Okt
29
Sturzregen in Windermere: Auch der Boats-Club schwimmt
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Wo wir im Mai noch auf der Terasse mit wunderschönem Ausblick auf den See mit den Steamboat-Fahrern zusammentrafen und die Diessener Besucher mit einer fröhlichen Party verabschiedet wurden, ist zurzeit nur eine Wasserwüste: Der Boats-Club in Bowness steht unter Wasser. Nicht nur die Halloween-Nacht musste dort abgesagt werden, auch die für den 15. November geplante Windermere-Diessen-Party ist ins Wasser gefallen.
Okt
29
“Alleen der Ignoranten”
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“Wir spielen nach bestimmten Regeln, damit ein vernünftiges Spiel zustande kommt”, erkläre ich immer meinen Jungs von der G-Jugend-Mannschaft. Und so langsam begreifen sie, dass wir nicht einfach weiterspielen, wenn der Ball aus war, dass wir den Gegner nicht festhalten dürfen um ihn am Toreschießen zu hindern, dass der Ball mit den Füßen und nicht mit den Händen gespielt wird…
Nicht nur für die 5-/sechsjährigen Kicker, auch für die großen Autofahrer gibt es eigentlich ganz simple Regeln. Die werden sogar mit schönen großen Verkehrsschildern kundgetan. Eines der unübersehbarsten Zeichen ist rund, knallrot und hat einen weißen Querbalken in der Mitte. Manch Kundiger weiß; es handelt sich um das Zeichen 267, “Verbot der Einfahrt”.
Solch ein Zeichen soll die Buswendeschleife vor dem Ammersee-Gymnasium für Busse frei halten, zumindest werktags zwischen 7 und 17 Uhr. Wenn ich morgens kurz nach halb acht dort an der Bushaltestelle auf den Linienbus warte, scheint Zeichen 267 jedoch außer Kraft gesetzt. Binnen weniger Minuten rauschen Mutti und Vati mit großen und kleinen, protzigen und mickrigen Karren an Schild und mir vorbei, um ihre Pennäler vor der Haustür auszuladen. Heute früh waren es acht Autos in fünf Minuten, gestern – es nieselte – waren es noch ein paar mehr. Von dem erstaunlichen Auto-Aufkommen morgens am Ammersee-Gymnasium (Hat die eigentlich schon mal jemand gezählt?: Bus, Eisenbahn, Fahrrad, Schuhwerk scheinen nicht auszureichen, hier wird sehr viel Verkehr “hausgemacht”…) sind es geschätzt ein Fünftel der Fahrer, die Zeichen 267 morgens ignorieren.
Auf dem Fußballplatz regeln wir so etwas ganz einfach: Gelbe Karte; Gelb-rote Karte; Platzverweis; Spielsperre; bei den Profis gibts Geldstrafen…
Übrigens ist Schild 267 am Ammersee-Gymnasium nicht das einzige Objekt der Ignoranz in Diessen: Besonders mit Tempoüberschreitungen und dem üblen Parken auf Gehsteigen macht so mancher Mitspieler bei uns seine eigenen Regeln. Wer kennt nicht auch solche Fouls?
Okt
27
Ganz junge Kerle kämpfen für den Männerturnverein
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Das war ein sonniger Sonntag, gestern. Bestes Herbstwetter auf dem Fußballplatz am See. Ideale Bedingungen für das erste kleine Fußballturnier unserer neuen G-Jugend-Mannschaft, die ich seit Saison-Beginn mit Philipp Ropers trainiere. Unsere Gäste kamen aus Fürstenfeldbruck und aus Raisting.
Weil unsere Truppe ziemlich groß ist, hatten wir zwei Teams an den Start gebracht. Beide Mannschaften rackerten tapfer – hatten dabei Spaß und waren wirklich stolz, für Diessen zu kämpfen. Wir werden weiter fleißig trainieren, dann wird uns sicher auch bald der erste Turniersieg glücken.
