Mai
30
Alle zwei Wochen schreibe ich für die Controlling-Community einen eNewsletter. Monatlich kommen 70 neue Abonnenten hinzu, bald schon sind es 13.000. Von wegen, Controlling ist “staubtrocken”! Die meistgelesene Rubrik in meinem Rundbrief ist der “Controller’s Witz”.
In der letzten Ausgabe habe ich diesen Controller’s Witz erzählt: Eine Ehefrau bittet ihren Mann um einen größeren Geldbetrag. „Wozu brauchst Du denn 100.000 EUR, Schatz?“, fragt er misstrauisch. „Mache mir doch bitte eine Aufstellung, wofür Du alles das Geld ausgeben willst.“ Kurz darauf legt sie ihm einen Zettel hin. Darauf steht: „Wurst einkaufen: 3,75 EUR; Obst & Gemüse einkaufen: 3,25 EUR; Zahncreme: 3,00 EUR; sonstige Kosten: 99.990 EUR.“ (erzählt von Prof. Dr. Sergej Falko)
Voll aus dem Leben gegriffen, dieser Controller-Witz, oder?! ”Sonstige” Ausgaben und Kosten kommen wohl in jedem “guten Haushalt” vor. - Und wie steht es in unserem Gemeindehaushalt um die ”sonstigen Kosten”?
Alle zwei Wochen schreibe ich für die Controlling-Community einen eNewsletter. Monatlich kommen 70 neue Abonnenten hinzu, bald schon sind es 13.000. Von wegen, Controlling ist "staubtrocken"! Die meistgelesene Rubrik in meinem Rundbrief ist der "Controller's Witz".
In der letzten Ausgabe habe ich diesen Controller's Witz erzählt: Eine Ehefrau bittet ihren Mann um einen größeren Geldbetrag. „Wozu brauchst Du denn 100.000 EUR, Schatz?“, fragt er misstrauisch. „Mache mir doch bitte eine Aufstellung, wofür Du alles das Geld ausgeben willst.“ Kurz darauf legt sie ihm einen Zettel hin. Darauf steht: „Wurst einkaufen: 3,75 EUR; Obst & Gemüse einkaufen: 3,25 EUR; Zahncreme: 3,00 EUR; sonstige Kosten: 99.990 EUR.“ (erzählt von Prof. Dr. Sergej Falko)
Voll aus dem Leben gegriffen, dieser Controller-Witz, oder?! "Sonstige" Ausgaben und Kosten kommen wohl in jedem "guten Haushalt" vor. - Und wie steht es in unserem Gemeindehaushalt um die "sonstigen Kosten"?
Mai
30
Die Bowness Touristen-Information in unserer nordwestenglischen Partnerstadt Windermere bekommt 100.000 Brit. Pfund öffentliche Fördermittel von Behördern des Lake Districts “zur Zukunftssicherung”. Ebenso sollen die Betreuungsstellen in Keswick und Ullswater jeweils diesen Betrag erhalten. Wie die “Westmorland Gazette” berichtet, betreuen diese drei Tourismusbüros jährlich zusammen 800.000 Gäste. - Bei unserem kürzlichen Besuch in Windermere habe auch ich das breite Informationsangebot im Büro am Seeufer in Bowness gerne in Anspruch genommen.
Die Bowness Touristen-Information in unserer nordwestenglischen Partnerstadt Windermere bekommt 100.000 Brit. Pfund öffentliche Fördermittel von Behördern des Lake Districts "zur Zukunftssicherung". Ebenso sollen die Betreuungsstellen in Keswick und Ullswater jeweils diesen Betrag erhalten. Wie die "Westmorland Gazette" berichtet, betreuen diese drei Tourismusbüros jährlich zusammen 800.000 Gäste. - Bei unserem kürzlichen Besuch in Windermere habe auch ich das breite Informationsangebot im Büro am Seeufer in Bowness gerne in Anspruch genommen.
Mai
28
Vorgestern am 26.5. hat die zweite Sitzung des neuen Gemeinderates im beengten großen Sitzungssaal im Rathaus stattgefunden. Die Stimmung war freundlich, wenn auch diskusionsbereit. Und so wurde auch so manches Thema ausgiebig besprochen.
Unter anderem wurde die Vertretung der Bürgermeister durch ein Mitglied des Gemeinderates diskutiert. War es doch bisher so, dass das älteste Mitglied des Rates vertrat, wenn weder erster noch zweiter Bürgermeister sein Amt wahrnehmen konnte, wurden nun ganz speziell Hanni Baur (SPD) und Antoinette Bagusat (DB) vorgeschlagen, das Amt vom Negus (CSU) zu übernehmen. Bei der folgenden Diskusion wurde nun also festgestellt, dass, da beide Bürgermeister männlich waren, eine Frau nun die Vertretung übernehmen sollte. Hier ist Ex-Bürgermeisterkandidat Herr Dr. Salzmann ins Fettnäpfchen getreten, Read more
Vorgestern am 26.5. hat die zweite Sitzung des neuen Gemeinderates im beengten großen Sitzungssaal im Rathaus stattgefunden. Die Stimmung war freundlich, wenn auch diskusionsbereit. Und so wurde auch so manches Thema ausgiebig besprochen.
