Okt
31
Heute nun auch ein Artikel im “Landsberger Tagblatt” zur Attacke des Diessener CSU-Fraktionssprechers auf seinen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Mein erster Gedanke nach der Lektüre: Wie man doch ein und denselben Sachverhalt sehr verschieden darstellen kann! Read more
Heute nun auch ein Artikel im "Landsberger Tagblatt" zur Attacke des Diessener CSU-Fraktionssprechers auf seinen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Mein erster Gedanke nach der Lektüre: Wie man doch ein und denselben Sachverhalt sehr verschieden darstellen kann! (Dabei verlautet doch immer aus den holzverbrauchenden Medien, letzte Bastion des "Qualitätsjournalismus" zu sein; sprich objektiv und ausgewogen zu berichten und rundum zu recherchieren.) Offensichtlich hat sich also diese meine Heimatzeitung der Mühe unterzogen (bravo!), eine zusätzliche Recherche gefahren und dann eine weitere Meinung widergegeben. Ganz einfach. Eigentlich.
Laut LT hat der CSU-Ortsvorsitzende, Markus Tafelmaier, in einem LT-Gespräch dem Bürgermeisterkandidaten den Rücken gestärkt und als mögliche Konsequenz aus Sanktjohansers Attacke angekündigt, der CSU-Fraktion zu empfehlen sich einen anderen Sprecher zu wählen.
Der CSU-Bürgermeisterkandidat scheint doch nicht so alleine dazustehen, wie nach Konsum des gestrigen "AK" zu vermuten war. CSU-Ortschef Tafelmaier habe betont, dass Sanktjohansers persönliche Meinung nicht die der CSU-Fraktion und des Vorstandes sei. Auf Dr. Salzmanns Wahlkampfwebsite könne er auch nichts finden, was nicht "CSU-konform" sei.
Bleibt also einiges zu klären in der großen Partei des Herausforderers.
Auch etwas Erfreuliches zeichnet sich bei dem Hickhack dieser Tage ab: Sogar am idyllischen Südzipfel des Ammersees scheint man sich also inzwischen veranlasst zu sehen, sich mit solchem Zeux wie Internet in der Öffentlichkeit zu befassen, auch wenn es zunächst nur ums "Distanzieren" von so "aufmüpfigen" Sites wie www.wolfgang-salzmann.de und www.zukunft-diessen.de geht.
Und nicht vergessen: Gestern hat der "MOOSBLOGGER" eine Online-Umfrage zu den Konsequenzen aus der Attacke des CSU-Fraktionschefs auf seinen eigenen Bürgermeisterkandidaten gestartet. Haben Sie schon abgestimmt bzw. Bekannte dazu eingeladen?
Okt
30
Der heutige “Ammersee-Kurier” gibt Erklärungen vom CSU-Fraktionschef im Diessener Gemeinderat, Franz Sanktjohanser, wider. Dieser distanziere sich als CSU-Gemeinderat “auch im Namen mehrerer CSU-Mitglieder von den Veröffentlichungen im Internet unter www.wolfgang-salzmann.de und www.zukunft-diessen.de” und lege seinem Parteikollegen Dr. Wolfgang Salzmann ”nahe”, seine Kandidatur zurück zu ziehen und sein politisches Engagement zu beenden.
Salzmann geht in der Tat auf seiner Wahlkampf-Website mit der Gemeindepolitik der letzten Jahre alles andere als zimperlich um, und übt damit – zwangsläufig – auch Kritik an seiner eigenen CSU-Fraktion, die als zahlenmäßig stärkste Partei den Kurs maßgeblich gesteuert hat. Sanktjohanser wird vom “AK” in seiner Kritik an Salzmanns Statements zu den Themen Transparenz/nicht-öffentliche Sitzungen sowie Bauvorhaben Moosstraße mit Blockheizkraftwerk zitiert. Offensichtlich ist das Fass dieser Tage übergelaufen. Laut “AK” will Sanktjohanser Bürgermeisterkandidat Salzmann zuvor dreimal die gelbe Karte gezeigt haben; er war schon der Aufstellung des Bürgermeisterkandidaten Salzmann am 14. September fern geblieben.
