Jan
31
Geht es um den Verkehr? Den Fluß? Es geht um den Verkehrsfluß. Der dürfe nicht gestört werden, meint das Straßenbauamt, wenn wieder einmal aus dem Kreis der Bürger Zebrastreifen gefordert werden. Wer alten Leuten – gehbehindert, sehbehindert- schon einmal in Höhe Loh über die Herrenstraße geholfen hat, hat Mühe, angesichts dieser Ablehnung Herr seiner Gefühle zu bleiben, noch dazu, wenn er an all die Kinder denkt, die Gefahren beim Überqueren der Straße oft nicht richtig einzuschätzen wissen. Da wünscht er sich, daß die Leute vom Straßenbauamt von ihrem eigenen Verkehrsfluß hinweggeschwemmt werden und mit ihnen die Repräsentanten einer Ideologie, die den sowieso schon Stärksten ( im Automobil) begünstigt und dem schwächsten Verkehrsteilnehmer die lange Nase zeigt. In diesem Zusammenhang ist es ein Lichtblick, wenn die Gemeinde damit beginnt, die Bahnhofstraße zwischen Bahnhof und Unterbräu und später auch die Mühlstraße verkehrsberuhigt und gleichberechtigt für alle Verkehrsteilnehmer zu gestalten, sodaß es in Zukunft nicht auf PS-Stärke sondern auf RS-Stärke ( Rücksichtnahme – Stärke) ankommt. Read more
Geht es um den Verkehr? Den Fluß? Es geht um den Verkehrsfluß. Der dürfe nicht gestört werden, meint das Straßenbauamt, wenn wieder einmal aus dem Kreis der Bürger Zebrastreifen gefordert werden. Wer alten Leuten - gehbehindert, sehbehindert- schon einmal in Höhe Loh über die Herrenstraße geholfen hat, hat Mühe, angesichts dieser Ablehnung Herr seiner Gefühle zu bleiben, noch dazu, wenn er an all die Kinder denkt, die Gefahren beim Überqueren der Straße oft nicht richtig einzuschätzen wissen. Da wünscht er sich, daß die Leute vom Straßenbauamt von ihrem eigenen Verkehrsfluß hinweggeschwemmt werden und mit ihnen die Repräsentanten einer Ideologie, die den sowieso schon Stärksten ( im Automobil) begünstigt und dem schwächsten Verkehrsteilnehmer die lange Nase zeigt. In diesem Zusammenhang ist es ein Lichtblick, wenn die Gemeinde damit beginnt, die Bahnhofstraße zwischen Bahnhof und Unterbräu und später auch die Mühlstraße verkehrsberuhigt und gleichberechtigt für alle Verkehrsteilnehmer zu gestalten, sodaß es in Zukunft nicht auf PS-Stärke sondern auf RS-Stärke ( Rücksichtnahme - Stärke) ankommt. Nicht mehr auf Geschwindigkeit, sondern auf Gehschwindigkeit, also auf Schrittfahren. So wird die Bahnhofstraße ein Weg, der wieder ein Stück wegführt vom Neandertal des Rechts der Stärkeren. Was mich zum Kreisverkehr beim Gymnasium bringt. Mancher scheint dieses Thema hinter dem Steuer seines Wagens "durchdacht" zu haben, aus der Perspektive des PS-Ritters von der traurigen Blechgestalt, so wenig wird manchmal das Anliegen derer gewürdigt, die sich für die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer einsetzen. Wobei allen Beteiligten an der Kreisverkehrdiskussion klar sein muß: Wer in den Kreisverkehr hineinfährt, muß auch wieder aus ihm herausfahren. Wer sich aber von vornherein gar nicht hineinbegibt, erzeugt Stau, Denkstau. Ob Kreisverkehr oder nicht, am Ende muß eine Lösung stehen, die vor allem an die Schwachen denkt. Und das ist der Fußgänger und in verstärktem Maße das Kind als Fußgänger. Alle müßten sich darin einig sein, daß nicht alles fließen muß. Zum Beispiel auch kein Blut.
Jan
30
Die Lokalpresse gibt LR Eichners Statement aus der letzten Kreisausschusssitzung zum Bau des Ammersee-Gymnasiums wider: “Wir sind verpflichtet, wirtschaftlich zu entscheiden und zu handeln.” Zudem habe Eichner versichert, bei der Auftragsvergabe heimische Handwerker und Lieferanten bevorzugt zu berücksichtigen.
Noch kam – außer bei einem kleinen Zaunbau-Auftrag als Subunternehmer – kein Diessener Betrieb in den Genuss bevorzugt zu werden.
Die Lokalpresse gibt LR Eichners Statement aus der letzten Kreisausschusssitzung zum Bau des Ammersee-Gymnasiums wider: "Wir sind verpflichtet, wirtschaftlich zu entscheiden und zu handeln." Zudem habe Eichner versichert, bei der Auftragsvergabe heimische Handwerker und Lieferanten bevorzugt zu berücksichtigen.
