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Am Wochenende habe ich sie getestet – die sanierte Birkenallee. Plötzlich war sie da, innerhalb von zwei Wochen, obwohl es im Juli noch ganz anders aussah.

Die Birkenallee war wochenlang im Focus der Bevölkerung und der Presse, weil sich die Unfälle häuften und die Opfer auch Nachbarn, Bekannte, Freunde waren.

Der Schriftwechsel zwischen Rathaus und Staatlichem Bauamt begann im April, im Juni stellten die Grünen an das Staatliche Bauamt sehr konkrete Fragen zum Zustand der Staatsstraße 2056 zwischen Dießen und Fischen.

Die Antwort war kurz und knapp, nur der Bereich um die Altammerbrücke solle erneuert werden und der Rest der Straße 2009 oder 2010. Nun ist es genau umgekehrt.

Vor zweieinhalb Monaten stellte sich der gesamte Gemeinderat hinter ein Schreiben der Grünen Fraktion, in dem das Staatliche Bauamt auf Grund der schlechten Zustandswerte zu Erhaltungsmaßnahmen aufgefordert und an seine Verkehrssicherungspflicht erinnert wurde, vielleicht hat das zum schnellen Ausbau etwas beigetragen.

Ich habe viel über Straßenerhaltungsmanagement gelernt, Merkblätter gelesen, den Computer meines Sohnes stundenlang blockiert und sogar ein kurzes Referat im Gemeinderat über die Bewertung der Griffigkeit von Straßen gehalten. Geholfen haben mir dabei Fachleute aus unserem Ort.

Vielen Dank an die Bauingenieure für die Erläuterung von Griffigkeit, Schwellenwerten, die richtige Zusammensetzung von Asphalt und die Hilfe bei der fachlich korrekten Formulierung, an den Rechtsanwalt, der das BGH-Urteil aus dem Jahr 1974 besorgte und allen Unterstützern für die Hilfe.

Und bitte immer daran denken: Die Straße führt durch ein hochrangiges Naturschutzgebiet, nicht rasen!

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