nichtraucherschutz

Am kommenden Mittwoch um 16 Uhr ist die Chance vorbei. Dann schließen die Eintragungsräume für das Volksbegehren Nichtraucherschutz. In Diessen kann man sich noch im Rathaus täglich von 8 bis 12 Uhr bzw. von 13 bis 16 Uhr eintragen – aber nur noch bis zum 2. Dezember.

Wie zu hören war, müssen noch ein paar Unterschriften zusammenkommen. Also: Bitte hingehen!

Wo steht Dießen mit dem jüngst von 300 auf 380 erhöhten Hebesatz der Gewerbesteuer im Wettbewerb mit seinen Nachbarn? Hier die aktuellen, vom MOOSBLOGGER recherchierten Zahlen:

Murnau: 380

Wessobrunn: 380

Inning: 330

Schongau: 330

Starnberg: 330

Weilheim: 330

Wielenbach: 330

Landsberg: 320

Wörthsee: 320

Utting: 310

Geltendorf: 300

Herrsching: 300

Hofstetten: 300

Kaufering: 300

Raisting: 300

Schondorf: 300

Tutzing: 300

Windach: 300

Andechs: 290

Finning: 290

Pähl: 290

(Quellen: LRA Landsberg, Zusammenstellung aktueller Gewerbegebiete http://www.lra-landsberg.de/landkreis/Wirtschaftsstandort/Gewerbegebiete.php?navid=109 – dort gibt es auch ein paar interessante Vergleichswerte der Gewerbegrundstückspreise – sowie Websites genannter Gemeinden. Es existiert außerdem eine Liste der IHK München zu ganz Bayern; diese ist aus dem Jahr 2008.) Sollte einer der genannten Werte NICHT stimmen, bitte Kommentar schreiben!

Flyer

Habt Ihr den DenkerHaus-Flyer mit diesem – halb so schlimmen Titelbild – schon irgendwo entdeckt? Gestaltet hat ihn Stefanie Grewel, Fotografin in Dießen und eine der mit anpackenden DenkerHaus-Gründerinnen.

Unser GründerKreis rührt zurzeit ganz fleißig mit Papier und Bytes die Werbetrommel für das wohl allererste Treffen der Freiberufler, Selbständigen und Home-Worker in unserer Region. Wir wollen am 3. Dezember, ab 16 Uhr im Dießener KultCafé die Idee vom “Ammersee-DenkerHaus” vor- und zur Diskussion stellen. Uns ist wichtig, Feedback zu unserem Vorhaben zu bekommen. Bitte: kommt zu diesem Treffen, bringt so viele Freunde und Kollegen mit wie es nur geht und helft uns bis dahin bei der Werbung!!!!

Jahrelang wurde mir als Vorsitzendem des Gewerbeverbandes von oben erklärt, wie rudimentär Gewerbesteuer für unser Luftkurörtchen sei. Heute abend wurde sie nun sogar zum Rettungsfallschirm der Dorffinanzen erhoben und gleich auch mal erhöht: von 300 auf 380.

Wird nicht so schlimm, lässt sich prima von der Einkommenssteuer absetzen, lauteten die berufenen Steuertipps.  Einsam und bis auf die zwei Freien-Wähler-Gemeinderäte Heinrich Papesch und Johann Vetterl völlig verlassen, wollte GRÜNEN-Gemeinderat Michael Hofmann, seines Zeichens Gewerbeverbandsvorsitzender, wenigstens den Galopp bremsen. Er plädierte für einen Aufschub um ein Jahr. Warum nur hatte ich wieder einmal das Gefühl, dass die Sache in nicht-öffentlicher Sitzung zuvor längst geritzt worden war: nach dem Auftritt eines luftkurörtlichen Steuerberaters vor einigen Gemeinderäten? Hätte dieser erhellende Vortrag wirklich nicht öffentlich gehalten werden können? Dem geneigten Gast war selbst in der Tagesordnung zur heutigen Sitzung noch nur eine Aussprache angekündigt worden: “51. Gewerbesteuer, Aussprache mit Steuerberater Kessler wg. Erhöhung”. Die Zuhörer der heute öffentlichen “Aussprache” hörten vom Stb. nur wenig, der beschränkte sich auf ein paar Widerreden zu Hofmanns Argumenten und auf den Hinweis, die Gemeinderäte hätten alle Informationen bekommen.

Ich finde den gefassten Beschluss falsch, auch die Art und Weise seiner “Erarbeitung”. Schon in meinem letzten MOOSBLOGGER-Beitrag zu diesem Thema hatte ich dem Gewerbeverbandschef Rückendeckung vor allen von den Gewerbetreibenden gewünscht. Selbst die ist ihm versagt geblieben: unter den Zuhörern waren heute kaum Gewerbetreibende auszumachen, die Hofmann wenigstens durch ihre Anwesenheit beistehen würden. Stattdessen hörte man den CSU-Fraktionschef von Gesprächen mit wohlsituierten, betroffenen Unternehmern berichten, die gerne “das bisserl mehr Schnaps” zahlen würden, denn das tue ihnen nicht weh.

Was für ein Déjà-vu-Erlebnis!

