Apr
12
Heldentat
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Vor 50 Jahren ist der erste Mensch ins Weltall geflogen: Juri Gagarin.
Schönes Youtube-Video.
Apr
11
Dießener Anti-Atom-Mahnwache lässt nicht locker
abgelegt von Hannes Sander in Diessen, Diessen und die weite Welt | kommentieren
Es soll nicht verschwiegen werden: Die Dießener Anti-Atom-Mahnwache hat auch heute Abend wieder in den Seeanlagen 50 Teilnehmer gehabt. Die lassen nicht locker! Unter den Teilnehmern auch der gerade neu- bzw. wiedergewählte Vorstand des Bund Naturschutz Dießen.
Auch am nächsten Montag, dem 18. April, wird das Mahnen gegen den Atom-Mist um 18:45 Uhr fortgesetzt.
Die GRÜNEN-Ortsvorsitzende, Sandra Pohlus, kündigte in der Runde eine organisierte Fahrt am “Tschernobyl-25-Aktionstag“, dem Oster-Montag, 25. April, von Dießen nach Günzburg an. Das wird einer der bundesweit 12 Aktionsorte an diesem Gedenktag sein; in der Nähe des AKW Gundremmingen soll gegen die Atomenergie protestiert werden. Wer an einer Mitfahrt interessiert ist, melde sich bitte per Mail bei Sandra Pohlus.
Apr
11
Keine Zeit für Neues
abgelegt von Hannes Sander in Diessen, So eine Wirtschaft in Diessen | kommentieren
Als PR-Mensch im Controlling-/Management-Umfeld lese ich viel. Das CFOworld-Portal hat einen interessanten Artikel zum Thema “Veränderungs-Management” veröffentlicht. Kernthese: Es haben in der Regel jene Unternehmen die Krise gemeistert, die innovative und für ihre Kunden spannende Produkte haben. Innovation als Leitmaxime – “Re-invent yourself!”: Durch eine permanente Erneuerung ihres Geschäftsmodells und ihrer Produktpalette bleiben Unternehmen für ihre Kunden attraktiv.
Was würde das eigentlich für Kommunen bedeuten? Sind neue Geschäftsmodelle und “Produkte” auch “in Städten und Gemeinden” nötig? – Jaaaaaaa! Auch sie stehen im Wettbewerb: Wo wollen die Leute wohnen? In welches Gewerbegebiet wird investiert? etc.
CFOworld schreibt – treffend, als ob der Alltag eines Gemeinderats gemeint wäre – im Betriebsalltag gäbe es stets so viel zu regeln und zu tun, dass den Führungskräften oft kaum Zeit zum Beschäftigen mit der Zukunft bleibe. Deshalb würden sie schnell zu Verwaltern ihrer Organisation, die ihre Hauptaufgabe – das Unternehmen auf die Zukunft vorzubereiten – nur wahrnehmen, wenn gerade mal Zeit ist.
Wer will da Parallelen zur Kommunalpolitik bestreiten? Hier wie dort wird sich auf das “Managen” konzentriert, auf das “Verwalten”, kaum auf (Er)neuerung. Wie in vielen Unternehmen sieht sich die örtliche Organisation primär als “Bewahrer der Tradition und Hüter eines Geschäftsmodells”, mit dem man sich bisher erfolgreich sah.
Der Beitrag gibt einige Tipps, wie der nötige kulturelle Wandel zu Veränderungen eingeleitet werden könnte. Meine 3 (durchaus adaptierbaren) Favoriten sind:
* “Das operative Geschäft auch mal an die nächste Ebene abgeben. Denn Unternehmensführer sollten nicht nur managen, sondern auch die Entwicklung steuern.”
* “Mutige Mitarbeiter ermutigen und loben – selbst wenn sich ihre Ideen als nicht tragfähig oder umsetzbar erweisen. Ihre Mitarbeiter inklusive Führungskräfte müssen spüren: Das Suchen nach neuen Lösungen und Wegen ist von unseren Vorgesetzten erwünscht und wird anerkannt.”
* “Das Management dazu bringen, sich über die künftigen Entwicklungen im Markt sowie im Unternehmensumfeld Gedanken zu machen! In Meetings besser mal nicht nur die Agenda abhaken, sondern zum Beispiel fragen: Was bedeutet diese technologische Entwicklung für uns? Welche Chancen/Gefährdungen ergeben sich hieraus? Nehmen Sie sich Zeit für solche Gespräche – auch mit Quer- oder Vordenkern aus anderen Branchen/Wissensgebieten.”
Bei allen “alternativlosen”, “objektiven” “Zwängen” der Alltagspraxis ist der Wille entscheidend, einen Geist, eine Kultur der Veränderungen zu schaffen.
Heute, 19:30 Uhr, tagt unser Gemeinderat mit dieser (öffentlichen) Agenda:
Tagesordnung: 24. Arbeitsvergaben
a) Neugestaltung Teilfläche Parkplatz nördl. Markthalle, Tiefbauarbeiten
b) Neubau Gehweg Grünhütlstraße, Tiefbauarbeiten, Straßenbeleuchtung
c) Neubau Gehweg und Wasserleitungsbau Neudießener Straße, Tiefbauarbeiten
25. Kindergarten St. Gabriel, Anerkennung der geplanten Krippenplätze
26. Bekanntgaben und Anfragen
a) Bekanntgabe der Beschlüsse aus der letzten nicht öffentlichen Sitzung
Apr
8
Flächennutzungsplan: Mein Schreiben hat 1. Geburtstag!
