Jul
27
Das jetzt veröffentlichte Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 10. Juli informiert am Ende unter “Bekanntgabe der Beschlüsse aus der letzten nicht öffentlichen Sitzung” in einem Satzfragment über die Vergabe einer Studie: “Beauftragung der Firma Rödl&Partner mit der Erstellung eines Gutachtens über Geothermie”. Im Web ist eine Präsentation der beauftragten Firma Rödl&Partner zum Thema “Projektumsetzung unter Rendite- und Risikogesichtspunkten” online. Diese vermittelt einen groben Überblick über ein Geothermie-Projekt, dessen Ablauf, Kosten und Risiken. Einer der Kernsätze: “Kapitalgeber entscheiden über die Realisierung eines Projektes”. - Eine weitere interessante Aussage: der Wärmeverkauf bringe eine höhere Wertschöpfung als die Stromproduktion. Am Ende der Präsentation gibt es einen weiter führenden Link zum Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien der beauftragten internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg. – Insgesamt lesenswert, und dazu noch ganz öffentlich….
Das jetzt veröffentlichte Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 10. Juli informiert am Ende unter "Bekanntgabe der Beschlüsse aus der letzten nicht öffentlichen Sitzung" in einem Satzfragment über die Vergabe einer Studie: "Beauftragung der Firma Rödl&Partner mit der Erstellung eines Gutachtens über Geothermie". Im Web ist eine Präsentation der beauftragten Firma Rödl&Partner zum Thema "Projektumsetzung unter Rendite- und Risikogesichtspunkten" online. Diese vermittelt einen groben Überblick über ein Geothermie-Projekt, dessen Ablauf, Kosten und Risiken. Einer der Kernsätze: "Kapitalgeber entscheiden über die Realisierung eines Projektes". - Eine weitere interessante Aussage: der Wärmeverkauf bringe eine höhere Wertschöpfung als die Stromproduktion. Am Ende der Präsentation gibt es einen weiter führenden Link zum Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien der beauftragten internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Hauptsitz in Nürnberg. - Insgesamt lesenswert, und dazu noch ganz öffentlich....
Jul
26
Ein “wunderliches und wunderbares Unikat am Ammersee” nennt Karl-Heinz Peffekoven in seiner “SZ-Kostprobe” vom 24. Juli Dießens “Seefelder Hof“. Voller Lobes ist der Autor in der “Süddeutschen Zeitung” angesichts der hier gebotenen Kochkünste: “Die Küche ist sehr gut in der Qualität, liebevoll, ja originell in der Auswahl und doch regional orientiert, etwa durch den üppigen gebackenen Ammerseezander, mit frischen Pilzen und Kräutern, Kartoffeln und Salat.” Besonders werden die Fischgerichte mit dem Prädikat ”herausragend” gewürdigt. – Zu den Preisen heißt es hier: “Der Seefelder Hof ist nicht ganz billig, aber Gutes hat eben seinen Preis, und der wiederum ist hier fair.” - Gratulation dem “Seefelder Hof” zu diesem tollen Bericht! – Dießens Gastronomie hat seine “Leuchttürme”! Fremde wie Einheimische sollten diese immer wieder ansteuern, sie schätzen und als die “guten Beispiele” ruhig öfter einmal weiterempfehlen. Erinnert sei hier auch an jene Diessener Gastwirte, die im vergangenen Jahr im “KundenPreis”-Wettbewerb des Gewerbeverbandes ausgezeichnet worden waren.
Ein "wunderliches und wunderbares Unikat am Ammersee" nennt Karl-Heinz Peffekoven in seiner "SZ-Kostprobe" vom 24. Juli Dießens "Seefelder Hof". Voller Lobes ist der Autor in der "Süddeutschen Zeitung" angesichts der hier gebotenen Kochkünste: "Die Küche ist sehr gut in der Qualität, liebevoll, ja originell in der Auswahl und doch regional orientiert, etwa durch den üppigen gebackenen Ammerseezander, mit frischen Pilzen und Kräutern, Kartoffeln und Salat." Besonders werden die Fischgerichte mit dem Prädikat "herausragend" gewürdigt. - Zu den Preisen heißt es hier: "Der Seefelder Hof ist nicht ganz billig, aber Gutes hat eben seinen Preis, und der wiederum ist hier fair." - Gratulation dem "Seefelder Hof" zu diesem tollen Bericht! - Dießens Gastronomie hat seine "Leuchttürme"! Fremde wie Einheimische sollten diese immer wieder ansteuern, sie schätzen und als die "guten Beispiele" ruhig öfter einmal weiterempfehlen. Erinnert sei hier auch an jene Diessener Gastwirte, die im vergangenen Jahr im "KundenPreis"-Wettbewerb des Gewerbeverbandes ausgezeichnet worden waren.
