Ein Ölscheich am Fenster von Bürgermeister Kirsch

Hunderte Diessener glaubten heute ihren Augen nicht: Am Fenster ihres Bürgermeisters zeigte sich anstatt des Geothermie-Verfechters Herbert Kirsch …. ein nicht zu identifizierender Ölscheich. – Eine Wendung in der Wahlkampf-Energie-Diskussion? Oder doch nur eine nette Episode vom “lumpigen Donnerstag”??

Warten auf den Bonbonregen am Marktplatz

Dr. Ralf Mitsdörffer auf UBV-Veranstaltung

“Konstruktiv und kritisch für Dießen”,  lautet der Wahlslogan der UBV Diessen. Konstruktivität versprachen – und hielten – heute abend im “Blauen Haus” die beiden Vorträge auf der UBV-Wahlversammlung. Ortsvorsitzender Bodo Leimkohl gestand in seiner Begrüßung, die UBV habe “in die Trickkiste gegriffen” und ihre Kandidatenvorstellung mit zwei Vorträgen verbunden. (Das war, wie der Verlauf des Abends zeigte, ein guter, “konstruktiver” Schachzug.) Read more

Ein Freund hat mir diesen Reim – und damit eine interessante Geschichte – gemailt (Danke schön dafür!!):

“Ich pflege meine Thesen nach eigenem Kopf zu schreiben und wer sie nicht will lesen, der lass’ es eben bleiben.”

Wilhelm Wenzel (1841-1914)

Ungeheuerliches geschah um die vorletzte Jahrtausendwende in einer deutschen Kleinstadt namens Hörde, wie man auf einer Dortmunder Website nachlesen kann: Der Buchbinder und Ladenbesitzer Wilhelm Wenzel kletterte fast täglich auf eine kleine Leiter um auf einer schwarzen Schiefertafel neben der Eingangstür zu seinem Buch- und Schreibwarenladen mit Kreide kurze Texte aufzuschreiben. Mit seinen Reim- wie auch Prosafragmenten teilte er sich der Welt mit und gab auch Werbesprüche zum besten. Dabei soll er sich nicht um die Meinung der braven Bürger geschert, sondern allein seine Ansichten hingekritzelt haben. Die Leute sollen immer öfter vor jener Tafel verharrt haben, die bald als “Hörder Pranger” bekannt war. Beigetragen dazu habe wohl seine unbeugsame Art, selbst angesehene Bürger auf seiner Schiefertafel aufs Korn zu nehmen, die schließlich einen gewissen Respekt vor dem “Schiefer-Blogger” gehabt haben sollen. – Seine Stadt hat dem “Original” Wilhelm Wenzel hundert Jahre später eine Strasse gewidmet und sogar ein Denkmal in Stein gesetzt. Seinerzeit war er als “armer Kauz” und “Sohn unbekannter Eltern” gestorben, der ein Sachvermögen von 6 Mark und 11 Pfennigen hinterlassen haben soll.

(Diese Geschichte habe ich nach einem Beitrag von www.netzwerk-dortmund.de geschrieben.)

Morgen (Mittwoch, 30 Januar, 20 Uhr, “Blaues Haus”/Kulturforum Diessen) verbindet die UBV zwei Kurzreferate mit der Vorstellung ihrer Gemeinderatskandidaten. Prof. Dietrich Klemm referiert “Der Schacky-Park – ein Kleinod in Diessen” und mit dem Thema “Kommunales Energiemanagement – Ansatz und Inhalt” befasst sich Dr. Ralf Mitsdörffer. – Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich mir das sicher anhören. (Habe ja auch eine nette Einladung bekommen. Danke schön!)

TonnenlieferungTonne im Weg

Nun ist sie doch da. Die blaue Tonne. Im Morgengrauen vor das Gartentürchen gepflanzt. In aller Stille, unter Einsatz von Frost und Nebel. – Wie vielen Langschläfern wird es heute ergehen wie mir? Den ganzen Tag nun grübeln, wohin mit diesem Monstrum??? Aber vielleicht gewinne ich das Findelkind ja doch noch lieb, und behalte es….

Wie geht ein Unternehmer mit “Visionen”, mit “phantastischen Plänen” um? Braucht er vielleicht doch eher “realistische Ziele”? -  Die regionalen Netzwerker von “Unternehmer im Dialog” hatten heute abend zu einer  Diskussion ins Landhotel “Zur alten Post” nach Hofstetten eingeladen. 27 Freiberufler, Selbständige, Gewerbetreibende, Geschäftsführer und Unternehmer aus Landsberg, Kaufering, Eching, Schondorf, Utting … und Diessen diskutierten dort (schöne Lokation, gute Küche, vernünftige Preise) angeregt das Thema rauf und runter. Zugegeben, ich tue mich nicht leicht mit der Frage, “wo willst Du in zehn Jahren mit Deiner Firma stehen?” Dennoch glaube ich, dass sich eine Besinnung lohnt: Wo stehe ich? Was sind meine Stärken und Schwächen? Welche Potenziale  bieten sich? Wohin soll die Entwicklung führen?…. Tröstlich: Es geht den Leuten wie den Menschen. Da meinte eine Unternehmerin: “Visionen werden zu oft von außen gebremst. Und das ist frustrierend.” Frust klang auch aus Erlebnisberichten über Bankengespräche mancher “Visionäre”. Ein guter Rat kam zum Schluss: Wer Visionen verwirklichen will, sollte sich zunächst eines klar machen: “Was hindert mich am meisten, meine Vision noch nicht umgesetzt zu haben?” Darauf gelte es die Kräfte auszurichten.

Das Fazit zum Abend: Gute Bekannte wiedergetroffen, neue, interessante Leute kennen gelernt, so manche Anregung erhalten, sich mit einem wichtigen unternehmerischen Thema zu befassen.

Der nächste Unternehmerdialog findet am 31. März voraussichtlich am selben Ort statt.

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