Am 25. Juli habe ich hier eine kleine Umfrage gestartet, welche Radwegroute Richtung Ammersee-Ostufer denn die betroffenen Menschen bevorzugen würden. Anlass war die angekündigte Debatte um Radweg(um)wege via Raisting.

Inzwischen haben einige MOOSBLOGGER-Leser abgestimmt, Ihnen ein herzliches Dankeschön! – Um das Ergebnis aussagekräftiger zu machen lade ich weitere Leser ein noch mit abzustimmen. (Das gute an MOOSBLOGGER-Votes: Hier sollte man, dank technischer Einstellungen, nur einmal abstimmen können. Dann braucht man hinterher auch nicht die Ergebnisse “verbessern”.)

Hier also nochmals das Formular. Bitte abstimmen!

Christine Hallatsch und Hillary Stephenson sind seit Montag neue Mitglieder im Windermere Town Council. Wie die Online-Ausgabe der “The Westmorland Gazette” berichtet, vertritt Mrs. Hallatsch den Wahlkreis Bowness North, Mrs. Stephenson vertritt Applethwaite.

Am vergangenen Montagabend konnte ich einmal wieder an einer Runde des “Unternehmer im Dialog” Forums teilnehmen. Das ist eine Veranstaltungsreihe von Aktiven des Bundes der Selbständigen/Deutscher Gewerbeverband aus der Landsberger Region. Ich mag diese von Niklas Weyer und Ingolf Brauner initiierten Treffen; wegen der Themenwahl, dem Erkenntnisgewinn, den konstruktiven Gesprächen.

Letzten Montag ging es um das Thema “Marke”, “Markenbildung”. Ich wollte wissen, ist EastWestCom oder ist der MOOSBLOGGER schon eine Marke, oder wie komme ich dort hin? Ein paar neue Erkenntnisse habe ich gewonnen…

Was ich aber hier erzählen wollte: Bei dem Treffen habe ich eine mir bislang unbekannte “Marke” kennengelernt: “Landsberger Gold”. Schon einmal etwas davon gehört, oder gar getrunken? – “Landsberger Gold” ist ein Premium-Bier der besonderen Art. Es ist ein Produkt einer Schülerfirma. Und das hat mich beeindruckt: Da gründen Schüler des Leistungskurses Wirtschaft & Recht des Ignaz-Kögler-Gymnasiums eine Firma, die phundus GbR, lassen nach einem im Stadtarchiv ausgegrabenen, alten Landsberger Rezept ein ganz besonderes Heimat-Bier produzieren und kümmern sich um die Vermarktung. Das finde ich ganz stark! Stark von den Schülern, stark vom Leistungskursleiter, von der produzierenden Brauerei, von dem Getränkemarktunternehmen!

Ob es in Diessener Archiven nicht auch noch so manches Bier-Rezept gibt? – “phundus, übernehmen Sie!”

Die Schüler-Unternehmer aus Landsberg haben übrigens inzwischen ein neues Projekt gestartet, und wieder geht es um geistige Nahrung. Sie meinen in den lokalen Buchläden eine Marktlücke entdeckt zu haben, die sie nun entschlossen schließen wollen. Mit einem Bildband über ihre Heimatstadt. Wie zu erfahren war reicht ihr Startkapital nur für eine winzige Auflage, deshalb suchen die Schüler-Verleger nach Sponsoren, die in dem Buch entsprechende Erwähnung finden sollen. Damit soll die Auflage bis auf 7.000 Stück gesteigert werden.

Wer am “Landsberger Gold” oder dem Landsberg-Bildband-Projekt interessiert ist, wende sich z.B. an Sebastian Cyril Beyer, einen der sympathischen Schüler-Unternehmer der phundus GbR, die mich letzten Montag so positiv überrascht haben.

…frage ich immer wieder. Die erste scheinbar vernünftige Antwort habe ich gerade in Form eines Links bekommen. Sehr sehenswert, weil infolustig… ;-) Klicken & Lachen!

Als ich heute so durch Diessen schlenderte fielen mir folgende Bilder in’s Auge

Was ist los? Das sind alles Geschäfte in hervorragender Lage?! Seltsam… Woran liegt das? Waren das etwa sowieso Geschäfte, die dem Untergang geweiht waren? Was für Läden braucht Diessen? Was braucht Diessen um Geschäfte halten zu können? Wie kann die Gemeinde helfen? Wie kann man Firmen, Läden und vor allem Kunden im Ort halten? Oft gestellte Fragen.

Wenigstens gab es auch einige erfreuliche Neueröffnungen in letzter Zeit, u. A. im Sorgenkind “Neue Post”. Auf dem Marktplatz haben die beiden Italiener nun eine wohl an zusehende Symbiose entwickelt oder ist es doch harte Konkurenz? Gut anzuschauen ist es aber schon mal.

Seit dem letzten Jahr arbeite ich freiwillig und unendgeldlich beim unabhängigen Jugendmagizin husk mit.

Das kleine Magazin von einer knapp vierstelligen Auflage wurde vor einem Jahr von meinem Schülersprecherkollegen Vinzenz Hölzl zusammen mit der amnesty-Vorstitzenden Kathi Schwaiger gegründet. Er ist Herausgeber, sie Chefredakteurin. Dank dem harten Einsatz vor allem von Vinz und auch seinem persönlichem finanziellen Einsatz hat es die kleine Zeitschrift nun so weit gebracht verlustlos alle drei Monate in gedruckter Form zu erscheinen. Inhaltlich konzentriert sich husk auf die Region Weilheim – München, wobei aber auch der Ammersee immerwieder vorkommt.

Da wir alle “nebenberuflich” an dem Magazin arbeiten handelt es sich zwar noch um eine Baustelle, wo es hier und da noch Macken gibt, aber wir lernen und arbeiten daran.

Da das Heft bis jetzt noch keinen ISBN-Code hatte konnte es nur freiwillig als Extraleistung von geschäften angeboten werden. Mit einem Preis von 1 bis 2 Euro hielten sich die Kosten auch immer in Grenzen, genauso wie der Umfang mit 50 Seiten.

Wir suchen also immer Unterstützung von Läden/Firmen, die Anzeigen schalten oder das Heft verkaufen wollen. Über Abonnenten sind wir natürlich auch immer glücklich. Wer sich für unsere Arbeit interessiert bekommt auf www.huskmagazine.de immer einen guten ersten Eindruck. Zu empfelen ist vor allem der Kauf der im August erscheinenden neuen Ausgabe #4!

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