Jan
31

Hunderte Diessener glaubten heute ihren Augen nicht: Am Fenster ihres Bürgermeisters zeigte sich anstatt des Geothermie-Verfechters Herbert Kirsch …. ein nicht zu identifizierender Ölscheich. – Eine Wendung in der Wahlkampf-Energie-Diskussion? Oder doch nur eine nette Episode vom “lumpigen Donnerstag”??

Hunderte Diessener glaubten heute ihren Augen nicht: Am Fenster ihres Bürgermeisters zeigte sich anstatt des Geothermie-Verfechters Herbert Kirsch .... ein nicht zu identifizierender Ölscheich. - Eine Wendung in der Wahlkampf-Energie-Diskussion? Oder doch nur eine nette Episode vom "lumpigen Donnerstag"??
Jan
31

“Konstruktiv und kritisch für Dießen”, lautet der Wahlslogan der UBV Diessen. Konstruktivität versprachen – und hielten – heute abend im “Blauen Haus” die beiden Vorträge auf der UBV-Wahlversammlung. Ortsvorsitzender Bodo Leimkohl gestand in seiner Begrüßung, die UBV habe “in die Trickkiste gegriffen” und ihre Kandidatenvorstellung mit zwei Vorträgen verbunden. (Das war, wie der Verlauf des Abends zeigte, ein guter, “konstruktiver” Schachzug.) Read more
"Konstruktiv und kritisch für Dießen", lautet der Wahlslogan der UBV Diessen. Konstruktivität versprachen - und hielten - heute abend im "Blauen Haus" die beiden Vorträge auf der UBV-Wahlversammlung. Ortsvorsitzender Bodo Leimkohl gestand in seiner Begrüßung, die UBV habe "in die Trickkiste gegriffen" und ihre Kandidatenvorstellung mit zwei Vorträgen verbunden. (Das war, wie der Verlauf des Abends zeigte, ein guter, "konstruktiver" Schachzug.) Leimkohl skizzierte als Ziel seiner Vereinigung für die Wahl: die beiden Gemeinderäte, Rudolf Gleißl und Volker Bippus, wieder in den Rat zu bekommen sei "Pflicht". Die weiteren Kandidaten auf den Listenplätzen 3 bis 24 seien alle interessante Persönlichkeiten, die eine Bereicherung des Gemeinderates sein könnten. Übrigens bezeichnete Leimkohl die Abendveranstaltung mit etwa 30 Gästen als "gute Gelegenheit zum Eingewöhnen" des UBV-Spitzenkandidaten für den "großen Showdown" am 15. Februar an gleicher Stelle, dem einzigen Zusammentreffen der Spitzenkandidaten aller acht zur Wahl antretenden Parteien/Gruppierungen.
Prof. Dietrich Klemms (UBV-Listenplatz 21) Referat “Der Schacky-Park - ein Kleinod in Diessen” gab interessante Einblicke in den Park und vor allem in die dort zu lösenden Aufgaben. Er würdigte die bislang in freiwilliger Arbeit erbrachten Leistungen, vor denen man wirklich nur den Hut ziehen kann. Ebenso beeindruckend auch der Optimismus des Stellvertretenden Vorsitzenden des Schacky-Park-Fördervereins, der immer wieder Bilder aus dem Park so kommentierte: "Das sieht schlimmer aus, als es ist." (Ich habe im MOOSBLOGGER vor knapp einem Jahr einen Rundgang durch den Park beschrieben und schließe mich gerne den Träumen der Schacky-Park-Begeisterten an, einen echten Schatz für unseren Ort wachzuküssen.)
Den zweiten Vortrag des Abends “Kommunales Energiemanagement - Ansatz und Inhalt” hielt zu vorgerückter Stunde Dr. Ralf Mitsdörffer aus Diessen, Geschäftsführender Gesellschafter der GFM Beratende Ingenieure GmbH, München. Ein konstruktiver Beitrag, sehr sachlich, mit einer Reihe praktikabler Vorschläge - für den kommenden Gemeinderat - eine differenzierte Energiepolitik umzusetzen. Strategisches und operatives Energiemanagement skizzierte Mitsdörffer ebenso, wie Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Nutzung alternativer, regenerativer Energien mit ihren Chancen und Risiken. - Ich bin mir sicher, im neuen Gemeinderat werden sich Mehrheiten finden, diese Ideen auch umzusetzen.
Jan
30
Ein Freund hat mir diesen Reim – und damit eine interessante Geschichte – gemailt (Danke schön dafür!!):
“Ich pflege meine Thesen nach eigenem Kopf zu schreiben und wer sie nicht will lesen, der lass’ es eben bleiben.”