Unter anderem wurde die Vertretung der Bürgermeister durch ein Mitglied des Gemeinderates diskutiert. War es doch bisher so, dass das älteste Mitglied des Rates vertrat, wenn weder erster noch zweiter Bürgermeister sein Amt wahrnehmen konnte, wurden nun ganz speziell Hanni Baur (SPD) und Antoinette Bagusat (DB) vorgeschlagen, das Amt vom Negus (CSU) zu übernehmen. Bei der folgenden Diskusion wurde nun also festgestellt, dass, da beide Bürgermeister männlich waren, eine Frau nun die Vertretung übernehmen sollte. Hier ist Ex-Bürgermeisterkandidat Herr Dr. Salzmann ins Fettnäpfchen getreten, fasste er die Diskussion doch zusammen: 1. Der Posten nichts koste 2. Er fände es nur gerecht, wenn eine Frau ihn übernimmt. Am Schluss einigte man sich, dass die älteste Gemeinderätin vertritt.
Das Thema der Birkenallee, das allen Diessenern "unter den Nägeln brennt" (Maginot), wurde sehr leidenschaftlich diskutiert. Es hieß die Erneuerung der Alten-Ammer-Brücke zur Kenntniss zu nehmen, zu der das Bauamt Weilheim Pläne vorgelegt hat. Bald schon kamen die ersten revolutionären Gedanken auf: Was würde denn passieren, wenn man die Kenntnisnahme ablehnte? Würde man dann nicht dem Amt in Weilheim einen Denkzettel verpassen und würde sie zwingen sich mehr mit der Sicherheit der Straße zu beschäftigen? Eine kleine Opposition bildete sich, angeführt von Hanni Baur und Dr. Salzmann. Doch die Meinung überwog, dass man mit dieser Abstimmung nichts erreichen würde und es eher galt einen Gefahrenfaktor der Straße auszuschalten. Also verloren die Revoluzzer am Schluss mit 20:4
Der letzte Punkt, der für Aufsehen sorgte, war die Plannung des neuen Beobachtungsstegs im Naturschutzgebiet. Der Steg darf kommen, doch muss ein Seitenweg zur Brutzeit durch ein massives Holztor mit Stacheldraht abgesperrt werden um die Bodenbrütler zu schützen. Stacheldraht? Bitte eine Alternative zum Stacheldraht! Aber sonst ok...
Mai
28
Was war das gestern wieder für ein Tag! Erst habe ich live vom “Fachtag Kommunikations-Controlling” in Wiesbaden gebloggt und bin dann mitten in der Nacht auf der Heimreise gestrandet … in Mering.
Live gebloggt von einer Fachtagung habe ich nun schon ein paar Mal. Gestern habe ich im “Controlling-Blog” von einer Tagung an der FH Wiesbaden berichtet. Ich fand es sehr interessant und auch meine Postings sind gar nicht so schlecht geworden
Wen es interessiert, der kann hier mal klicken und ein bisschen schmökern.

Die Heimreise mit dem Börsen-Aspiranten war dann überraschend abenteuerlich. Read more
Was war das gestern wieder für ein Tag! Erst habe ich live vom "Fachtag Kommunikations-Controlling" in Wiesbaden gebloggt und bin dann mitten in der Nacht auf der Heimreise gestrandet ... in Mering.
Live gebloggt von einer Fachtagung habe ich nun schon ein paar Mal. Gestern habe ich im "Controlling-Blog" von einer Tagung an der FH Wiesbaden berichtet. Ich fand es sehr interessant und auch meine Postings sind gar nicht so schlecht geworden ;-) Wen es interessiert, der kann hier mal klicken und ein bisschen schmökern.
Die Heimreise mit dem Börsen-Aspiranten war dann überraschend abenteuerlich. Der ICE von Frankfurt-Flughafen war in Augsburg pünktlich angekommen und schlendernd erreichte ich locker und nichts Böses ahnend die Regionalbahn nach Weilheim, 22.28 Uhr. Allerdings waren auf meinem Weg zum Bahnsteig schon die ersten Ansagen zu hören, wegen eines "Notarzteinsatzes in Kissing" würde irgendein anderer Zug heute ausfallen. Inzwischen hatte ich es mir als einziger (!) Fahrgast in der Regionalbahn bequem gemacht und ein Schwätzchen mit dem brotzeitenden Lokführer angefangen. Da erreichte ihn die Nachricht, dass auch er von der Streckensperrung in Kissing betroffen sei. Die Abfahrt verzögere sich auf unbestimmte Zeit. Der Funkverkehr mit den Lokführern wurde immer lebendiger, die ganze Strecke von Augsburg Richtung Westen war offensichtlich dicht. Nicht nur die Züge nach Weilheim, auch nach München kamen nicht mehr durch. Am Nachbargleis etwa kehrte im Schneckentempo "mein" ICE nach München, den ich gerade verlassen hatte und der nach Pasing aufgebrochen war, zurück. Dann hieß es, am Bahnhofsvorplatz würden Busse bereit stehen, die Kissing umfahrend die Fahrgäste nach Mering brächten, wo sie ihre Reise mit den dort stehen gebliebenen Gegenzügen fortsetzen könnten.