Was bleibt nun dem Herausforderer; demontiert, ohne den nötigen Rückhalt der eigenen Partei? Bei einem Online-Voting im “MOOSBLOGGER” Mitte September hatte er aus dem Stand verheißungsvolle Werte erzielt: 41% gaben ihm damals als frischgebackenem Herausforderer “gute Chancen”, gegenüber 58%, die ihm “keine/wenig Chancen” eingeräumt hatten. Zieht er tatsächlich die Kandidatur zurück? Oder “entschärft” er seine Polemik?
Eindeutiger Gewinner der heutigen öffentlichen Schelte des CSU-Fraktionschefs für den CSU-Bürgermeisterkandidaten ist Amtsinhaber Herbert Kirsch von den Diessener Bürgern. Er wird nun deutlich entspannter der Kommunalwahl entgegensehen können. Der Wahlkampf um den Chefsessel vom “Marktplatz 1″ dürfte damit beendet sein, bevor er ins Laufen gekommen ist. Das bedeutet dann wohl auch für Diessen: “Weiter so, ‘mit Herz und Verstand’!”
Der heutige "Ammersee-Kurier" gibt Erklärungen vom CSU-Fraktionschef im Diessener Gemeinderat, Franz Sanktjohanser, wider. Dieser distanziere sich als CSU-Gemeinderat "auch im Namen mehrerer CSU-Mitglieder von den Veröffentlichungen im Internet unter www.wolfgang-salzmann.de und www.zukunft-diessen.de" und lege seinem Parteikollegen Dr. Wolfgang Salzmann "nahe", seine Kandidatur zurück zu ziehen und sein politisches Engagement zu beenden.
Salzmann geht in der Tat auf seiner Wahlkampf-Website mit der Gemeindepolitik der letzten Jahre alles andere als zimperlich um, und übt damit - zwangsläufig - auch Kritik an seiner eigenen CSU-Fraktion, die als zahlenmäßig stärkste Partei den Kurs maßgeblich gesteuert hat. Sanktjohanser wird vom "AK" in seiner Kritik an Salzmanns Statements zu den Themen Transparenz/nicht-öffentliche Sitzungen sowie Bauvorhaben Moosstraße mit Blockheizkraftwerk zitiert. Offensichtlich ist das Fass dieser Tage übergelaufen. Laut "AK" will Sanktjohanser Bürgermeisterkandidat Salzmann zuvor dreimal die gelbe Karte gezeigt haben; er war schon der Aufstellung des Bürgermeisterkandidaten Salzmann am 14. September fern geblieben.
Was bleibt nun dem Herausforderer; demontiert, ohne den nötigen Rückhalt der eigenen Partei? Bei einem Online-Voting im "MOOSBLOGGER" Mitte September hatte er aus dem Stand verheißungsvolle Werte erzielt: 41% gaben ihm damals als frischgebackenem Herausforderer "gute Chancen", gegenüber 58%, die ihm "keine/wenig Chancen" eingeräumt hatten. Zieht er tatsächlich die Kandidatur zurück? Oder "entschärft" er seine Polemik?
Eindeutiger Gewinner der heutigen öffentlichen Schelte des CSU-Fraktionschefs für den CSU-Bürgermeisterkandidaten ist Amtsinhaber Herbert Kirsch von den Diessener Bürgern. Er wird nun deutlich entspannter der Kommunalwahl entgegensehen können. Der Wahlkampf um den Chefsessel vom "Marktplatz 1" dürfte damit beendet sein, bevor er ins Laufen gekommen ist. Das bedeutet dann wohl auch für Diessen: "Weiter so, 'mit Herz und Verstand'!"
Okt
27
Im Familienatlas 2007, den Bundesfamilienministerin von der Leyen (CDU) Anfang Oktober in Berlin vorgestellt hat, rangiert unser Landkreis Landsberg/Lech unter “ferner liefen”. In der Kategorie “Wohnsituation und Wohnumfeld” ist der Landkreis als “unterdurchschnittlich” klassifiziert (es wurden Klassifizierungen von “stark überdurchschnittlich” über “überdurchschnittlich”, “durchschnittlich” und “unterdurchschnittlich” bis “stark unterdurchschnittlich” vergeben), in der Kategorie “Bildung und Ausbildung” ist unser Landkreis ”durchschnittlich”, in der Kategorie “Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche” “durchschnittlich” und in der Kategorie “Vereinbarkeit von Familie und Beruf” rangiert er mit dem Prädikat “unterdurchschnittlich” auf Rang 353 von 439. Read more
Im Familienatlas 2007, den Bundesfamilienministerin von der Leyen (CDU) Anfang Oktober in Berlin vorgestellt hat, rangiert unser Landkreis Landsberg/Lech unter "ferner liefen". In der Kategorie "Wohnsituation und Wohnumfeld" ist der Landkreis als "unterdurchschnittlich" klassifiziert (es wurden Klassifizierungen von "stark überdurchschnittlich" über "überdurchschnittlich", "durchschnittlich" und "unterdurchschnittlich" bis "stark unterdurchschnittlich" vergeben), in der Kategorie "Bildung und Ausbildung" ist unser Landkreis "durchschnittlich", in der Kategorie "Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche" "durchschnittlich" und in der Kategorie "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" rangiert er mit dem Prädikat "unterdurchschnittlich" auf Rang 353 von 439.
