslassen. Aber die im Bericht genannten Übernachtungszahlen für Dießen – die werden mit 67.723 angegeben – lassen mich mal wieder an die vom Vorgängergemeinderat abgeschaffte Kurtaxe denken. Nur 1 EUR pro Übernachter eingenommene Kurtaxe würde so manchen Verbandsbeitrag der Gemeinde begleichen helfen.