Die Busse fuhren auch tatsächlich nach Mering, aber dort wartete kein einziger Zug; weder nach Weilheim/Geltendorf, noch nach München. Ein unbesetzter Bahnhof in der Nacht in der Pampa - das war ziemlich ernüchternd. Die gestrandeten Gäste wurden zusehends sauer. Nicht, weil es den Schienenersatzverkehr gab, sondern weil sie sich in Mering im Stich gelassen sahen; ohne Zug und ohne Infos. "Keine börsenreife Leistung", war noch ein Kommentar der harmloseren Sorte. Gegen halb Zwölf gab es dann doch Durchsagen auf dem unbesetzten Bahnhof Mering: die ersten angestauten Züge rollten wieder - von Augsburg kommend (!) Richtung München. Die Busaktion erwies sich also rasch als überflüssig, die Leute bestiegen wieder Züge von Augsburg nach München...
Zur Ehrenrettung der Bahn sei auch dies noch erzählt: Als gestrandeter Exot, der mit dem Zug nach Diessen wollte, aber bis zum nächsten Morgen keinen mehr erwischen würde, hatte ich von einem hilfsbereiten - ebenfalls wartenden - Lokführer Hilfe bekommen: Er hatte mit der Leitstelle "mein Schicksal" besprochen und mir einen Taxi-Gutschein ausgestellt, mit dem ich von Geltendorf nach Diessen reisen sollte. - Das war zwar nett, aber mir dann doch zu spät und riskant, nach Mitternacht per Gutschein ein Taxi in Geltendorf nach Diessen anzuheuern.... Ich fuhr also lieber, wie alle anderen Gestrandeten, mit dem ersten besten IC nach Pasing, wo mich meine Frau mit dem Auto abholte.
Tja, wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben...
Mai
25
Kult, dieser Eurovision Song Contest!: Ein paar wirklich gute Songs (und ein paar furchtbare), ein russischer Sieger (unterstützt von einem Pirouettenkönig), ein über viele Ost-Länder wehklagender Reporter, Deutschland mit 14 (von 504 möglichen) Pünktchen Drittletzter… - ”Aber dennoch hat sich Bolle ganz kräftig amüsiert!”
Kult, dieser Eurovision Song Contest!: Ein paar wirklich gute Songs (und ein paar furchtbare), ein russischer Sieger (unterstützt von einem Pirouettenkönig), ein über viele Ost-Länder wehklagender Reporter, Deutschland mit 14 (von 504 möglichen) Pünktchen Drittletzter... - "Aber dennoch hat sich Bolle ganz kräftig amüsiert!" ;-)
Mai
24
Was freue ich mich, wenn es heute abend regnet!! Dann brauche ich zu keinem Brunnenfest, zu keiner Grillparty oder zu sonstigem Open-Air-Vergnügen – ich darf mich zu Hause vor die Glotze fläzen und dem TV-Highlight des Jahres frönen. Heute ist der große Tag des Eurovision Song Contests!!! Ein Bierchen, etwas zu knabbern ranschaffen, und dann tapfer durchhalten bis zum letzten Abgesang, um den wahren Höhepunkt genussvoll zu erleiden: das europäische Voting … mit anschließendem Wehklagen in deutschen Landen über Balkan-Connections, baltische Stimm-Allianzen und andere fiese Verschwörergemeinschaften! - Leute, lasst doch Albanien, Moldawien oder sonst wen gewinnen, dann kriegen die – und ich - nächstes Jahr ein albanisches, moldawisches oder sonstweniges exotisches Spektakel geboten!!! Dabei sein ist alles.
Was freue ich mich, wenn es heute abend regnet!! Dann brauche ich zu keinem Brunnenfest, zu keiner Grillparty oder zu sonstigem Open-Air-Vergnügen - ich darf mich zu Hause vor die Glotze fläzen und dem TV-Highlight des Jahres frönen. Heute ist der große Tag des Eurovision Song Contests!!! Ein Bierchen, etwas zu knabbern ranschaffen, und dann tapfer durchhalten bis zum letzten Abgesang, um den wahren Höhepunkt genussvoll zu erleiden: das europäische Voting ... mit anschließendem Wehklagen in deutschen Landen über Balkan-Connections, baltische Stimm-Allianzen und andere fiese Verschwörergemeinschaften! - Leute, lasst doch Albanien, Moldawien oder sonst wen gewinnen, dann kriegen die - und ich - nächstes Jahr ein albanisches, moldawisches oder sonstweniges exotisches Spektakel geboten!!! Dabei sein ist alles.