Mrz
27
Heute früh ist mein Freund Klaus Siebold gestorben. Über 60 aber längst kein Rentner – also viel zu jung…. Read more
Heute früh ist mein Freund Klaus Siebold gestorben. Über 60 aber längst kein Rentner - also viel zu jung.... Seit meiner Ankunft in Diessen 1999 haben wir uns immer mehr angefreundet. Dieses Dießener Urgestein, ehemaliger Gemeinderat und sogar Vize-Bürgermeister, hatte viele gute Ratschläge für mich, so viel Interessantes aus der Ortsgeschichte zu erzählen - und immer wieder viel Zuspruch und Mutmachen für mein Tun. Nun also wird es keine spontanen Besuche mehr geben, keine Begegnungen in "seiner" Mühlstraße oder in den See-Anlagen, die er täglich durchstreifte. Traurig bin ich - und ratlos. Klaus war es zuletzt auch: Seit seiner Geschäftsaufgabe war er immer auf der Suche nach einem "Job", und er bekam keinen. Ein Mann mit großartigen Erfahrungen und einem Arbeitswillen - ohne Chance... Ich glaube, so etwas kann Menschen wie ihn zerstören. Habe ich, haben wir, die ihn und seine Situation kannten, genug getan?
Mrz
24
Die Dießener Bürgerversammlung hat dieses Jahr 3 Stunden gedauert – sie ging diesmal ohne peinliche Einwürfe über die Bühne. Der Bürgermeister hat gestern bis in die Nacht mit einer Flut “wesentlicher Daten des Haushaltsplanes 2006″ dem interessierten Volk die große Politik erklärt – und damit auch keine Zweifel aufkommen immer, und immer wieder betont: “Dees is’ so!” Die Themen waren erschlagend vielfältig; von A wie Ammersee-Gymnasium bis Z wie Zughalt in St. Alban. Ein paar Notizen habe ich mir gemacht:
Erstens Read more
Die Dießener Bürgerversammlung hat dieses Jahr 3 Stunden gedauert - sie ging diesmal ohne peinliche Einwürfe über die Bühne. Der Bürgermeister hat gestern bis in die Nacht mit einer Flut "wesentlicher Daten des Haushaltsplanes 2006" dem interessierten Volk die große Politik erklärt - und damit auch keine Zweifel aufkommen immer, und immer wieder betont: "Dees is' so!" Die Themen waren erschlagend vielfältig; von A wie Ammersee-Gymnasium bis Z wie Zughalt in St. Alban. Ein paar Notizen habe ich mir gemacht:
Erstens ist Dießens Geburtenrate überdurchschnittlich hoch; nicht nur über dem Bundes- sondern auch über dem Bayerndurchschnitt! Dass das noch eine Weile so bleibt, diese Vermutung leitete Bürgermeiser Kirsch aus einer weiteren Boom-Zahl ab: die Eheschließungen seien in Dießen in 2005 um 50% gestiegen.
Zweitens befasst sich der Bürgermeister mit dem Thema Geothermie, denn Diessen throne quasi auf einem natürlichen "Kernreaktor". Ob und wie dieses heiße Pflaster künftig für Stromerzeugung und alternative Heizung genutzt wird, soll - auch an dieser Stelle - weiter verfolgt werden.
Drittens erneuerte der Rathauschef seine Ankündigung, das Gewerbegebiet Romenthal nun zu realisieren. Seit dem Erwerb des Grundes für 2 Mio. EUR zahlt die Gemeinde jährlich 4% Zinsen; das mache nach fünf Jahren in Summe 400.000 EUR. - Wenn auch der Wert der Fläche damit nicht gestiegen ist, so doch aber der Preis.
Viertens war das Thema Vogelgrippe des Notierens wert. Ein Feuerwehrler, der seit Wochen immer wieder mal tote Vögel einsammelt, nannte die Situation ein "Chance", das Viehzeug "dezimieren" zu können. - In der Tat sind große Teile der Uferwege ("See-Anlagen") extrem verkotet. Doch vor den Abschuss sollte die Durchsetzung des Fütterungsverbotes gestellt werden; täglich kann man zuschauen, wie hier "Vogelfreunde" ihre Küchenabfälle entsorgen.
Fünftens waren die Wertstoffsammelcontainer am Bahnhof ein lebhaft diskutiertes Thema. Der Bürgermeister selbst zeigte Bilder von den chaotischen Zuständen. Um diese wilde Deponie endlich in den Griff zu kriegen, könnten die Container nun bald eingezäunt und während einzurichtender Öffnungszeiten beaufsichtigt werden. - Schau'n mer mal.
