Feb
25
Monster im Lake Windermere?: “Bownessy” sorgt für Aufregung
abgelegt von Hannes Sander in Blick nach Windermere (UK), Diessen und die weite Welt | kommentieren
Der Lake Windermere in unserer englischen Partnerregion soll nun auch wie der schottische Loch Ness ein Seeungeheuer haben. Wie die “Westmorland Gazette” vom Freitag in ihrer Titelgeschichte berichtet, hat ein Fotograf bei einer Wanderung am Ufer ganz zufällig ein 4 Meter langes, unbekanntes Wesen im See entdeckt – und fotografiert.
Die Story ist nicht nur Aufmacher der neuen Zeitungsausgabe. Sofort wurde auf der Website der Zeitung eine Abstimmung begonnen, ob man an ein Monster im Lake Windermere glaube. 31,1% sagen “Yes”, 8,9% “Vielleicht”, 16,7% “Unwahrscheinlich” und 43,3% “No way”.
Wie unsere englischen Freunde in einem Telefonat berichten, haben die Einwohner der Region ihr Monster bereits ins Herz geschlossen und ihm in Anspielung auf den schottischen Vetter den zärtlichen Namen “Bownessy” verpasst. – Warum taucht eigentlich nicht auch einmal im Ammersee so ein Tierchen auf? Dem Fremdenverkehr wäre es willkommen.
Feb
24
Geothermie: Wer zu spät kommt, …..
abgelegt von Hannes Sander in So eine Wirtschaft in Diessen | kommentieren
Bis in den Sommer vorigen Jahres hinein war Geothermie in Diessen ein ganz heißes Thema. Der Gemeinderat beauftragte schließlich im Juli die Nürnberger Unternehmensberatung Rödl & Partner mit einem Gutachten und es schien, als ob im Herbst in Diessener Flur schon gebohrt würde. – Ergebnisse des Gutachtens wurden bislang der Öffentlichkeit nicht vorgestellt. Die statt dessen inzwischen eingezogene Ruhe hat dieser Tage ein Bericht der “Süddeutschen Zeitung” mit der Überschrift “Quellen der Euphorie” jäh unterbrochen, der über eine geglückte Bohrung in Unterhaching berichtet. Dort sei man in 3.500 Metern Tiefe fündig geworden, das Ergebnis werde dort als “Riesenüberraschung” bezeichnet. Das auch dort involvierte Beraterhaus Rödl wird mit den Worten zitiert, dies bedeute den “Durchbruch für die Geothermie als alternative Energiequelle in Bayern”.
In Unterhaching soll richtig geklotzt werden: Das 127 Grad heiße Wasser wird künftig in einem Kraftwerk mit bis zu 3,4 Megawatt verstromt, das reicht für 10.000 Haushalte. Zudem soll mit der geothermischen Wärmeversorgung begonnen werden, so dass sich Unterhaching vollständig selbst versorgen können wird.
Indes ist es in Diessen um die “Quellen der Euphorie” momentan erstaunlich still. Eine rasche Wiederbelebung erscheint aber nun auch deshalb fraglich, weil es in der jungen, inzwischen boomenden Geothermie-Branche laut SZ echte Materialengpässe geben wird. Die raren Bohranlagen seien nur schwer zu bekommen. – Wer zu spät kommt, muss sich hinten anstellen…
Feb
24
Englische Partnerregion: Schweres Zugunglück bei Kendal
abgelegt von Hannes Sander in Blick nach Windermere (UK), Diessen und die weite Welt | kommentieren
“Bad News” aus unserer englischen Partnerregion: Wie die “Westmorland Gazette” berichtet, ist gestern abend gegen 20.00 Uhr der Schnellzug London-Glasgow (so mancher Diessener hat diesen Zug bei seiner Reise via London nach Windermere schon einmal benutzt – Umsteigen in Oxenholme) in Grayrigg, in der Nähe von Kendal, mit 120 Passagieren an Bord mit einer Geschwindigkeit von 95 Meilen pro Stunde entgleist. Dabei kam eine Frau ums Leben, 22 verletzte Passagiere wurden ins Krankenhaus gebracht, viele Rettungskräfte, auch Rettungshubschrauber, sind im Einsatz. – Schlimme Bilder, eine traurige Nachricht.
