Apr
29
Heute war ich endlich einmal wieder im Theater. Im Stadttheater Weilheim stand Brechts “Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui” auf dem Plan. 1941 geschrieben um zu zeigen, dass Hitler Read more
Heute war ich endlich einmal wieder im Theater. Im Stadttheater Weilheim stand Brechts "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" auf dem Plan. 1941 geschrieben um zu zeigen, dass Hitler und seine Bewegung vor allem durch ganz konkrete wirtschaftliche Bedingungen und Kräfte gemacht wurden. ("Die großen politischen Verbrecher müssen durchaus preisgegeben werden, und vorzüglich der Lächerlichkeit. Denn sie sind vor allem keine großen politischen Verbrecher, sondern die Verüber großer politischer Verbrechen, was etwas ganz anderes ist." (Brecht) ) Die Darsteller, der Grundkurs Dramatisches Gestalten des Weilheimer Gymnasiums, hatten sich für dieses Stück entschieden, weil wir in Zeiten leben, in denen Nationalismen, Intoleranz und rechte Gewalt wieder zunehmen, heisst es im Programm-Flyer. Die Entscheidung und die Aufführung verdienen volle Anerkennung. Ich bin stolz auf meine Anni, die als Regie-Assistentin und als eine glänzende Darstellerin engagiert dabei war.
Apr
25
Osterurlaub an der Ostsee, schön war’s – und lehrreich!: Ob Ostsee oder Mecklenburger Seenplatte: Meckpomm hat viele Gewässer und viele Fische. Nun lässt hier die Landesregierung für 180.000 EUR (EU-Mittel) ein touristisches Konzept mit dem Ziel entwickeln, die Fischwirtschaft in den Tourismus zu integrieren. Die Macher, Wissenschaftler der Uni Greifswald und Spezialisten der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV, sehen vielfältige Anknüpfungspunkte: vom Angeltourismus über „Ferien beim Fischer“ und Bildungsangebote bis hin zum Verkauf von Fischspezialitäten in Urlaubsorten. – Nachahmenswert!
Osterurlaub an der Ostsee, schön war's - und lehrreich!: Ob Ostsee oder Mecklenburger Seenplatte: Meckpomm hat viele Gewässer und viele Fische. Nun lässt hier die Landesregierung für 180.000 EUR (EU-Mittel) ein touristisches Konzept mit dem Ziel entwickeln, die Fischwirtschaft in den Tourismus zu integrieren. Die Macher, Wissenschaftler der Uni Greifswald und Spezialisten der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV, sehen vielfältige Anknüpfungspunkte: vom Angeltourismus über „Ferien beim Fischer“ und Bildungsangebote bis hin zum Verkauf von Fischspezialitäten in Urlaubsorten. - Nachahmenswert!
Apr
18
Der Artikel „Diessen soll touristische Attraktion bekommen“ im Ostern-AK über die Debatte in der Gemeinderatssitzung vom 10. April gesteht in der Unterüberschrift, man wisse nichts genaues. Der folgende, halbseitige Text enthält dann Unwahrheiten, die nicht nur ein in mehrjähriger, ehrenamtlicher Arbeit behutsam entwickeltes Projekt, sondern auch mich persönlich in der Öffentlichkeit in Misskredit bringen:
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Der Artikel „Diessen soll touristische Attraktion bekommen“ im Ostern-AK über die Debatte in der Gemeinderatssitzung vom 10. April gesteht in der Unterüberschrift, man wisse nichts genaues. Der folgende, halbseitige Text enthält dann Unwahrheiten, die nicht nur ein in mehrjähriger, ehrenamtlicher Arbeit behutsam entwickeltes Projekt, sondern auch mich persönlich in der Öffentlichkeit in Misskredit bringen:
1. Dem gesamten Gemeinderat (und nicht dem Gewerbeverband, wie von der Autorin behauptet) ist auf seiner Sitzung vom 12. September 2005 von Keith Thomas, Director der PetershamGroup Ltd., die Idee vorgestellt worden, in Dießen eine touristische Attraktion zu entwickeln. Dabei ging es um die möglichen Inhalte, Chancen und Nutzen eines derartigen Projekts, das notwendige weitere Vorgehen. Die Gemeinderäte baten im Anschluss Herrn Thomas, ein Angebot für eine von ihm vorgeschlagene Vor-Machbarkeitsstudie zu unterbreiten. Dieses ist am 29. September 2005 mit allen Details sowohl zu den Zielen dieser Studie, zum Inhalt als auch zu ihrer Realisierung an Bürgermeister Kirsch gesandt worden. Dass sich die Gemeinderäte am 10. April 2006 nicht über dieses Angebot informiert zeigten, hat mich am 10.04.2006 völlig überrascht. Diese Unkenntnis ist aber nicht durch mich zu erklären und schon gar nicht zu verantworten. Statt dessen wird in dem genannten AK-Beitrag durch die Widergabe ausgewählter Diskussionsbeiträge der Eindruck erweckt, ein ahnungsloser Gemeinderat sollte überrumpelt werden und die „PetershamGroup“ wolle 25.000 EUR „einstreichen“ (AK wörtlich). Entschieden verwahre ich mich dagegen, wenn hier der Eindruck erweckt wird, ich würde dem Gemeinderat etwas „unterschlagen“. Seit Ende September 2005 liegt im Rathaus ein detailliertes, alle Fragen erschöpfend beantwortendes Angebot zur „Vor-Machbarkeitsstudie“ vor. – Sechs Monate lang hätten Fragen dazu gestellt und beantwortet werden können.
2. Zu meiner Rolle in dieser Angelegenheit: Den Kontakt zur PetershamGroup habe ich durch Reisen und Kontakte im Rahmen unserer Städtepartnerschaft mit Windermere geknüpft und entwickelt, ich habe Director Keith Thomas auch nach Diessen eingeladen und hier ehrenamtlich betreut. Ich bin Vorsitzender des Gewerbeverbandes und halte die Entwicklung einer touristischen Attraktion in Diessen für notwendig und möglich und orientiere mich bei meinen Vorstellungen an den Vorbildern „Aquarium of the Lakes“ in Windermere, dessen Direktor Keith Thomas gewesen ist, sowie am „Madeira Story Center“, das die PetershamGroup in 2005 realisiert hat. – Der Tagesordnungspunkt zur Beschlussfassung auf besagter Gemeinderatssitzung am 10.04.2006 wurde von Bürgermeister Kirsch gesetzt, nachdem ich ihn in einem Brief Anfang April gebeten hatte, über das seit sechs Monaten stehende Angebot der PetershamGroup zu entscheiden, da nun auch der Etat der Marktgemeinde 2006 verabschiedet worden war.
3. In dem AK-Beitrag wird völlig falsch das von mir wiederholt als Referenzobjekt der PetershamGroup genannte Madeira Story Center mit einem „Madeira Shopping mit 83 Läden“ in Verbindung gebracht. Das Story Center habe ich auf der Jahreshauptversammlung des Gewerbeverbandes, bei der auch der AK zugegen war, mit einem Film vorgestellt: Hier handelt es sich um ein Informationszentrum zur Geschichte und Kultur Madeiras auf höchstem technischen und didaktischen Niveau. – Mit der falschen AK-Konstruktion wird ein Monster mit 83 Läden in den Raum gestellt und so eine Ablehnung provozierende Stimmung gemacht – ohne Sachkenntnis und auf meine Kosten, da ich als Vorsitzender des Gewerbeverbandes seit Jahren für unsere Einzelhändler eintrete. Dagegen verwahre ich mich ganz entschieden.