Noch kam - außer bei einem kleinen Zaunbau-Auftrag als Subunternehmer - kein Diessener Betrieb in den Genuss bevorzugt zu werden.
Jan
25
Der “Ammersee-Kurier” (25.01.06) berichtet über die jüngste Gemeinderatssitzung vom 23. Januar. Hier wurde Bgmstr. Kirsch einstimmig beauftragt, Verhandlungen über eine Städtepartnerschaft mit dem südböhmischen Lomnice aufzunehmen. – Eine Partnerschaft mit einem Ort im EU-Neuland Tschechien ist großartig. Doch warum wurden die Weichen dafür in geheimer Beratung gestellt? Read more
Der "Ammersee-Kurier" (25.01.06) berichtet über die jüngste Gemeinderatssitzung vom 23. Januar. Hier wurde Bgmstr. Kirsch einstimmig beauftragt, Verhandlungen über eine Städtepartnerschaft mit dem südböhmischen Lomnice aufzunehmen. - Eine Partnerschaft mit einem Ort im EU-Neuland Tschechien ist großartig. Doch warum wurden die Weichen dafür in geheimer Beratung gestellt?
Diskussionen gab es in den öffentlichen Sitzungen keine. In vorangegangener Sitzung war das Thema auf der Tagesordnung des "nicht-öffentlichen" Teils. Warum? Eine Städtepartnerschaft sollte von einer breiten Mehrheit der Einwohner getragen werden. Eine öffentliche Debatte könnte diesem Ziel dienen. Stattdessen wurden wieder einmal die Strippen im Verborgenen gezogen. Erst kürzlich war Diessens Agenda-Sprecher Ostermeier auch deshalb zurückgetreten, weil er das Gefühl nicht los werde, dass in der Gemeindepolitik einfach zu viel taktiert und zu wenig mit offenen Karten gespielt wird. - Der Gemeinderat wäre gut beraten, den nicht-öffentlichen Teil äußerst sparsam einzusetzen.
Jan
24
Auf dem «Digital Lifestyle Day» in München sprachen Protagonisten der Blogger-Szene über das, was sich im englischen Sprachraum bereits als «Citizen Journalism» etabliert hat. Wie die “Netzzeitung” berichtet wurden in München aktuelle Beispiele eines funktionierenden und damit wirksamen “Bürgerjournalismus” aus den USA und Frankreich erörtert. Sehr lesenswert!
Auf dem «Digital Lifestyle Day» in München sprachen Protagonisten der Blogger-Szene über das, was sich im englischen Sprachraum bereits als «Citizen Journalism» etabliert hat. Wie die "Netzzeitung" berichtet wurden in München aktuelle Beispiele eines funktionierenden und damit wirksamen "Bürgerjournalismus" aus den USA und Frankreich erörtert. Sehr lesenswert!
Jan
13
Zum Beginn des WM-Jahres liegt der Ball beim heimischen Gewerbe: sein (finanzieller) Beitrag für das künftig vom Fremdenverkehrsverein ehrenamtlich betriebene “Gäste-Büro” ist gefragt. Wer steht nun tatsächlich hinter dem Fremdenverkehr??? – Im Gewerbeverband wird die Aktion “Gastliches Diessen” organisiert: Read more
Zum Beginn des WM-Jahres liegt der Ball beim heimischen Gewerbe: sein (finanzieller) Beitrag für das künftig vom Fremdenverkehrsverein ehrenamtlich betriebene "Gäste-Büro" ist gefragt. Wer steht nun tatsächlich hinter dem Fremdenverkehr??? - Im Gewerbeverband wird die Aktion "Gastliches Diessen" organisiert: Betriebe zahlen nicht nur einen moderaten Betrag zur Unterstützung des „Gäste-Büros“. Sie kommen damit gleichzeitig in den Genuss folgender Werbemaßnahmen: 1. Sie werden (und nur sie) künftig von der „Gäste-Info“ empfohlen; 2. Erscheint ihre Werbung auf einem neuen Ortsplan, der in einer Auflage von 10.000 Exemplaren gedruckt und dann über „Gäste-Info“, Vermieter und Betriebe verteilt wird;
3. Teilnehmer an der Aktion bekommen einen Aufkleber mit dem Logo der Aktion, mit dem sie sich in ihren Geschäften als Förderer des
Fremdenverkehrs ausweisen können.
Details sollen auf einem speziellen Treffen am Donnerstag, 26.01., 19.30 Uhr, im „Unterbräu“ besprochen werden. Organisatoren sind Michael Moser (Grappashop) und Michael Risch (Gasthaus am Sportplatz). Ich bin auf Verlauf und Ergebnis des Treffens gespannt. - Der Ball liegt zurzeit bei der heimischen Wirtschaft....