Mrz
17
Öffentliche WCs sind überall heikel. Diessens Seniorenbeirat erinnert seit längerem an Nachholbedraf im Örtchen. Anlass für den Gemeinderat, sich dieses Themas anzunehmen. Read more
Öffentliche WCs sind überall heikel. Diessens Seniorenbeirat erinnert seit längerem an Nachholbedraf im Örtchen. Anlass für den Gemeinderat, sich dieses Themas anzunehmen. Baut man ein neues WC am Rathaus, in die Musikschule oder in einem Neubau an Diessens Hauptstraße? - Das würde Geld kosten. Also eine andere "Geschäfts-Idee" bei den Räten: Die Wirte öffnen ihre Gasthäuser für die öffentliche Klo-Benutzung. So ließe sich richtig Geld sparen und flugs versucht man, dies als "ökonomische Lösung" zusätzlich schmackhaft zu machen; der eine oder andere Benutzer würde vielleicht auch gleich einkehren... So beauftragte der gemeinderatliche Finanzausschuss den Bürgermeister, Gastwirte zu einer Meldung einzuladen, wer bei dieser "Geschäfts-Idee" mitmachen will. Parallel dazu soll der Rathauschef Preise für einen möglichen WC-Neubau am Rathaus einholen. - Sicher ist sicher, bevor die Idee mit den Wirten in die Hose geht....
Mrz
15

Noch ist kein Frühlingserwachen am Ammersee in Sicht, bei Dauerfrost halten sich Eis und Schnee. Dennoch: der Frühling kommt bestimmt.
Noch ist kein Frühlingserwachen am Ammersee in Sicht, bei Dauerfrost halten sich Eis und Schnee. Dennoch: der Frühling kommt bestimmt.
Mrz
12
Als dritte Fremdsprache wird am neu entstehenden “Ammersee-Gymnasium” in Dießen voraussichtlich Spanisch gelehrt. Vieles deutet darauf hin, dass die Sprachenfolgen ab September 2006 Englisch, Latein, Spanisch bzw. Englisch, Französisch, Spanisch sein werden. Das schönste Gymnasium Bayerns mit einer zeitgemäßen Ausrichtung der Sprachen. Ein guter Weg! – Wer konsequent innovativ sein will, wird künftig aber an Chinesisch nicht vorbei kommen. Zu einer Umsetzung fehlt noch zu viel; man täte gut im Lande daran, entsprechende Lehrkräfte auszubilden.
Als dritte Fremdsprache wird am neu entstehenden "Ammersee-Gymnasium" in Dießen voraussichtlich Spanisch gelehrt. Vieles deutet darauf hin, dass die Sprachenfolgen ab September 2006 Englisch, Latein, Spanisch bzw. Englisch, Französisch, Spanisch sein werden. Das schönste Gymnasium Bayerns mit einer zeitgemäßen Ausrichtung der Sprachen. Ein guter Weg! - Wer konsequent innovativ sein will, wird künftig aber an Chinesisch nicht vorbei kommen. Zu einer Umsetzung fehlt noch zu viel; man täte gut im Lande daran, entsprechende Lehrkräfte auszubilden.
Mrz
10
Am gestrigen Donnerstagabend hat sich bei Bürgermeister Kirsch erstmals eine Runde getroffen, die es bis dahin in Diessen nicht gab: Bürgermeister, Agenda-Gruppe und Gewerbeverband erörterten ihre Vorstellungen von einem neuen Gewerbegebiet Romenthal. Diesem Kennenlernen soll ein weiteres Treffen im März folgen, vielleicht gelingt es, gemeinsam in die Planung einzusteigen. Für Diessen wäre das eine bemerkenswerte Neuheit.
Am gestrigen Donnerstagabend hat sich bei Bürgermeister Kirsch erstmals eine Runde getroffen, die es bis dahin in Diessen nicht gab: Bürgermeister, Agenda-Gruppe und Gewerbeverband erörterten ihre Vorstellungen von einem neuen Gewerbegebiet Romenthal. Diesem Kennenlernen soll ein weiteres Treffen im März folgen, vielleicht gelingt es, gemeinsam in die Planung einzusteigen. Für Diessen wäre das eine bemerkenswerte Neuheit.