Gruenderkreis

Der „DenkerHaus-GründerKreis“ stellt seine Idee am 3. Dezember im Dießener KultCafé zur öffentlichen Diskussion. V.l.n.r.: Alexander Greisle (Geltendorf, Unternehmensberater), Stefanie Grewel (Fotografin), Andreas Schmige (Unternehmensberater), Hans-Peter Sander (freier Journalist, PR-Berater), Marc Schlüpmann (IT-Spezialist), Claudia Wanzke (Lektorin) (alle aus Dießen).

Freiberufler, Selbständige und Home-Worker aus Dießen sowie den Nachbargemeinden sollen bei einem ersten Treffen dieser Art am 3. Dezember von 16 bis 18.00 Uhr im Dießener KultCafé eine Idee kennenlernen und diskutieren. Eine Gruppe Selbständiger verfolgt seit Jahresbeginn in der Marktgemeinde ein gemeinsames Ziel: ein flexibel nutzbares Haus für Freiberufler und Selbständige aller Couleur am Ammersee zu eröffnen; vor allem zum Arbeiten, aber auch zum Treffen, Netzwerken, Kennenlernen und Wohlfühlen. Jetzt will dieser „GründerKreis“ sein Projekt „DenkerHaus“ der Öffentlichkeit vorstellen und mit potenziellen Nutzern beraten, Meinungen erfahren und weitere Mitstreiter mobilisieren.

Allein in Dießen mit seinen Ortsteilen schätzen die Initiatoren die Zahl der Freiberufler, Selbständigen sowie der in Firmen angestellten und zu Hause arbeitenden so genannten Home-Worker auf etwa 150. Genauso viele Personen werden in den Nachbargemeinden Utting und Raisting vermutet, in der Ammersee-Region über 1.000. Die meisten von ihnen sind alleine in heimischen Büros tätig, oft seit mehreren Jahren, nicht selten abgeschottet in Keller- oder Dachräumen.

Studien zeigen, dass die Zahl derartiger Arbeitsverhältnisse in den nächsten Jahren weiter deutlich zunimmt. Die DenkerHaus-Initiatoren eint der Wunsch, wieder mehr soziale Kontakte zu finden, auf kurzem Weg Gleichgesinnte oder auch mögliche Partner für neue Kooperationen zu treffen, Ideen und Meinungen auszutauschen, eigene Arbeiten vor- und zur Diskussion stellen zu können. Ganz wesentlich ist zudem die Schaffung einer professionellen Umgebung für kreatives Arbeiten, für Treffen mit Geschäftspartnern und Auftragsgebern in Dießen wie auch für die Tätigkeit sich neu bildender Teams.

Der GründerKreis „DenkerHaus“ arbeitet in der bundesweiten Coworking-Initiative mit. Nach dem Vorbild bestehender ähnlicher Angebote in mehreren deutschen Städten, wie dem Berliner „Betahaus“, arbeiten die Dießener an ihrem „DenkerHaus“-Modell; einem Mix aus „Car-Sharing für Büroräume oder auch Schreibtische“, „Nutzungs-/Bezahlmodell á la Fitness-Studio“ und „Kaffee-Haus“. Die ersten konkreten Entwürfe sind nun erstellt und sollen nach öffentlicher Vorstellung und Diskussion forciert werden. Die Initiatoren laden deshalb alle Freiberufler, Selbständigen, Home-Worker und anderen Interessenten aus der Ammersee-Region zu einem Treffen am 3. Dezember um 16.00 Uhr ins Dießener KultCafé ein.

Informationsveranstaltung
„Ein ‚DenkerHaus‘ für Kommunikative am Ammersee“
Wann? Donnerstag, 3. Dezember, 16 bis 18.00 Uhr
Wo? KultCafé Dießen am Ammersee, Prinz-Ludwig-Str. 23
Wer? Freiberufler, Selbständige, Home-Worker, alle Interessenten
Mehr: www.ammersee-denkerhaus.de

BITTE WEITERSAGEN & BEKANNTE, KOLLEGEN, (MÖGLICHE INVESTOREN) EINLADEN!!! KOMMT ALLE AM 3. DEZEMBER INS KULTCAFÉ UND DISKUTIERT DIE DENKERHAUS-IDEE!!!

Dieser Fußballer wäre unsterblich geworden: Hätte er einfach dem Schiedsrichter erklärt, dass er sich den Ball mit der Hand vorgelegt hat, bevor er ihn dem Torschützen zum allesentscheiden Treffer servierte. Ohne dieses Schummeltor hätten die Franzosen und die Iren gestern abend wohl den WM-Teilnehmerplatz in einem 11-Meter-Schießen ermitteln müssen.

Thierry Henry hat falsch gespielt und sich feiern lassen. Ein Cleverle? Wie mag er sich heute fühlen; der mit klarem Beschiss zum Erfolg kam? Das Fairplay ist vor einem weltweiten Publikum auf der Strecke geblieben. Eine Chance, unsterbliches Vorbild zu werden, vergeigt. Die Iren haben gerackert und gekämpft und sind irregulär um ihre große Chance gebracht worden. Der Edelkicker hätte zum Schiedsrichter gehen können – und müssen – und seine Missetat eingestehen.

Mögen sie, die blauen Ex- und Vize-Weltmeister, diesmal zur Strafe in der südafrikanischen Fußballsonne schmoren und in der Vorrunde verglühen!

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