Feb
23
Fährt heute der Zug ab?
abgelegt von Hannes Sander in Diessen und die weite Welt | kommentieren
Am heutigen Freitag soll es den vierten Anlauf geben, den Diessener Bahnhof der Münchner ideal mobil AG (nach eigenen Worten ein Unternehmen zur Langzeitvermietung von Luxusautos in Italien und ”innovativer Mobilitätsdienstleister”) zu verkaufen. Der vierte Anlauf, weil es wahrscheinlich nicht einfach sein dürfte, einen Vertrag zusammen zu zimmern, mit dem gleich ein halbes Dutzend Bahnhöfe über die Theke geht.
So soll der Diessener Bahnhof also heute im Six-Pack den Besitzer wechseln. Der Investor hatte am 18. Dezember dem Diessener Gemeinderat sein Nutzungskonzept vorgestellt. Wie in Landsberg will man auch die nun sechs hinzu kommenden Bahnhöfe mit kleinem Supermarkt, Bar/Bistro, einer “Wartelounge” und öffentlicher WC-Anlage sowie einem “Mobilagentur” genanntem Fahrkarten- und Informationsschalter mit Fahrrad- und Autoverleih “zum Leuchten” bringen. Der Gemeinderat zeigte sich im Dezember davon fast sprachlos beeindruckt, nach dem Motto, “es kann ja nur besser werden”.
Wie es mit dem Bahnhof dann weitergehen wird, ist noch unklar. Die Käufer binden sich immerhin sechs weitere Bahnhöfe ans Bein, die man nur nach und nach “zum Leuchten” bringen kann. So wird sich in Dießen zunächst einmal in diesem Jahr voraussichtlich nichts tun. – Vielleicht nutzt man hier die Zeit, über Alternativen zum “McBahnhof-Konzept” nachzudenken und zu diskutieren. Vielleicht lässt sich ein Konsens von Investor und kreativen Diessener Ideen herstellen, ein alternatives Konzept erarbeiten, mit dem beide Seiten gut leben können? - Obwohl es ein – in Landsberg preisgekrönt umgesetztes - Standardkonzept gibt, hatte doch die ideal mobil AG im Diessener Gemeinderat erklärt, das konkrete Nutzungskonzept in engster Zusammenarbeit mit der Gemeinde zu entwickeln.
Feb
16
Halber Haltepunkt St. Alban
abgelegt von Hannes Sander in Diessen und die weite Welt, Übrigens.... | kommentieren
7.49 Uhr war heute früh eine denkwürdige Premiere: Zum ersten Mal sind wir am neuen Haltepunkt St. Alban in einen Zug gestiegen. Dann ging es – ohne umzusteigen! – bis nach München Hbf. Sehr schön.
Heute abend, 20.44 Uhr war Ankunft der Rückfahrt, allerdings in Diessen Bhf., nicht in St. Alban. Dort fuhr der Zug leider noch durch. Warum eigentlich?
Feb
14
Zunächst vier LEADER-Projektideen
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Gerade ist das zweite Treffen in Diessen zum LEADER-Projekt zu Ende gegangen. Nachdem beim ersten Termin noch das “Warum?” und “Wie?” im Mittelpunkt gestanden hatte, ging es heute um das “Was?”. Auch wenn es wieder nur knapp mehr als 20 Interessenten waren, waren doch einige dieser Unerschrockenen sichtbar festen Willens, ihre Ideen ins Konzept einzubringen.
Am Ende standen vier Punkte auf der Liste des Diessener LEADER-Sprechers, Gunnar Schweizer sen.:
1. Die gegenseitige, nachbarschaftliche Hilfe der Bürgerschaft wird in Diessen gestärkt, ihre Angebote sollen auch den anderen Ammersee-Gemeinden angeboten werden, und diese Initiative mit anderen bestehenden Initiativen der Region vernetzt werden.
2. Die Höhenwanderwege am Ost- und am Westufer des Ammersees sollen verbunden werden – auch im Diessener Gemeindegebiet.
3. In Diessen soll ein Fischerei-Museum realisiert werden – vernetzt mit der Initiative Schiffbau-Museum Stegen.
4. Der Diessener Gewerbeverband beteiligt sich an einer neuen Kooperation der fünf Gewerbeverbände der LEADER-Region zur Erarbeitung wirtschaftsspezifischer Entwicklungsprojekte.
Am 28. Februar sollen diese Punkte beim nächsten Treffen konkretisiert werden.