Wilhelm Wenzel (1841-1914)
Ungeheuerliches geschah um die vorletzte Jahrtausendwende in einer deutschen Kleinstadt namens Hörde, wie man auf einer Dortmunder Website nachlesen kann: Der Buchbinder und Ladenbesitzer Wilhelm Wenzel kletterte fast täglich auf eine kleine Leiter um auf einer schwarzen Schiefertafel neben der Eingangstür zu seinem Buch- und Schreibwarenladen mit Kreide kurze Texte aufzuschreiben. Mit seinen Reim- wie auch Prosafragmenten teilte er sich der Welt mit und gab auch Werbesprüche zum besten. Dabei soll er sich nicht um die Meinung der braven Bürger geschert, sondern allein seine Ansichten hingekritzelt haben. Die Leute sollen immer öfter vor jener Tafel verharrt haben, die bald als “Hörder Pranger” bekannt war. Beigetragen dazu habe wohl seine unbeugsame Art, selbst angesehene Bürger auf seiner Schiefertafel aufs Korn zu nehmen, die schließlich einen gewissen Respekt vor dem “Schiefer-Blogger” gehabt haben sollen. – Seine Stadt hat dem “Original” Wilhelm Wenzel hundert Jahre später eine Strasse gewidmet und sogar ein Denkmal in Stein gesetzt. Seinerzeit war er als “armer Kauz” und “Sohn unbekannter Eltern” gestorben, der ein Sachvermögen von 6 Mark und 11 Pfennigen hinterlassen haben soll.
(Diese Geschichte habe ich nach einem Beitrag von www.netzwerk-dortmund.de geschrieben.)
Ein Freund hat mir diesen Reim - und damit eine interessante Geschichte - gemailt (Danke schön dafür!!):
"Ich pflege meine Thesen nach eigenem Kopf zu schreiben und wer sie nicht will lesen, der lass' es eben bleiben."
Wilhelm Wenzel (1841-1914)
Ungeheuerliches geschah um die vorletzte Jahrtausendwende in einer deutschen Kleinstadt namens Hörde, wie man auf einer Dortmunder Website nachlesen kann: Der Buchbinder und Ladenbesitzer Wilhelm Wenzel kletterte fast täglich auf eine kleine Leiter um auf einer schwarzen Schiefertafel neben der Eingangstür zu seinem Buch- und Schreibwarenladen mit Kreide kurze Texte aufzuschreiben. Mit seinen Reim- wie auch Prosafragmenten teilte er sich der Welt mit und gab auch Werbesprüche zum besten. Dabei soll er sich nicht um die Meinung der braven Bürger geschert, sondern allein seine Ansichten hingekritzelt haben. Die Leute sollen immer öfter vor jener Tafel verharrt haben, die bald als "Hörder Pranger" bekannt war. Beigetragen dazu habe wohl seine unbeugsame Art, selbst angesehene Bürger auf seiner Schiefertafel aufs Korn zu nehmen, die schließlich einen gewissen Respekt vor dem "Schiefer-Blogger" gehabt haben sollen. - Seine Stadt hat dem "Original" Wilhelm Wenzel hundert Jahre später eine Strasse gewidmet und sogar ein Denkmal in Stein gesetzt. Seinerzeit war er als "armer Kauz" und "Sohn unbekannter Eltern" gestorben, der ein Sachvermögen von 6 Mark und 11 Pfennigen hinterlassen haben soll.
(Diese Geschichte habe ich nach einem Beitrag von www.netzwerk-dortmund.de geschrieben.)
Jan
29
Morgen (Mittwoch, 30 Januar, 20 Uhr, “Blaues Haus”/Kulturforum Diessen) verbindet die UBV zwei Kurzreferate mit der Vorstellung ihrer Gemeinderatskandidaten. Prof. Dietrich Klemm referiert “Der Schacky-Park – ein Kleinod in Diessen” und mit dem Thema “Kommunales Energiemanagement – Ansatz und Inhalt” befasst sich Dr. Ralf Mitsdörffer. – Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich mir das sicher anhören. (Habe ja auch eine nette Einladung bekommen. Danke schön!)
Morgen (Mittwoch, 30 Januar, 20 Uhr, "Blaues Haus"/Kulturforum Diessen) verbindet die UBV zwei Kurzreferate mit der Vorstellung ihrer Gemeinderatskandidaten. Prof. Dietrich Klemm referiert "Der Schacky-Park - ein Kleinod in Diessen" und mit dem Thema "Kommunales Energiemanagement - Ansatz und Inhalt" befasst sich Dr. Ralf Mitsdörffer. - Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich mir das sicher anhören. (Habe ja auch eine nette Einladung bekommen. Danke schön!)
