DSCI0435

Die Dummen werden einfach nicht alle. Schmierereien nun also auch in unserem funkelnagelneuen Aussichtsturm. Blöder geht’s kaum.

Vielleicht schauen die einen oder anderen Eltern mal wieder genauer hin, was ihre lieben Kleinen so treiben…

Ganz ehrlich: Als kommunalpolitischer Laie verstehe ich das anhaltende Gezänk zwischen Augsburg, Landsberg und Dießen um den Bau eines Bootshauses für das Ammersee-Gymnasium in St. Alban nicht. Zuletzt hat das Thema wohl am 25. Oktober im luftkurörtlichen Gemeinderat für Zornesröte auf den Wangen mancher Volksvertreter gesorgt, lese ich heute aus einem Bericht der Heimatzeitung “Landsberger Tagblatt” heraus.

Die ganze Planungskiste für St. Alban fand ich von Anfang an … überflüssig; gibt es doch Wichtigeres zu erledigen: Mühlstraße, Seeanlagen, Parkplatzkonzept…

Nun also wollen die Augsburger (!) Herren “zunächst” dem Landkreis LL (!) kein Erbbaurecht für das ASG-Bootshaus einräumen; als Reaktion auf die Dießener (!) Ablehnung gewünschter Erweiterungsbauten der in St. Alban ansässigen Segelgemeinschaft Augsburg. Ist doch einleuchtend, oder?

Dann könnte doch in dieser von den “Datschiburgern” (lt. LT im Diessener Gemeinderat verwendete Bezeichnung für die Augsburger Wochenendgäste) verordneten Zwangspause der anscheinend bei allen Beteiligten grasierende Baueifer auf die Turnhalle des ASG gelenkt werden: Die Schülerzahl am ASG wächst noch weiter.

Zurück aus St. Petersburg, will ich hier kurz ein bisschen erzählen. Die ehemalige Hauptstadt des Zarenreiches ist eine Reise wert! Kathedralen, Paläste, Parks, Museen, zahllose Brücken über zahllose Kanäle, Metro, Kaufhäuser, Shops und Restaurants, Touristen aus aller Welt – so erlebt man diese große pulsierende Stadt an der Newa-Mündung. (Bilder anschauen? Auf das Bild klicken!)

PIC_0925PIC_0928PIC_0933PIC_0920PIC_0921PIC_0918

Mein Symposium hat in Peterhof stattgefunden, einem Städtchen, dem “Versailles an der Ostsee”, ein Stück außerhalb; die Sommerfrische der Zaren mit den berühmten goldenen Fontänen. Hier lohnt sich auch ein Besuch in der kalten Jahreszeit, selbst wenn die Wasserspiele ausgeschaltet und die kleinen Museen geschlossen sind.

PIC_0935PIC_0950PIC_0945PIC_0949PIC_0943PIC_0942

Eine besonders schöne Reisezeit sollen die “weißen Nächte” sein, die es Ende Mai und Juni in St. Petersburg nie wirklich dunkel werden lassen. Doch auch Ende Oktober macht Schlendern über die weltberühmte Einkaufsstraße, den Newski Prospekt, Spaß. Hier wurde gerade eine neue Modeboutique eröffnet: mit einer Schaufenstershow, heißer Musik und satten Rabatten. Wie zu Hause…

Heute haben sich die virtuellen Connections des Internets völlig überraschend materialisiert.

Im Mai hatte ich mich – aus Spaß und kollegialer Verbundenheit – im Weblog “Kuestensocke” an einem kleinen Gewinnspiel beteiligt und war auch gar nicht traurig, als ich nicht zu den überglücklichen Gewinnern zählte. In einem Kommentar hatte ich geschrieben, glücklich zu sein, wenn mir “Kuestensocke” auch irgendwann einmal eine Mütze strickt.

Heute nun kam Papier-Post aus dem hohen Noooorden; von “Kuestensocke”, mit einer wunderbaren Strickmütze für meinen Moosbloggerschädel. Auch wenn dieses Prachtstück nicht moosgrün ist, so freue ich mich doch riesig über mein Geburtstagsgeschenk zum 5-jährigen MOOSBLOGGER-Jubiläum. Daaankeschöööön!!

Tja, wir Blogger halten zusammen.

kuestensocke

(P.S. Ich habe die “Kuestensocke” in meine Blogroll aufgenommen. Dort wird ganz fleißig und regelmäßig zum Thema Stricken gebloggt. – Was es nicht alles gibt und womit sich nicht so alles meine lieben Kollegen in ihrer kostbaren Freizeit beschäftigen…!)

Wer hätte das gedacht oder auch nur geahnt? Die Gewerbesteuer 2010 versiegte nicht zum Rinnsal, eher wurde sie wohl gar zum Tsunami. Staunend entnehme ich der heutigen Heimatzeitung “Landsberger Tagblatt” aus einem Text über die Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen im Landkreis LL das hier: “Dießen: Auf ein überaus gutes Jahr wird Bürgermeister Herbert Kirsch zurückblicken können. Elf Wochen vor dem Jahresende rechnet der Rathauschef damit, dass aus den vorsichtig angesetzten 1,2 Millionen Euro rund zwei Millionen Euro werden dürften.” Hinzugefügt wird noch dieser schlaue Satz: “Auch in Dießen wirkt sich die Erhöhung des Hebesatzes von 300 auf 380 Prozent aus.”

Es gibt also keinen Ausfall, Read more

kettenreaktion3 Kettenreaktion2

Es waren also eine ganze Menge Dießener heute im Landeshauptstädtchen bei der 50.000-Menschen-Kette gegen den Ausstieg aus dem Austieg dabei. Bravo!PIC_0897

ältere →