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Morgen ist der 9. April. Vor genau einem Jahr, am 9. April anno 2010, habe ich die Einladung der Verwaltung unserer Marktgemeinde angenommen, meine Meinung zum Entwurf des Flächennutzungsplanes (FNP) kundzutun. Die amtliche Einladung galt im O-Ton “Anregungen und Bedenken”.
Wie zuletzt auf der Bürgerversammlung 2011 am 24. März zu hören war, müssen noch viel mehr Leute aus dem Luftkurörtchen diesem Aufruf gefolgt sein und Stellungnahmen geschrieben haben. – Das ist doch toll!
Was mein per e-Mail eingelangtes Schreiben vom 9. April 2010 betrifft, habe ich bisher kein Feedback bekommen; nichts Inhaltliches, nicht einmal eine “Eingangsbestätigung”. Ob es den vielen anderen auch so ergangen ist…?
Nicht um zu zeigen, dass unsere Amtsmühlen offensichtlich gründlich, langsam mahlen, sondern weil ich mir seinerzeit wirklich einige ernste Gedanken gemacht hatte, feiere ich hier den 1. Geburtstag meiner verhallten eMail. Ich nehme den Jahrestag zum Anlass, die einst an Bürgermeister und Gemeinderat adressierten Gedanken nun im MOOSBLOGGER öffentlich machen – und gerne auch zur Diskussion zu stellen.
Den FNP-Entwurf hatte ich als ein “interessantes, faktenreiches Dokument, das den aktuellen Zustand detailliert beschreibt” gelobt und den Autoren ausdrücklich herzlich gedankt. Dann hatte ich nicht nur einige „Anregungen und Bedenken“ aufgeschrieben, sondern diese 3 ganz konkreten Vorschläge unterbreitet:
1. Zur Formulierung „gemeindlicher Ziele“: “…Vereinbaren/formulieren Sie die langfristigen Ziele nachhaltiger Entwicklung; erarbeiten Sie ein Leitbild für die Marktgemeinde, mit dem Sie dann an dem FNP-Entwurf weiterarbeiten! Gleichen Sie Ihren Entwurf mit Langfristzielen/Leitbild ab!”
2. Zu Arbeitsplätzen in Diessen: “…Achten Sie bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Situation in unserer Marktgemeinde künftig nicht mehr nur auf „gewerbliche Wirtschaft“, Landwirtschaft oder Kunsthandwerk. Es ist längst eine neue, bedeutende Gruppe von „ständig selbst Tätigen“ herangewachsen, wie IT-Spezialisten, schreibende, gestaltende, fotografierende Kreative, Berater und Ingenieure. Die haben spezifische Bedürfnisse; ihr Flächenbedarf ist z.B. auf bezahlbaren Büroraum unter einem gemeinsamen Dach gerichtet, der flexible Möglichkeiten der Kommunikation und Vernetzung bieten muss. Die Marktgemeinde kann für den „Wirtschaftsstandort Diessen“ durch konkrete Förderung dieser Gruppe mit großem Potenzial die richtigen Weichen für die Zukunft stellen.”
3. Zur im Entwurf erwähnten Idee der „Errichtung eines Fischereimuseums in Diessen“: “… Welche Flächen kommen dafür in Frage? Vorschlag: Halten Sie eine mögliche Fläche im FNP dafür vor! Die auf Seite 45 aufgelistete „Nutzungsumwandlung: Hauptort Diessen“, „Teil des Gewerbegebiets westl. der Seestr.: Gewerbegebiet -> Parkplatz“ sollten Sie bitte noch einmal überdenken.”
Ehrlich gesagt, wünsche ich nicht nur irgendeine Reaktion auf mein Schreiben. Die Vorschläge in den FNP einfließen zu sehen, fände ich noch viel besser.
Apr
7
Ein Film über Laurel, der gar nicht “Doof” war
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Stan Laurel war Engländer. Habt Ihr das gewusst? Der – verglichen mit bulligen “Hardy” – kleine Komiker, weltberühmt durch “Laurel & Hardy” oder auch “Dick & Doof”, kam aus Ulverston in der Nähe von Windermere, unserer englischen Partnerstadt.
Wie die Lokalzeitung der nordwestenglischen Region, “The Westmorland Gazette“, berichtet wird zurzeit in dem netten Städtchen (ich habe es selbst schon ein paar Mal besucht) Ulverston ein Film über die Kinder- und Jugendjahre von Stan Laurel gedreht. Der soll “beautifully illustrated” werden mit “reconstructed scenes from the late 1800′s“. Verfügbar wird der Streifen im Herbst sein. Wer mehr über das Filmprojekt wissen will, kann sich auf der Website www.stanschildhood.com und mit einem e-Newsletter auf dem Laufenden halten.
Herrliche Szenen im Youtube-Video…
Apr
4
Wieder Dießener Mahnwache gegen Atomkraft
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Auch heute wieder war die Montagsmahnwache gegen Atomkraft in unseren Seeanlagen nicht zu übersehen. 53 Dießener, viele hatten ihre Kinder mitgebracht, zeigten mit ihrer Präsenz, dass sie für das Ende der AKWs einstehen. Unter den Teilnehmern begrüßte der junge GRÜNEN-Ortsvorsitzende Max Hofmann die beiden GRÜNEN-Gemeinderäte Petra Sander und Michael Hofmann und einen prominenten Filmschaffenden aus unserem Luftkurörtchen.
“Gegen das Vergessen der ständigen Bedrohung” soll auch am nächsten Montag wieder gemahnt werden: Treffpunkt 18.45 Uhr in den Dießner Seeanlagen.