4. Haltlos ist zudem die in dem AK-Beitrag getroffene Äußerung, im Juni 2005 sei die PetershamGroup durch Diessen „gegeistert“. Bei dem Besuch des Directors Keith Thomas hatten Gespräche mit dem Tourismusverband 5-Seenland, mit Bürgermeister Kirsch im Beisein von Gemeinderat Orrom sowie mit dem Leiter des damaligen Diessener Fremdenverkehrsbüros stattgefunden. Den 2-tägigen Besuch hatte ich als Vorsitzender des Gewerbeverbandes ehrenamtlich, ohne einen Cent „einzustreichen“, betreut. (Genauso wie den zweiten Besuch von Keith Thomas im September 2005 anlässlich seiner Präsentation im Gemeinderat.) Der AK berichtete übrigens sogar kurz über den Juni-Besuch 2005! „Was en Detail gemacht wurde drang nicht an die Öffentlichkeit“, wird heute geunkt: Eine Nachfrage habe ich von der AK-Autorin damals und auch jetzt nicht gehabt. Dass auch mit der dünnen Informationslage sachlich korrekt über das Thema „Touristische Attraktion für Diessen“ berichtet werden konnte, haben die anderen Lokalzeitungen nach besagter Gemeinderatssitzung gezeigt, die dafür in Telefonaten von mir auf Anfrage alle notwendigen und gewünschten Auskünfte bekommen haben.
Ich werde auch künftig „eine Lanze um die andere“ (O-Ton AK) brechen: für eine verträgliche, angemessene touristische Entwicklung unserer Region. Neue, ungewöhnliche Ideen sollten nicht an falschen Behauptungen und an einer damit aufgeputschten negativen Grundstimmung zerbrechen, bevor sie überhaupt gemeinschaftlich entwickelt und beschlossen wurden.
Apr
12
Frühlingserwachen im Schacky-Park! Der Förderkreis Schacky-Park regt sich. Heute habe ich erstmals seinen eNewsletter erhalten. Und siehe da: Jetzt darf sogar gefeiert werden im Schacky-Park! Ostersamstag findet ab 18 Uhr ein Osterfeuer statt, Ostersonntag ab 17 Uhr eine ökumenische Andacht am Delphin-Rondell. Bleibt, den Initiatoren warmes, trockenes Wetter und damit auch viele spendenfreudige Gäste zu wünschen! – Wer übrigens mehr tun will für den Schacky-Park, der kann am 29. April ab 9 Uhr beim nächsten Aufräumeinsatz zupacken. – Arbeitshandschuhe und wetterfeste Kleidung mitbringen!
Frühlingserwachen im Schacky-Park! Der Förderkreis Schacky-Park regt sich. Heute habe ich erstmals seinen eNewsletter erhalten. Und siehe da: Jetzt darf sogar gefeiert werden im Schacky-Park! Ostersamstag findet ab 18 Uhr ein Osterfeuer statt, Ostersonntag ab 17 Uhr eine ökumenische Andacht am Delphin-Rondell. Bleibt, den Initiatoren warmes, trockenes Wetter und damit auch viele spendenfreudige Gäste zu wünschen! - Wer übrigens mehr tun will für den Schacky-Park, der kann am 29. April ab 9 Uhr beim nächsten Aufräumeinsatz zupacken. - Arbeitshandschuhe und wetterfeste Kleidung mitbringen!
Apr
6
Diessen rühmt sich eines regen kulturellen Lebens. Umso erstaunlicher, daß in der neuesten Informationsbroschüre der Marktgemeinde Diessen für Bürger und Neubürger das aktuelle Kulturleben recht stiefmütterlich behandelt wird.
Es fehlen die 4 K’ s ! Read more
Diessen rühmt sich eines regen kulturellen Lebens. Umso erstaunlicher, daß in der neuesten Informationsbroschüre der Marktgemeinde Diessen für Bürger und Neubürger das aktuelle Kulturleben recht stiefmütterlich behandelt wird.
Es fehlen die 4 K' s !
Der "Kunstraum", die Galerie Florian Tramplers im Kirchsteig, die sich längst zu einer überregional beachteten, bedeutsamen Galerie gemausert hat, in der u. a. Werke der weltweit anerkanntesten Künstler zu sehen waren und zu sehen sind, und in der der Galerist Florian Trampler eine konsequent klare Linie verfolgt.