Jul
23
Die “never ending story” von der Umgestaltung der Diessener Seeanlagen hat heute mit einem kleinen fantasievollen Spektakel ein weiteres Kapitel hinzubekommen. Am Abend hatten sich gut 15 Leute zu einem “Essen mit Klapptisch und Klappstuhl am Seeufer” zusammengefunden.
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Die "never ending story" von der Umgestaltung der Diessener Seeanlagen hat heute mit einem kleinen fantasievollen Spektakel ein weiteres Kapitel hinzubekommen. Am Abend hatten sich gut 15 Leute zu einem "Essen mit Klapptisch und Klappstuhl am Seeufer" zusammengefunden.
Alle, die ebenfalls fänden, dass es schade sei, dass man in Diessen nicht schön gemütlich am Ufer sitzen, was essen und ein Glas Wein trinken und auf den See schauen könne, sollten kommen – und dies einfach mal ausprobieren. Eine nette und Aufmerksamkeit erzeugende Idee, auch wenn es mir nicht ganz einleuchtet, in Sichtweite des "Strandhotels" mit Restaurant und schöner Seeterrasse dafür plädieren zu müssen, dass man auch in Diessen abends gemütlich am Ufer sitzen, was essen und ein Glas Wein trinken und auf den See schauen können müsste. Die Umgestaltung der Seeanlagen, einschließlich einer immer wieder geforderten Einrichtung eines neuen Strandcafés oder einer Strandbar, ist ein uraltes Thema in der Marktgemeinde, das seit Jahren einer Entscheidung harrt. Wer kann den Leuten eigentlich noch die Gründe für diese Lähmung erklären?
Übrigens war heute ausdrücklich "nicht zu einem nicht angemeldeten Fest" aufgerufen worden, sondern zu "einer ernsthaften wissenschaftlichen Untersuchung“ – unter Anspielung auf eine vom Diessener Gewerbeverband gewünschten Machbarkeitsstudie zum "Haus der 5 Seen". Wie betont wurde, sollte die Aktion der ungelösten Debatte um die Seeanlagen einen Schub geben und nicht gegen das Projekt "Haus der 5 Seen" gerichtet sein. - Die Machbarkeitsstudie für das „Haus der 5 Seen“ ist auch eine ganz andere Geschichte: Diese Studie wäre nötig, um Investoren für dieses ehrgeizige Projekt interessieren zu können. Wer Genaueres dazu wissen will, kann es jederzeit auf dem „Moosblogger“ nachlesen oder auch persönlich von mir erfahren.
Jul
21
Was für ein prächtiges Sommerfest im Montessori-Kinderhaus! Wie jedes Jahr wurde der Kindergartenjahresausklang mit Mamas, Papas, Omas und Opas tüchtig gefeiert. Die (leider scheidende) Praktikantin Mellanie (alles Gute!!) hatte eine “Familien-Olympiade” organisiert; eine Disziplin war das Zielspritzen mit Wasserflaschen, eine andere das “Bein-an-Bein-Wettlaufen”. – Verabschiedet wurden auch fünf Schulanfänger mit bunten, selbst gebastelten Schultüten. – Für das neue Kindergartenjahr (aufgepasst, verehrte Gemeinderäte, es gibt einen Bedarf an Montessori-Plätzen in Diessen!) ist das Kinderhaus wieder sehr gut gebucht, die ganz wenigen Restplätze könnten auch von Fischerei-Kindern belegt werden, anstatt diese in Kindergärten in den Ortsteilen zu verweisen… – Es macht ja auch Spaß in diesem kleinen aber feinen Kindergarten im Herzen von Diessen….

Was für ein prächtiges Sommerfest im Montessori-Kinderhaus! Wie jedes Jahr wurde der Kindergartenjahresausklang mit Mamas, Papas, Omas und Opas tüchtig gefeiert. Die (leider scheidende) Praktikantin Mellanie (alles Gute!!) hatte eine "Familien-Olympiade" organisiert; eine Disziplin war das Zielspritzen mit Wasserflaschen, eine andere das "Bein-an-Bein-Wettlaufen". - Verabschiedet wurden auch fünf Schulanfänger mit bunten, selbst gebastelten Schultüten. - Für das neue Kindergartenjahr (aufgepasst, verehrte Gemeinderäte, es gibt einen Bedarf an Montessori-Plätzen in Diessen!) ist das Kinderhaus wieder sehr gut gebucht, die ganz wenigen Restplätze könnten auch von Fischerei-Kindern belegt werden, anstatt diese in Kindergärten in den Ortsteilen zu verweisen... - Es macht ja auch Spaß in diesem kleinen aber feinen Kindergarten im Herzen von Diessen....