Okt
26
Windermere ersäuft im Dauerregen
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Gerade laufen im Radio Meldungen über Regenunwetter und vierzig vermisste Marathonläufer im nordwestenglischen Lake District. Da hat mir Tony Blaney vom Fairfield Hotel in unserer englischen Partnerstadt Windermere ein paar aktuelle Fotos gemailt. Der Regen hat also aufgehört, aber der übergelaufene Lake Windermere lässt die starken Regenfälle der letzten Tage erahnen. Die Uferpromenade in Bowness ist völlig abgesoffen. – Unsere Gedanken sind bei unseren Freunden in Windermere, denen Schlimmes erspart bleiben möge! (Thank you, Tony, for the pictures!)
(Dieses unglaubliche Video zu den chaotischen Wetterverhältnissen beim Fells Race Marathon, bei dem nun alle vermissten Läufer ngesichtet worden sein sollen, hat die BBC auf ihrer Website veröffentlicht: Regen, Sturm und Überflutungen….)
Okt
23
Zimtbier und trocken Elch-Fleisch
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… hat man nicht jeden Tag auf der Speisekarte. Heute habe ich es probiert, im “Olde Hansa“, einem Pub in Estlands wunderschöner Hauptstadt Tallinn. Das Zimtbier ist wohl ein helles LeCoq-Bier von hier, gemixt mit Zimt und schmeckt … nicht so schlecht…. Das Elch-Fleisch wird wie ein getrocknetes Geschnetzeltes als Bier-Snack im Leinen-”Taschentuch” als kleine Zugabe gereicht. Man kann gut auf den Schnippseln kauen, die sind salzig – also gut zum Zimtbier oder auch zum Med-Bier, dem Dunklen mit Honig gemischten.
Das war heute ein guter Tag. Ich habe live von der Fachtagung “Controlling im Baltikum“, von der CIBaltikum ’08, im Weblog http://blog.controllerverein.de berichtet. Eine tolle Tagung; mit vier Sprachen (estnisch, litauisch, russisch, deutsch), auf der wir uns vor allem englisch verständigt haben. Auch im kleinsten baltischen Land, Estland, trifft man wunderbare Menschen, von denen man lernen kann. Die estnische Hauptstadt, Tallinn, gehört zum Weltkulturerbe. Ich habe das, ehrlich gesagt, gar nicht gewusst. Aber die abendlichen Spaziergänge durch die malerische Altstadt lassen einen ahnen, warum das Prädikat ausgerechnet dieser Stadt verliehen worden ist.
Okt
21
Breitband-Offensive mit 1.0 & 2.0 Mitteln
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Gerade habe ich über die nächsten Breitband-Schritte der Marktgemeinde in einer Pressemitteilung gelesen. Gemeinderätin Marianne Scharr ist als ”Patin für die Breitbandversorgung” gewählt worden. Für die Entwicklung eines “zukunftsfähigen Konzepts durch eine noch zu beauftragende Firma” soll darüber hinaus nun der “aktuelle Ist-Stand der Breitbandversorgung” erfasst werden. Na klar, mit einem Fragebogen…
Der soll demnächst in alle Haushalte gelangen: als Papier-1.0-Version mit dem “Kreisboten” (wer keine Anzeigenblätter bezieht, kann sich diesen im Rathaus abholen). Wer ”2.0″ bevorzugt kann das Formular auch über www.diessen.de als PDF abrufen.
Nicht erschrecken, zu beantworten ist dann nur eine einzige Frage, per Häkchen: Wie der jeweilige Internetzugang erfolgt. – Von den Rückmeldungen verspricht sich die Marktgemeinde mit anderen “beteiligten Fachstellen” jene Infos, um “weiße Flecken” auszumerzen und “darüber hinaus möglicherweise auch Technik, die zu veraltern droht, durch zeitgemäße zu ersetzen.” - Immerhin setzen wir dafür neben 1.0- auch schon zeitgemäße 2.0-Mittel ein.








