Apr
29
Herr Präsident vom Lech
abgelegt von Hannes Sander in So eine Wirtschaft in Diessen | 1 Kommentar
Schade, dass seine Wahl noch so wenig mediale Beachtung in unserer Region gefunden hat. Ingolf Brauner, Chef des Landsberger IT-Beratungshauses COMED, ist zum neuen Präsidenten des Bundes der Selbständigen/Dt. Gewerbeverband Bayern als Nachfolger von Prof. Wickenhäuser gewählt worden. Der BDS gilt mit immerhin weit über 500 Ortsverbänden und 20.000 Mitgliedern als größter Wirtschaftsverband Bayerns.
Ich habe Ingolf Brauner schon vor einigen Jahren kennengelernt, als die BDS-Ortsverbände unserer Region begannen zu kooperieren. Er gehörte zu den Initiatoren der inzwischen viel beachteten und nachgemachten Azubi-Akademie. Er war mit dem Uttinger Unternehmer Niklas Weyer Mitinitiator der regionalen Vortrags- und Netzwerk-Reihe “Unternehmer im Dialog“. Obwohl er als Firmenlenker natürlich auch bis über beide Ohren in Arbeit steckt, engagiert sich der 50-Jährige im BDS vor allem für Ausbildungsplätze und für den Erfolg kleiner Unternehmen und der Selbständigen. Besonders schätze ich an Ingolf Brauner seine Sachlichkeit. Er lässt nüchternen Worten Taten folgen, die Erfolgsgeschichten werden.
Ich wünsche Ingolf Brauner viel Freude und Erfolg im neuen Ehrenamt. Der BDS Bayern kann und muss sich entwickeln. Noch kennt man eher den “Gewerbeverband”, als den “BDS Bayern”. Genau hier wird sich der Erfolg des neuen Präsidenten messen lassen: Eine moderne und geachtete Vereinigung zu führen, die schlagkräftig die Interessen von Gewerbetreibenden, kleinen Unternehmern und der immer größeren Gruppe der Selbständigen vertritt.
Auf ein gutes Gelingen, Herr Präsident!!
Apr
27
Schiffe(museum)versenken
abgelegt von Hannes Sander in Haus der 5 Seen, So eine Wirtschaft in Diessen | 7 Kommentare
Die Papierpresse berichtet heute auf breitem Bogen vom Abgesang des Fördervereins Südbayerisches Schifffahrtsmuseum. Seit 1978 haben ein paar Enthusiasten um ihre Idee vom Schifffahrtsmuseum gerungen. Im Strudel von “…kein Geld – kein Grundstück – keine Unterstützung…” ist wieder einmal ein interessantes Projekt gesunken, das unserer Ammersee-Region gewiss genutzt hätte. Ich weiß nicht, was alles falsch gelaufen ist. Aber, ein derartiges Projekt absaufen zu lassen, ist garantiert falsch!
Und das in einer Region mit so viel Potenzial und so wenigen touritischen Leuchttürmen. Ein paar Ehrenamtliche haben sich aufgerieben. Es gibt keinen Aufschrei in der Region, keine Unterschriftenlisten von Unterstützern, keine medienträchtigen Hilfsangebote (von keiner politischen Ebene), keine Rettungsversuche, auch keine Kerzen am See-Ufer zur mahnenden Trauer… Selbst die “Das-hab’-ich-doch-gleich-gewusst-Fraktion” hält den Mund.
Als ich kürzlich hier im MOOSBLOGGER auch einmal wieder das Thema “Tourismus als regionaler Wirtschaftsfaktor” bemühte, habe ich ein Zitat eines “Tourismus-Professors” zitiert. Der hatte auf dem jüngsten Tourismustag erklärt, im 5-Seen-Land sei die Frage nach der Kernkompetenz der Region nicht geklärt. Entsprechend gebremst fällt die Entschlossenheit aus, touristische Projekte anzufassen.
Ich glaube, der Schiffbruch von Stegen ist ein Beweis für die Richtigkeit dieser These.
Apr
25
Gruß aus Moskau
abgelegt von Hannes Sander in Diessen und die weite Welt, Übrigens.... | kommentieren
Schnappschuss vom Abendspaziergang über den Roten Platz.
Apr
21
Der Hochgebirgs-Ammersee
abgelegt von Hannes Sander in Diessen, Moosblogger aus Diessen | kommentieren
Dieses Bild hat mir Michael Moser vom Grappashop geschickt. – Tolle Perspektiven! Danke schön!
Apr
19
“Schwimmen im See und im Geld”
abgelegt von Hannes Sander in Haus der 5 Seen, So eine Wirtschaft in Diessen | kommentieren
…mit dieser Überschrift ist heute die Titelgeschichte im (gedruckten) Lokalteil des “Starnberger Merkurs” aufgemacht. Berichtet wird über den “Tourismustag Starnberger Fünfseenland”.
Wie in unserem Luftkurörtchen ist es demnach auch anderswo im herrlichen Fünfseenland verbreitet, die Bedeutung des Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor – ich sage mal – “kontrovers” zu sehen. Interessant: eine Moderatorin vom BR habe einen “Zusammenhang zwischen Widerständen und vermögenden Einwohnern” gesehen. Noch eine weitere Bemerkung finde ich bedenkenswert: Ein Tourismus-Wissenschaftler habe die “zentrale Frage” nach der “Kernkompetenz des Fünfseenlandes” für nicht geklärt gehalten.
Diessen als gut zahlendes Mitglied auch im Tourismusverband Starnberger Fünfseenland tanzt da sicher nicht aus der Reihe. Eine “Kernkompetenz” für unser Luftkurörtchen erstmals herauszuarbeiten bietet sich derzeit bei den Herkulesarbeiten am neuen Flächennutzungsplan an. Ich bin davon überzeugt, dass solche “klaren Fronten” für eine langfristige Planung unerlässlich sind.
Apr
19
Bloß keinen Neid! – Schreiben als Hobby
abgelegt von Hannes Sander in Moosblogger aus Diessen | kommentieren
Vielleicht war es der größte Kongress überhaupt, den dieses Ländchen hervorzubringen vermag: 2.700 Teilnehmer soll in der vergangenen Woche die diesjährige “re:publica” gehabt haben. Der bekannte Blogger Thomas Knüwer berichtet ausführlich in seinem Blog “Indiskretion Ehrensache” über diese Social-Media-Konferenz, die manchen vielleicht schon mal als “Blogger-Treffen” über den Weg gelaufen ist. Knüwer tut es unter der Überschrift “Re-publica 10: der Neidfaktor” – und widmet sich gewohnt beissend der Berichterstattung so genannter Qualitätsmedien, die offensichtlich immernoch so ihre Probleme mit Bloggern und dem böhsen Internetz zu haben scheinen. Er schreibt dabei unter anderem: “Neid, dass da Leute das gleiche Handwerk betrieben wie sie: schreiben. Und das tun sie einfach so, als Hobby. Sie schreiben nicht über das, was ihnen Ressortleiter, Chefredakteure oder die Tagesaktualität diktieren – sie schreiben über das, was sie interessiert. Dabei sagen sie auch noch deutlich ihre Meinung. Und dafür ernten sie dann auch noch Leserkommentare, Resonanz …” – Genauso tut es der MOOSBLOGGER seit nun fast fünf Jahren; vielleicht ja auch noch ein Weilchen länger. – Den Bericht empfehle ich jenen als “Pflichtlektüre”, denen diese Bloggerei auch anno 2010 noch so unheimlich ist; diese Leute findet man sicher nicht nur in der Papierpresse…