Jul
19
Einstimmig (!!) hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen ein Bebauungsplanverfahren für das Gewerbegebiet Romenthal zu starten. (Das ist die gute Nachricht!) Read more
Einstimmig (!!) hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen ein Bebauungsplanverfahren für das Gewerbegebiet Romenthal zu starten. (Das ist die gute Nachricht!) Über den Bebauungsplan-Vorentwurf informierte Architektin, Reg. Baumeisterin Ulrike Angerer vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München. - Fünf Jahre sind seit dem Erwerb der Flächen durch die Gemeinde verstrichen, immer wieder wurde es todgesagt, der Bedarf an einem neuen Gewerbegebiet "nullgeredet". Immer wieder entstand der Eindruck, die Gemeinde würde sich des ungeliebten Gewerbegebietes im Zuge des Verkaufs des Gutes Romenthal entledigen - als "Mitgift" für den heiß ersehnten Investor. - Auf der diesjährigen Bürgerversammlung wurde der Kassensturz für diese "Kunstpause" gemacht: 400.000 EUR Zinsen sollen sich angehäuft haben. - Ist das ein Grund für den einstimmigen Sinneswandel? Wie kam es zu diesem Umschwung? Leider bleiben die Motive für das plötzliche Umdenken dem gemeinen Wahlvolk und den jahrelangen Verfechtern des Gewerbegebietes bislang verborgen. Dabei soll doch gerade die Entscheidungsfindung transparent sein, auch um das Interesse an der Kommunalpolitik wiederzubeleben. Übrigens täten die Gemeinderäte auch mit Blick auf die Wahlen 2008 gut daran, so langsam wieder ihre Profile zu schärfen... - Nun will man also Bauwerber "endlich wissen lassen, woran sie sind" - und kündigt zugleich "strenge Regeln" für die Käufer der Gewerbegrundstücke an. Mitsprache der Interessenten bei der Erarbeitung dieser Regularien wäre nützlich. - Für wie viel Kauflaune dann noch diese strengen Regeln und die inzwischen üppigen Grundstückspreise schließlich sorgen werden, wird sich zeigen. Interessant, aber leider bisher auch nicht erklärt, ist die Ankündigung anstatt der bisher vorgesehenen kleinen künftig wesentlich größere Gewerbeflächen vorzusehen. Damit dürfte die Idee von einer Selbständigen-/Freiberufler-Siedlung, wie ich sie als ehemaliger Vorsitzender des Gewerbeverbandes favorisierte, gestorben sein. Vielmehr würde die verkündete Parzellengröße nun genügend Platz bieten für einst verpönte Monster - auch für ein Geothermie-Kraftwerk im Gewerbegebiet Romenthal?
Jul
17
…ist KEINE neue Forderung von mir für die Marktgemeinde. – Es ist vielmehr eine Idee eines Schweizer Geschäftsmannes zum Hochwasserschutz. – Gefunden habe ich diese in einem Essay in ”changeX“, dem ”Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft”. Darin hat mir die Autorin Gundula Englisch aus dem Herzen gesprochen, denn sie stellt fest, dass Unternehmertum und Selbständigkeit derzeit in Deutschland das geringste Ansehen aller Zeiten genießen und dies die Konsequenz der kollektiven Unselbständigkeit sei, die hierzulande tief im Bewusstsein der Gesellschaft verankert ist. Befeuert von einer Politik, die überreguliert, überkontrolliert und ihre Bürger seit Jahrzehnten an die Kette legt. - Weiter lesen lohnt sich!
...ist KEINE neue Forderung von mir für die Marktgemeinde. - Es ist vielmehr eine Idee eines Schweizer Geschäftsmannes zum Hochwasserschutz. - Gefunden habe ich diese in einem Essay in "changeX", dem "Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft". Darin hat mir die Autorin Gundula Englisch aus dem Herzen gesprochen, denn sie stellt fest, dass Unternehmertum und Selbständigkeit derzeit in Deutschland das geringste Ansehen aller Zeiten genießen und dies die Konsequenz der kollektiven Unselbständigkeit sei, die hierzulande tief im Bewusstsein der Gesellschaft verankert ist. Befeuert von einer Politik, die überreguliert, überkontrolliert und ihre Bürger seit Jahrzehnten an die Kette legt. - Weiter lesen lohnt sich!