Fehlanzeige in Diessens Informationsbroschüre! Warum?
Das "KiK" im Gasthaus am Kirchsteig, eine Kleinkunstbühne, auf der von der Fraunhofer Stubenmusik bis zur Mongolischen Gruppe, von der Literaturgröße bis zur Jazzgröße alles auftritt, was auf hohem künstlerischen Niveau Lust und Laune macht.
Fehlanzeige in Diessens Informationsbroschüre! Warum?
Das "K7" in der Krankenhausstraße 7, in dem schon zwei Jazzsommer mit weit über 30 Konzerten über die Bühne gingen, Vorträge, Lesungen, Theaterstücke zu erleben sind, und in dem sich Textilateliers, Musikwerkstätten, Bilder- und Fotoateliers angesiedelt haben.
Fehlanzeige in Diessens Informationsbroschüre. Warum?
Das "Kulturforum" in der Prinz-Ludwig-Straße. Ort reger kultureller Umtriebe, von Ausstellungen namhafter Künstler wie Klama, Baselitz, Weil, bis zu Architekturvorträgen, Konzerten klassischer wie popartiger Art, Lesungen, Musikfilmen und und und.
Fehlanzeige in Diessens Informationsbroschüre. Warum?
Apr
3
Heute ist die “Tourist-Info” in Dießen eröffnet worden. Damit gibt es im Luftkurort wieder ein Gästebüro für Information und Zimmervermittlung. Das Gäste-Informationsbüro betreibt der Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein Dießen e.V. mit ehrenamtlichen Kräften. Read more
Heute ist die "Tourist-Info" in Dießen eröffnet worden. Damit gibt es im Luftkurort wieder ein Gästebüro für Information und Zimmervermittlung. Das Gäste-Informationsbüro betreibt der Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein Dießen e.V. mit ehrenamtlichen Kräften. Ursprünglich hatte die Marktgemeinde Dießen jahrelang ein Fremdenverkehrsbüro unterhalten, bis der Gemeinderat auf seinem Spartrip 2004 die Finanzierung gestrichen hatte. Daraufhin hatte sich Zinngießer Gunnar Schweizer sen. bereit erklärt, ein Büro "nebenher" zu seinem Geschäft und dem wunderschönen "Zinn-Café" zu betreiben. Diese "privatisierte" Gäste-Info war im Herbst vergangenen Jahres nach Unstimmigkeiten des Betreibers mit dem Fremdenverkehrsverein aber kurzerhand geschlossen worden. Nachdem nun eine "Urlauber-Service-Wüste Dießen" drohte, kamen immer mehr Beteiligte zu der Einsicht, eine Gäste-Info sei unverzichtbar. Im Fremdenverkehrsverein fanden sich Leute, die künftig ehrenamtlich eine Gäste-Info betreuen würden. Der Gewerbeverband stieg engagiert ein und gewann 40 Gewerbetreibende als Sponsoren, von denen viele zugleich Mitglieder im Fremdenverkehrsverein wurden. Der Erlös dieser Kampagne fließt direkt ins Budget der neuen "Tourist-Info".
Heute nun wurde die Büro-Eröffnung gefeiert. Aber wie geht es weiter? Wie lange lässt sich eine solche Einrichtung ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften betreiben? - Das neue Büro ist eine gute Übergangslösung, das Engagement der Ehrenamtlichen und des Gewerbeverbandes verdient Anerkennung. Nachdem nun die "unmittelbaren Nutznießer des Tourismus", wie es immer wieder in den vergangenen Debatten hieß und gefordert wurde, sich finanziell und personell in das Gästebüro einbringen, liegt der Ball nun wieder in der Spielhälfte der Gemeinde. Auch hier sollten jetzt neue Überlegungen angestellt werden, sich über die Mitgliedsbeiträge in den Tourismus-Verbänden in Landsberg und Starnberg hinaus für den Wirtschaftsfaktor Fremdenverkehr zu engagieren. Eine lohnende Investition!