Ein Blick in die Lokalzeitung unserer nordwestenglischen Partnerregion, “The Westmorland Gazette“, lohnt sich immer. Beim heutigen Stöbern bin ich auf eine neue Aktion der Online-Ausgabe gestoßen. Die Redaktion kürt seit kurzem eine “Band des Monats” und stellt diese mit einem Video-Clip vor. Im Januar wurde eine Band mit dem – unübersetzbaren? – Namen “Leg and the Twiglets” (Was bedeutet das??) auserwählt, im Februar war es “ATLAS“. Ich werde das weiter verfolgen; vielleicht stoßen wir hier auf eine Band, die wir zur nächsten “Britischen Woche” in Dießen (2012) einladen?!

Apropos: Die Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Ammerse-Windermere e.V. FAW findet am Freitag, 11. Februar, 19.30 Uhr im Dießener “Gasthaus am Sportplatz” statt. Willkommen sind nicht nur die Mitglieder; auch Interessenten können kommen. Passend zum heutigen MOOSBLOGGER-Thema steht auf der Tagesordnung die Präsentation der Ergebnisse aus dem Projekt-Seminar des Ammersee-Gymnasiums, das seit September 2009 “Handlunsgempfehlungen für den FAW zur nachhaltigen Entwicklung der Städtepartnerschaft durch Einbeziehung Jugendlicher” erarbeitet hat.

Es sticht seit Tagen ins Auge – doch der MOOSBLOGGER hat noch kein Sterbenswörtchen dafür übrig gehabt: das neue, flächendeckende, unübersehbare Parkleitsystem in unserem Luftkurörtchen. Heute nun soll diese neueste Errungenschaft hier gewürdigt werden.

Im Juni 2008 habe ich hier im MOOSBLOGGER über eine gut besuchte Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes im Bund der Selbständigen/Dt. Gewerbeverband berichtet, auf der die Murnauer Erfahrungen bei der Umgestaltung der Ortsmitte diskutiert worden waren. Eines der Themen war damals, ein Parkleitsystem in Dießen einzuführen.

Nun ist es also da. An vielen Ecken und Enden des Luftkurörtchens prangen die neuen Verkehrsschilder und helfen bei der Orientierung in der City unserer Flächengemeinde. Manches Schild bietet dabei reichlich Platzreserven für zukünftige Einträge vermutlich noch geplanter, angedachter, in den nächsten Jahren zu realsierender Vorhaben.

Mancher Ästhet soll zwar die Dimension und wohl auch Platzierungslokationen der neuen Parkleitsystemschilder bemängelt haben, aber wir werden uns sicher rasch daran gewöhnen. Beim Hinterfragen der ausladenenden Größe sollten auch die anhaltenden Veränderungen der Altersstruktur der heimischen wie herströmenden Autolenker nicht außer Acht gelassen werden.

Was allerdings wirklich geprüft werden sollte; ob man nicht das eine oder andere überflüssig gewordene Hinweisschild abschrauben kann. Ich denke, da gibt es nun so manche Doublette im Luftkurörtchen, wie das Beispiel Bahnhofsschilder zeigt.


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So ein winterlicher Spaziergang am Ammersee bei Sonnenschein und knackigem Frost ist immer auch für eine Überraschung gut. Bei unserem heutigen sonntäglichen Streifzug nördlich des Campingplatzes St. Alban sind wir auf frische Spuren eines emsigen Bibers gestoßen. Der beißt uns dort offensichtlich eine weitere Sichtschneise auf Ammersee und Andechser Ostufer. – Hoffen wir mal, dass er auch morgen und übermorgen noch kräftig zubeißen mag!

Am 4. Januar habe ich hier im MOOSBLOGGER einige Nach-Fragen zum Jahresbericht der luftkurörtlichen Verwaltung formuliert. Ich war der Meinung, das wäre interessanter Stoff, z.B. auch für die lokalen Qualitätsmedien.

Heute nun lese ich im Weblog des Medienjournalisten Stefan Niggemeier, dass die Lokalzeitung „Hessische/Niedersächsiche Allgemeine” (HNA) unlängst ein fiktives Interview mit einem Bürgermeister gedruckt hat, weil dieser sich Fragen der Redaktion nicht stellen wollte. Das Lokalblatt hat sich inzwischen von der Aktion distanziert und dafür sogar entschuldigt, ist in dem Blog-Beitrag zu lesen. Niggemeier bezeichnet die Aktion interessanterweise als “schlechte Idee”, seine Blog-Leser sehen diese aber wiederholt als gelungene Satire, äußern deutlich mehr Zustimmung als Ablehnung. – “Geniestreich” oder “Fehltritt” der Redakteure?, frage ich mich auch. Zumindest eine interessante Geschichte, finde ich.

“Alternativlos” ist zum Unwort des Jahres gekürt worden.
Heißt das nicht übersetzt “des iss so!”?

Es wurde erzählt, dem diesjährigen Neujahrsempfang am vergangenen Samstag habe so ein bisschen der durchschlagende Knaller gefehlt. Einst habe ich hier noch zu solchem Anlass zündend von “Steinschloss liegend” geschwärmt…

Für den nächsten Neujahrsempfang, also dann Januar 2012, empfiehlt sich jetzt ein “Dießener Jung’”, der es soeben ins Buch der Bücher, ins “Guinness Buch der Weltrekorde” geschafft hat. Den Namen sollte sich die höchstehrenwerte, ordensverleihende Instanz also schon einmal merken: Ben(jamin) Weiß, der jetzt als Student in Berlins Mitte residiert.

Er hatte es am 9. November 2010 in München mit seinem “Blinkendroid Team” auf der Google-Entwicklerkonferenz geschafft, 72 Mobile Phones so zu verbinden, dass deren nebeneinandergelegte Displays zusammen einen großen und funktionierenden Bildschirm ergaben. Eine so große Anzahl verbundener Handys hatte es bis dato wohl noch nie gegeben, so dass es die Truppe mit ihrem Versuch sogar ins Guinness-Buch geschafft hat.

Jetzt ist der Eintrag also auch höchst offiziell vollzogen worden:

Herzlichen Glückwunsch! Wir sehen uns dann beim Neujahrsempfang 2012 in Dießen…!

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