Jan
29


Nun ist sie doch da. Die blaue Tonne. Im Morgengrauen vor das Gartentürchen gepflanzt. In aller Stille, unter Einsatz von Frost und Nebel. – Wie vielen Langschläfern wird es heute ergehen wie mir? Den ganzen Tag nun grübeln, wohin mit diesem Monstrum??? Aber vielleicht gewinne ich das Findelkind ja doch noch lieb, und behalte es….
Nun ist sie doch da. Die blaue Tonne. Im Morgengrauen vor das Gartentürchen gepflanzt. In aller Stille, unter Einsatz von Frost und Nebel. - Wie vielen Langschläfern wird es heute ergehen wie mir? Den ganzen Tag nun grübeln, wohin mit diesem Monstrum??? Aber vielleicht gewinne ich das Findelkind ja doch noch lieb, und behalte es....
Jan
28
Wie geht ein Unternehmer mit “Visionen”, mit “phantastischen Plänen” um? Braucht er vielleicht doch eher “realistische Ziele”? - Die regionalen Netzwerker von “Unternehmer im Dialog” hatten heute abend zu einer Diskussion ins Landhotel “Zur alten Post” nach Hofstetten eingeladen. 27 Freiberufler, Selbständige, Gewerbetreibende, Geschäftsführer und Unternehmer aus Landsberg, Kaufering, Eching, Schondorf, Utting … und Diessen diskutierten dort (schöne Lokation, gute Küche, vernünftige Preise) angeregt das Thema rauf und runter. Zugegeben, ich tue mich nicht leicht mit der Frage, “wo willst Du in zehn Jahren mit Deiner Firma stehen?” Dennoch glaube ich, dass sich eine Besinnung lohnt: Wo stehe ich? Was sind meine Stärken und Schwächen? Welche Potenziale bieten sich? Wohin soll die Entwicklung führen?…. Tröstlich: Es geht den Leuten wie den Menschen. Da meinte eine Unternehmerin: “Visionen werden zu oft von außen gebremst. Und das ist frustrierend.” Frust klang auch aus Erlebnisberichten über Bankengespräche mancher “Visionäre”. Ein guter Rat kam zum Schluss: Wer Visionen verwirklichen will, sollte sich zunächst eines klar machen: “Was hindert mich am meisten, meine Vision noch nicht umgesetzt zu haben?” Darauf gelte es die Kräfte auszurichten.
Das Fazit zum Abend: Gute Bekannte wiedergetroffen, neue, interessante Leute kennen gelernt, so manche Anregung erhalten, sich mit einem wichtigen unternehmerischen Thema zu befassen.
Der nächste Unternehmerdialog findet am 31. März voraussichtlich am selben Ort statt.
Wie geht ein Unternehmer mit "Visionen", mit "phantastischen Plänen" um? Braucht er vielleicht doch eher "realistische Ziele"? - Die regionalen Netzwerker von "Unternehmer im Dialog" hatten heute abend zu einer Diskussion ins Landhotel "Zur alten Post" nach Hofstetten eingeladen. 27 Freiberufler, Selbständige, Gewerbetreibende, Geschäftsführer und Unternehmer aus Landsberg, Kaufering, Eching, Schondorf, Utting ... und Diessen diskutierten dort (schöne Lokation, gute Küche, vernünftige Preise) angeregt das Thema rauf und runter. Zugegeben, ich tue mich nicht leicht mit der Frage, "wo willst Du in zehn Jahren mit Deiner Firma stehen?" Dennoch glaube ich, dass sich eine Besinnung lohnt: Wo stehe ich? Was sind meine Stärken und Schwächen? Welche Potenziale bieten sich? Wohin soll die Entwicklung führen?.... Tröstlich: Es geht den Leuten wie den Menschen. Da meinte eine Unternehmerin: "Visionen werden zu oft von außen gebremst. Und das ist frustrierend." Frust klang auch aus Erlebnisberichten über Bankengespräche mancher "Visionäre". Ein guter Rat kam zum Schluss: Wer Visionen verwirklichen will, sollte sich zunächst eines klar machen: "Was hindert mich am meisten, meine Vision noch nicht umgesetzt zu haben?" Darauf gelte es die Kräfte auszurichten.
Das Fazit zum Abend: Gute Bekannte wiedergetroffen, neue, interessante Leute kennen gelernt, so manche Anregung erhalten, sich mit einem wichtigen unternehmerischen Thema zu befassen.
Der nächste Unternehmerdialog findet am 31. März voraussichtlich am selben Ort statt.