Bei der "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" ging es um die Indikatoren Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (Verhältnis der Erwerbsquoten - sozialversicherungspflichtig Beschäftigte - von Frauen und Männern); die Betreuungsquote unter dreijähriger Kinder; die Ganztagsbetreuungsquote im Kindergartenalter. Datenquelle für die Bewertung war das Statistische Bundesamt.
Wie ich meiner heutigen Heimatzeitung entnehme hat der Landsberger CSU-Landrat jüngst bei einer öffentlichen Veranstaltung dem Ergebnis der Studie widersprochen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei "ein unschätzbarer Standortfaktor". Und: kein Landkreis in Bayern sei mit der Kinderbetreuung so weit wie der Landkreis Landsberg...
Wie sehen Sie das? - Bitte stimmen Sie in unserer Umfrage mit ab! Als Beurteilungskriterien verwenden Sie bitte die Indikatoren des "Familienatlas 2007: Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Betreuungsquote unter dreijähriger Kinder, Ganztagsbetreuungsquote im Kindergartenalter.
Okt
26
So langsam könnte sogar ich zum FC-Bayern-Fan werden. Da gibt es jetzt nämlich ein Supertalent, das die Bayern auch gestern abend wieder rausgehauen hat: mit einer Torvorlage und einem Freistoßtor in Belgrad den 3:2-Auswärtssieg gesichert. Ein “Jung von de Küst’”, Toni Kroos (17)! Read more
So langsam könnte sogar ich zum FC-Bayern-Fan werden. Da gibt es jetzt nämlich ein Supertalent, das die Bayern auch gestern abend wieder rausgehauen hat: mit einer Torvorlage und einem Freistoßtor in Belgrad den 3:2-Auswärtssieg gesichert. Ein "Jung von de Küst'", Toni Kroos (17)! - Bei allem Bayern-Jubel um den Shootingstar will ich hier einfach nur mal anmerken: Toni Kroos stammt aus Greifswald und ist beim FC Hansa Rostock herangereift. Wer etwas zur Wechselstory des Supertalents von der Warnow an die Isar im vergangenen Jahr lesen will, findet hier einen interessanten Beitrag aus der Rostocker "Ostsee-Zeitung" vom Januar 2006. Bei aller Wehmut als Hansa-Fan muss ich auch erwähnen: Die Rostocker haben damals von den Bayern eine "Riesensumme" (so der Hansa-Chef Wimmer im OZ-Beitrag) Geld bekommen, die der Nachwuchsarbeit noch auf Jahre helfen würde. Und es gab sogar im Ostsee-Stadion ein Freundschaftsspiel zwischen dem FC Hansa und dem FC Bayern München anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des FC Hansa Rostock, das auch Teil der damaligen Trasfervereinbarung war. Seitdem bin ich übrigens Besitzer eines merkwürdigen Fanschals, der die Rostocker und Bayern vereint...
Okt
25
Der “außerirdische” Elektronikhändler will uns künftig nicht mehr mit seinem dummen Spruch “Geiz ist geil!” zudröhnen. So wenig geistreich wie der abgedroschene Spruch ist nun die “Erklärung” für den Umschwung mit einem vermeintlich veränderten Zeitgeist. Vor allem Besserverdiener würden wieder deutlich mehr für Luxus ausgeben. – Klingt irgendwie genauso beknackt wie der alte Slogan: Read more
Der "außerirdische" Elektronikhändler will uns künftig nicht mehr mit seinem dummen Spruch "Geiz ist geil!" zudröhnen. So wenig geistreich wie der abgedroschene Spruch ist nun die "Erklärung" für den Umschwung mit einem vermeintlich veränderten Zeitgeist. Vor allem Besserverdiener würden wieder deutlich mehr für Luxus ausgeben. - Klingt irgendwie genauso beknackt wie der alte Slogan: steigende Energie- und Lebensmittelpreise machen neben Rentnern und Hartz IV-Empfängern auch Familien zu schaffen. Veränderter Zeitgeist klingt mir da ziemlich abgedreht.
