von Peter Oefele

Als „außenpolitischen Moosblogger“ konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mich vergangenen Donnerstag beim großen “Obamafest” zu akkreditieren. Und da der Trip ins “gefühlte Amerika” auf Moosblogger-Spesenrechnung erfolgte (oder?), hier ein kurzer Bericht sowie einige Foto-Impressionen aus Berlin, Germany.

Yes we can

Wie man sehen kann, standen wir sehr weit vorne, und wer viel Geduld hat, konnte auf den Titelblättern der Freitag-Ausgaben von New York Times, L.A. Times, Berliner Morgenpost, Handelsblatt, uswusf. das eine oder das andere Gesicht der zweiköpfigen Diessener Delegation ausmachen. Hier das weltweite gedruckte Titelblatt-Foto (In der Online-Version ist es leider nicht einmal den Versuch wert, Gesichter zu erkennen)

Was wir erlebt haben, war eine Art amerikanisches Volksfest im ansonsten üblichen Straße-des-17.-Juli-Berlin-Style, bei dem man von beindruckend zähen Mitarbeitern der Obama-Campaign permanent gefragt wurde, ob man denn Amerikaner sei und sich bereits für die Wahlen im November registriert hätte.

Yes we can

Erwartet wurde ein Rock-Star, tatsächlich trat dann aber ein Staatsmann auf. Die Masse war bemerkenswert ruhig. Vor allem in den letzten zehn Minuten vor der Rede herrschte quasi Stillschweigen – was durchaus faszinierend war…

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Gestern war nun der zweite und finale Abend der Almklang. Wie erwartet waren mehr, vor allem junge, Leute da und so kochte dann auch die Stimmung. Die Tanzfläche wurde bis dauf den letzten Zentimeter ausgenutzt. Besonders die Plätze vor den Boxen waren beliebt, da die Musik nach der vorherschenden Meinung etwas zu leise war. Die Veranstalter hielten sich brav an ihre Vorschriften, zum Leidwesen der hart gesottenen. Als um halb vier wieder pünktlich die Musik ausgeschaltet wurde, leerte sich langsam die immernoch volle Schatzbergalm.


Als musikbegeisterte junge Dieß’nerin möchte ich den Veranstaltern danken und gratulieren. Solche Veranstaltungen halten die diessener Jugend bei Laune. Weiter so!

(Interview, Text und Bild: Anni Sander und Benjamin Weiß)

Gestern war es also endlich so weit: Startschuß für das “Almklang” Fest. Als Gast kann ich sagen, dass es sehr lustig war und wer nicht getanzt hat, war selber Schuld! Um drei Uhr, als vorbildlicher Weise die Musik abgestellt wurde (Schade!), machten sich dann auch die letzten im Auto oder in großer Herde zu Fuß auf den Nachhauseweg.

Man kann den Organisatoren für heute Abend mindestens genau so viel Erfolg wünschen, wobei Elektro ja bekanntlich am besten bei der Ammerseejugend ankommt.

Die zwei Organisatoren haben sich uns zum Interview gestellt:

moosblogger: Wird Almklang das neue Roots-Festival?

Oggy: Jein. Ja, weil ich noch der letzte verbliebene Teil des Roots-Festivals bin. Nein, weil der Roots-Reggae am Ammersee gut gelaufen ist, aber wir mal was andres machen wollen. Das Roots ist ein so großer Name, an den wir jetzt noch nicht anknöpfen wollen.

Toni: Aber im Musikprogramm ist auch Roots-Reggae mit dabei.

moosblogger: Warum habt ihr das Festival auf die Schatzbergalm verlegt? Read more

Am Montag (28.07./19.30 Uhr) tagt der Gemeinderat. Auf der Agenda auch wieder einmal das Thema Radweg Diessen-Raisting.

Selbst wenn man sich nun für eine Radwegroute entscheidet und diese sogar in den nächsten Jahren verwirklicht, wird das ein ungeliebtes Kind bleiben. Ich vermute, die große Mehrheit der Radler will keinen Umweg über Raisting. Sie will in Richtung Herrsching, Andechs dem Verlauf der Birkenallee am Südende des Ammersees zwischen Diessen und Fischen folgen können. Oder? – Stimmen Sie hier bitte mit ab, vielleicht ist für den Gemeinderat ein Stimmungsbild hilfreich!!

Die berühmte Ammersee-Überquerung fällt dieses Jahr ins kalte Wasser. Wie in einer Notiz auf www.diessen.de (Warum habt Ihr die nicht gesendet? Habe sie eher zufällig gefunden...) zu lesen ist, haben die Veranstalter angesichts von am Mittwochabend (?!) gemessenen 17 Grad Wassertemperatur sowie “unklaren Wetterprognosen” die für Sonntag (27.07.) angekündigte Sache abgesagt.  – Naja, ich will mich als Ostsee-Fan hier nicht über Mindest-Badetemperaturen auslassen. Das ganze ist sowieso nicht mein Ding; den 80 m tiefen Ammersee mal so schwimmend zu überqueren. Da könnte er auch 27 Grad haben….

Mein F.C. Hansa Rostock ist nach wie vor der beliebteste Verein der Deutschen Fußball Liga … in den “neuen” Bundesländern. 51,7% der Ostdeutschen interessieren sich für die Fahrstuhl-Kogge, gefolgt vom Rekordmeister FC Bayern München (49%). Zugleich ist Hansa auch der beliebteste Ostclub in der gesamten Bundesrepublik: 24,5% aller Bundesbürger interessieren sich für die Rostocker.

Das ist mir nicht nach dem fünften dunklen Weißbier am Ammerseestrand eingefallen, sondern Ergebnis der “Markt- und Werbeträger-Analyse 2008″ des Instituts für Demoskopie Allensbach, über die Hansas Webportal heute berichtet.

Mich freut es, und die Hansa-Bosse sicher auch. Denn die sind, wenige Tage vor Wiederaufstiegs-Saison-Start, immer noch auf der Suche nach einem Trikot-Sponsor.

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