Und die Geiz-Welle? Sie hat jahrelang zu fragwürdigen Ergebnissen geführt: Investitionen, große wie kleine, öffentliche wie private, blieben lange aus, verhinderten damit nicht nur zukunftsträchtige Entwicklungen und die Binnenkonjunktur, sondern hinterließen vor allem bei kleinen Händlern und Handwerkern, aber auch bei Dienstleistern schlimme Spuren.
Die neue Parole, soll ich sie eigentlich hier verbreiten?, verlautet nun, man "hasse teuer". Viele Leute glaubten und glauben nur allzu gerne, dass dort alles billig, und hier alles teuer ist. Und so karrt man halt wegen einer Glühbirne, einer Batterie, einem Nagel, ein paar Kerzen oder Tischtüchern nach Weilheim, Landsberg, Augsburg oder München in die großen Märkte. Wer macht sich wirklich die Mühe, die Preise fair zu vergleichen? Kann es nicht ruhig einen Euro mehr wert sein, hier am Ort einzukaufen, dabei Zeit und Kraftstoff zu sparen sowie die heimischen Händler und Gastwirte zu unterstützen? Diessen hat ein vergleichsweise breites Angebot in Einzelhandel und Gastronomie. Warum erkennen das aber vor allem nur Gäste von außerhalb an? - Ich wünschte unseren Händlern und Gastwirten auch einmal eine laute Kampagne: "Diessen shoppen ist geil!"
Okt
25
Mein Uttinger Blogger-Kollege und -Freund, Gerhard Brauckmann, schreibt über den anlaufenden Bürgermeisterwahlkampf in seinem “Dorf” und in Diessen, insbesondere, wie dieser bislang im Web geführt wird. Bis auf den Diessener Herausforderer, Dr. Salzmann, haben die Amtsinhaber und der Uttinger GAL-Herausforderer das Internet noch nicht für ihren Wahlkampf entdeckt.
Zur Diessener Szene merkt www.gbrauckmann.de zur Site www.zukunft-diessen.de an:
“…. Ein paar Bürger in Diessen (Agendianer) starten die Homepage: www.zukunft-diessen.de. Tenor: Unterstützerkreis für einen Aufbruch in unserer Gemeindepolitik, neue Ideen, neue Köpfe und neuer Schwung.
Ich bin zu der Website sehr gespannt ob dort weitere Gruppierungen Raum bekommen – ihre Inhalte zur Zukunft Diessen erklären zu können. Wohl kaum – denn inhaltlich steht der Unterstützerkreis für den Wahlkampf zu W.Salzmann (steht zumindest heute so im Kreisboten 24.10.2007) dahinter. Ich wünsche es den Machern der Seite – ich wünschte mir auch so etwas für Utting. …”
Mein Uttinger Blogger-Kollege und -Freund, Gerhard Brauckmann, schreibt über den anlaufenden Bürgermeisterwahlkampf in seinem "Dorf" und in Diessen, insbesondere, wie dieser bislang im Web geführt wird. Bis auf den Diessener Herausforderer, Dr. Salzmann, haben die Amtsinhaber und der Uttinger GAL-Herausforderer das Internet noch nicht für ihren Wahlkampf entdeckt.
Zur Diessener Szene merkt www.gbrauckmann.de zur Site www.zukunft-diessen.de an:
".... Ein paar Bürger in Diessen (Agendianer) starten die Homepage: www.zukunft-diessen.de. Tenor: Unterstützerkreis für einen Aufbruch in unserer Gemeindepolitik, neue Ideen, neue Köpfe und neuer Schwung.
Ich bin zu der Website sehr gespannt ob dort weitere Gruppierungen Raum bekommen - ihre Inhalte zur Zukunft Diessen erklären zu können. Wohl kaum - denn inhaltlich steht der Unterstützerkreis für den Wahlkampf zu W.Salzmann (steht zumindest heute so im Kreisboten 24.10.2007) dahinter. Ich wünsche es den Machern der Seite - ich wünschte mir auch so etwas für Utting. ..."